Elektrogeräte 3. Quartal: Eitel Sonnenschein

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Angetrieben von deutlichen Wachstumsraten in einzelnen Märkten wie Elektrokleingeräte (plus 10,4%) Informationstechnologie oder Telekommunikation, legte der deutsche Elektrogerätemarkt ein starkes drittes Quartal hin. Das erzielte Gesamtumsatzvolumen von knapp 13,5 Milliarden Euro lag 7,1 Prozent über dem des vergleichbaren Vorjahreszeitraums.

Elektrokleingeräte: Umsatzplus dank Pflege, Küche und Reinigung

Im deutschen Elektrokleingerätemarkt wurden zwischen Juli und September 2014 insgesamt 812 Millionen Euro umgesetzt, 10,4 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahresquartal. Zu den dynamischsten Wachstumstreibern gehörten im Segment Pflege elektrische Zahnbürsten, Haarentferner und Lockenstäbe. Im Küchenbereich sorgten Standmixer und Küchenmaschinen für Wachstum, während bei der Reinigung Stabhandsauger und Zylinder-Staubsauger gefragt waren. Die Verkäufe bei Bügelgeräten hingegen sind in Deutschland bereits seit einigen Jahren rückläufig. Der Trend geht hier jedoch zu höherwertigen Produkten mit gehobener technischer und preislicher Ausstattung und birgt damit entsprechendes Umsatzpotential.

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Elektrogroßgeräte: Smart-Home-Lösungen vielversprechend

Der deutsche Markt für Elektrogroßgeräte hat weiter Rückenwind und steigerte seinen Umsatz im dritten Quartal 2014 um 5,6 Prozent auf knapp 2,1 Milliarden Euro. Die größten Impulse kamen dabei von der Warengruppe Wäschetrockner. Preisaggressive Promotionen förderten den Verkauf von besonders effizienten Geräten mit Wärmepumpentechnologie. Deutliche Zuwächse wurden auch im Gefriergeräte-Segment erzielt. Dabei geht der Trend besonders in Richtung großer Standgefriergeräte mit einer Höhe über 90 cm. Verstärkt Aufmerksamkeit bei den Verbrauchern wecken sogenannte vernetzte Smart-Home-Lösungen, die beim Energiesparen helfen und natürlich viel Umsatzpotential für die Zukunft versprechen.

Tabellarische Zusammenfassung

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Quelle: GfK TEMAX® Deutschland, GfK