In der Welt der Consumer und Home Electronics ist die GFU (Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik) eine zentrale Säule. Aktuelle Personalentscheidungen sorgen nun für eine neue Dynamik an der Spitze des Gremiums: Mit Wirkung zum 1. März 2026 stellt sich der Aufsichtsrat neu auf, um die strategischen Weichen für die kommenden Jahre zu stellen.
Enrico Hoffmann übernimmt den Vorsitz
Ein bekanntes Gesicht rückt an die Spitze: Enrico Hoffmann, Senior Vice President bei der BSH Hausgeräte GmbH, wurde zum neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt. Hoffmann, der bereits seit September 2024 Mitglied des Gremiums ist, steht für Stabilität. Sein Ziel ist klar definiert: Die IFA und die GFU als Taktgeber der Branche weiter zu festigen. „GFU und IFA stehen für Stabilität, Branchenrelevanz und Zukunftsfähigkeit. Gemeinsam mit dem Aufsichtsrat möchte ich die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre fortsetzen und die strategische Weiterentwicklung der Gesellschaft eng begleiten.“ so Hoffmann.
An seiner Seite bleibt Christian Gerwens (Miele) als stellvertretender Vorsitzender im Amt, was die gewünschte Kontinuität in der Führung unterstreicht.
Neuzugang von Sony: Ulf Schreurs rückt nach
Mit Ulf Schreurs, dem Country Head Deutschland/Österreich von Sony, gewinnt der Aufsichtsrat einen erfahrenen Strategen aus dem Bereich Unterhaltungselektronik. Er folgt auf Philipp Maurer (Panasonic), der den Vorsitz nach drei Jahren erfolgreicher Arbeit abgibt.
„Die GFU leistet einen wichtigen Beitrag für den Dialog und die Zusammenarbeit innerhalb der Home- und Consumer-Tech-Industrie. Ich freue mich darauf, meine Erfahrung einzubringen und die Arbeit des Aufsichtsrats aktiv zu unterstützen.“, so Schreurs zu seiner Wahl.
Die personellen Veränderungen im Überblick
| Funktion | Name | Unternehmen |
| Vorsitzender | Enrico Hoffmann | BSH Hausgeräte GmbH |
| Stellv. Vorsitzender | Christian Gerwens | Miele |
| Neues Mitglied | Ulf Schreurs | Sony Europe B.V. |
| Scheidend | Philipp Maurer | Panasonic Europe |
Ausblick: Strategische Stabilität bis 2027
Trotz der aktuellen Wechsel bleibt das Gremium in seinen Kernpositionen erfahren besetzt. Die aktuelle Amtsperiode läuft noch bis Ende 2026. Damit ist sichergestellt, dass die GFU die strategische Weiterentwicklung der Branche ohne Reibungsverluste vorantreiben kann. Bereits Ende des Jahres stehen turnusgemäß die Neuwahlen für die nächste Periode ab Januar 2027 an.
Was bedeutet das für den Fachhandel?
Die GFU bleibt durch diese Besetzung fest in den Händen erfahrener Top-Manager der großen A-Marken (BSH, Miele, Sony). Das signalisiert dem Markt Verlässlichkeit – besonders mit Blick auf die Positionierung der IFA als Weltleitmesse.
