Die Swiss Interior Expo soll gemeinsam mit Marktpartnern weiterentwickelt und zu einem späteren Zeitpunkt mit geschärftem Profil fortgeführt werden.
Die Swiss Interior Expo fand Ende 2024 erstmals in Bern statt. Sie ist als spezialisierte B2B-Fachmesse für die Schweizer Küchen- und Einrichtungsbranche konzipiert und richtet sich unter anderem an Fachbesucherinnen und Fachbesucher aus Küchen- und Möbelhandel, Schreinerei, Architektur, Innenarchitektur, Design, Planung, Objektgeschäft und Wohnbau.
Neben Produktneuheiten stehen Inspiration, Networking und zentrale Zukunftsthemen der Branche im Mittelpunkt. Nach Einschätzung des Veranstalters hat die Premiere gezeigt, dass in der Schweiz Potenzial für eine eigenständige Branchenplattform besteht. Gespräche der vergangenen Wochen hätten zugleich deutlich gemacht, dass eine langfristig erfolgreiche Veranstaltung eine breitere Unterstützung durch den Markt benötigt.
„Die Gespräche haben uns in einem Punkt klar bestätigt: Die Schweiz ist ein wichtiger Markt und verdient eine starke Branchenplattform. Gleichzeitig haben sie gezeigt, dass für eine erfolgreiche und langfristig tragfähige Durchführung noch eine breitere gemeinsame Basis notwendig ist“, sagt Christopher Boss, Geschäftsführer von Trendfairs.
„Unser Ziel ist nicht, eine Veranstaltung um jeden Preis durchzuführen. Unser Ziel ist ein Messeformat, das von den relevanten Marktteilnehmern breit getragen wird und echten Nutzen für Aussteller, Besucher und die gesamte Branche stiftet.“
Die Entscheidung zur Verschiebung wird auch von Marktpartnern in der Schweiz unterstützt. Peter Achermann, Geschäftsführer von Der Kreis Schweiz, verweist auf die Bedeutung einer breit abgestützten Plattform.
„Die Schweiz braucht eine starke, spezialisierte Branchenplattform für Küche und Interior. Damit eine solche Messe langfristig erfolgreich ist, muss sie in der Branche breit abgestützt sein, bei allen relevanten Marktpartnern. Der Kreis befürwortet daher die Entscheidung, die Messe zu verschieben, ausdrücklich. Gleichzeitig planen wir, den Prozess der Weiterentwicklung weiterhin aktiv zu unterstützen, damit die Siex 2027 oder 2028 mit einem klaren Profil, hoher Relevanz und tragfähiger Marktabstützung an den Start geht“, sagt Achermann.
In den kommenden Monaten will Trendfairs die konzeptionelle Weiterentwicklung der Fachmesse gemeinsam mit Herstellern, Verbänden, Handel, Handwerk, Architektur, Innenarchitektur, Planung und Projektentwicklung vorantreiben.
Im Mittelpunkt stehen eine stärkere Einbindung relevanter Marktteilnehmer, die Weiterentwicklung der Besucherzielgruppen und eine Schärfung des inhaltlichen Profils. Darüber hinaus sollen Partnerschaften, Veranstaltungsformate sowie Standort- und Terminoptionen geprüft werden.
Für Trendfairs bleibt die Schweiz ein strategisch wichtiger Markt. Das Unternehmen will den Dialog mit Herstellern, Handel, Verbänden und weiteren Partnern fortsetzen und die Swiss Interior Expo langfristig als Schweizer Branchenplattform für Küche und Interior positionieren.
„Wir glauben an das Potenzial der swiss interior expo und an den Schweizer Markt. Die zusätzliche Zeit werden wir nutzen, um gemeinsam mit unseren Partnern die strukturellen Voraussetzungen für eine starke und langfristig erfolgreiche Branchenplattform zu schaffen“, sagt Christopher Boss.
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