WMF-Umsatz: Kleingeräte wachsen überdurchschnittlich

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Die WMF Group hat nach vorläufigen Ergebnissen im Geschäftsjahr 2015 den Umsatz um +4 % auf 1,061 Mrd. Euro deutlich gesteigert. Zu dieser Steigerung hat vor allem das stark wachsende Geschäft im Ausland beigetragen sowie die weltweit ungebremst hohe Nachfrage nach professionellen Kaffeemaschinen. Der Auslandsanteil liegt zum ersten Mal bei 50 %.

Der Geschäftsbereich Globales Konsumgeschäft, der im vergangenen Jahr neu ausgerichtet wurde und den größten Umbau der Konzerngeschichte erfuhr, entwickelte sich dennoch stabil und verzeichnete, bereinigt um Sondereffekte wie z.B. den Verkauf von alfi, ein Umsatzplus von +1 % auf 591 Mio. Euro. Innerhalb dieser Sparte verzeichnete die WMF-ce ein Wachstum von 28% Prozent. Damit dürfte der Umsatz der WMF consumer electric GmbH, Jettingen-Scheppach, um die 60 Millionen Euro liegen. Ohne die gute Entwicklung bei den Kleingeräten, hätte das Globale Konsumgeschäft wahrscheinlich einen leichten Umsatzrückgang vermelden müsssen.

Kaffee+ im Text

Bestandteile der Neuausrichtung waren unter anderem die Modernisierung von bislang 20 % der eigenen Filialen und die Konzentration der Logistik auf zukünftig zwei Hauptstandorte. Ziel dieser im Jahr 2016 noch fortlaufenden Maßnahmen ist es, die Lieferbereitschaft deutlich zu verbessern und den Fokus deutlich stärker auf die Endverbraucher zu richten. In diesem Jahr sollen weitere 40 Filialen modernisiert werden.

Des Weiteren hat das Unternehmen im Jahr 2015 sein Markenprofil durch den ganzheitlichen Auftritt der einzelnen Konsummarken (WMF, Silit, Kaiser) unter dem gemeinsamen Dach der WMF Group erfolgreich geschärft. Hiervon profitierte vor allem die Marke WMF mit einer Umsatzsteigerung von +13 %. Im Globalen Konsumgeschäft wurde darüber hinaus das Online-Geschäft erfolgreich weiterentwickelt. Der Umsatz legte hier um gut über +20 % zu.