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Operativer Gewinnsprung von fast 13%: Chapeau Ceconomy!

Ceconomy, Konzernmutter der Marken MediaMarkt und Saturn, hat im 1. Quartal des neuen Geschäftsjahres 2024/2025 einen fulminanten Start hingelegt. Der im S-Dax notierte Branchen-Primus steigerte den um Sondereffekte bereinigten Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) im Zeitraum von Anfang Oktober bis Ende Dezember 2024 im Vergleich zum Vorjahr um satte 12,8% auf 279 Mio. Euro. Beim Umsatz ging es um 9,5% auf 7,6 Mrd. Euro (Q1 2023/24: 7,0 Mrd. Euro) nach oben. Einer der Gründe ist die hohe Kundennachfrage in Deutschland.

Die Ceconomy AG und MediaMarktSaturn haben sich in einem herausfordernden wie wettbewerbsintensiven Umfeld sehr erfolgreich entwickelt. Das Unternehmen wuchs im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2024/25 und koppelt sich damit deutlich vom Markttrend ab. Besonders erfreulich: Auch in Deutschland ist der Konzern deutlich gewachsen.

„Unser Anspruch ist klar: Unsere Kundinnen und Kunden sollen uns auf allen möglichen Wegen erreichen – ob online oder vor Ort – und immer ein besonderes Kundenerlebnis spüren dank Service, Kompetenz, Schnelligkeit. Wir investieren viel in unsere Kanäle, die Märkte und in die Mitarbeitenden. Dieser Erfolg spornt uns an, unsere Strategie weiterhin mit voller Kraft umzusetzen und für unsere Kunden und Aktionäre attraktiv zu bleiben“, Dr. Karsten Wildberger, CEO von Ceconomy

„Unsere Strategie des konsequenten Wachstums zahlt sich aus: Wir sind im achten Quartal in Folge auf Wachstumskurs. Die Kunden schätzen unsere Angebote, Innovationen und unseren Service. Unser Anspruch ist klar: Unsere Kundinnen und Kunden sollen uns auf allen möglichen Wegen erreichen – ob online oder vor Ort – und immer ein besonderes Kundenerlebnis spüren dank Service, Kompetenz, Schnelligkeit. Wir investieren viel in unsere Kanäle, die Märkte und in die Mitarbeitenden. Dieser Erfolg spornt uns an, unsere Strategie weiterhin mit voller Kraft umzusetzen und für unsere Kunden und Aktionäre attraktiv zu bleiben“, so Dr. Karsten Wildberger, CEO von Ceconomy bei der Vorlage der neuen Kennzahlen am Dienstag vergangener Woche.

Acht Quartale hintereinander profitables Wachstum

Im 1. Quartal 2024/25 steigerte Ceconomy den Umsatz um 9,5% auf 7,6 Mrd. Euro. Das bereinigte Ebit stieg im Vergleich zum Vorjahr um 12,8% auf 279 Mio. Euro. Ceconomy verbesserte damit im achten Quartal in Folge auch die Profitabilität. Damit ist das Unternehmen auf einem sicheren Weg, die kommunizierten Mittelfristziele zu erfüllen.

„Unser Profitabilitätsziel erreichen wir verlässlich und nachhaltig – mit guten Ergebnissen und finanzieller Stärke. Auf diesem robusten Fundament setzen wir für die Zukunft auf: Wir treiben den Ausbau unserer Wachstumsfelder voran, managen gleichzeitig unsere Kosten sehr diszipliniert und zahlen so auch auf die Steigerung des Free Cashflows ein“, so Dr. Kai-Ulrich Deissner, der CFO des Unternehmens.

„Wir treiben den Ausbau unserer Wachstumsfelder voran, managen gleichzeitig unsere Kosten sehr diszipliniert und zahlen so auch auf die Steigerung des Free Cashflows ein“, Dr. Kai-Ulrich Deissner, CFO Ceconomy.

Erfolgreiche Omnichannel-Strategie

Die positive Entwicklung des Konzerns wird maßgeblich durch die strategische Neuausrichtung von einem traditionellen Einzelhändler zu einer kundenorientierten Omnichannel-Plattform vorangetrieben. Die effektive Verknüpfung des stationären Handels mit Online-Angeboten und die Förderung ergänzender neuer Geschäftsbereiche, die zur Profitabilität beitragen, schaffen dabei eine solide Basis. Wachstumsfelder wie Dienstleistungen, Marketplace, Retail Media und auch die Eigenmarken ermöglichen es, selbst in einem anspruchsvollen Marktumfeld, starke Ergebnisse zu erzielen.

Starke Leistung bei den Haushaltsgeräten.
Stärkung der Flächenpräsenz.

Noch näher am Kunden: Storeportfolio weiter ausgebaut

Ceconomy steigerte den stationären Umsatz um 7,2% im 1. Quartal. Zeitgleich setzte der Konzern seine Expansion im stationären Handel fort und eröffnete in Deutschland fünf neue Smart Stores, die aus ehemaligen Gravis-Filialen hervorgegangen sind. Das Smart- Format zeichnet sich durch eine kompakte Fläche in hochfrequentierter Lage und ein ausgewähltes Sortiment aus. Im Mittelpunkt stehen die Services und die Omnichannel-Strategie von MediaMarktSaturn.

Vollständig personalisierte Customer Journey.

In der Schweiz wurden 19 ehemalige melectronics-Märkte erfolgreich in das Netzwerk von MediaMarktSaturn integriert und als kompakte Nahversorger unter dem Storeformat Xpress neu eröffnet. In Italien startete ein weiterer Shop-in-Shop-Markt in Kooperation mit dem Supermarkt Bennet. Auf diese Weise erschließt das Unternehmen weitere sogenannte Whitespots. Mit den neuen Store-Formaten ist das Unternehmen noch näher am Kunden und kann noch individueller auf seine Bedürfnisse eingehen.

Neuer Benchmark in Sachen persönliche Beratung

MediaMarktSaturn legt einen besonderen Fokus auf „Personalisierte Services“. Der Service bietet persönliche Begleitung durch den gesamten Einkaufsprozess und führt zu einer Vertiefung der Kundenbeziehungen und zur Steigerung der Kundenzufriedenheit. Mit diesem Ansatz hebt sich das Unternehmen nach eigenen Angaben von der Konkurrenz ab und konzentriert sich auf ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber allen Onlinehändlern – die Beratung vor Ort. Der Roll-out in Deutschland läuft seit Ende Januar. Spanien folgt mit ersten Pilotmärkten ab dem Frühjahr.

Umsatz und Ebit wachsen deutlich.
Die Wachstumsfelder ziehen an.

In der Schweiz integriert Ceconomy das Konzept in allen Core-Stores und Xpress-Märkten. Wichtiges neues Element des Konzeptes, das bereits in allen drei Ländern eingesetzt wird, ist die Online-Terminvereinbarung, mit der die Kunden bequem im Vorfeld individuelle Beratungstermine vereinbaren können. Dadurch profitieren sie von minimalen Wartezeiten, individueller Betreuung und festen Ansprechpartnern vor Ort.

Online-Geschäft wächst stark

Auch online hat MediaMarktSaturn im 1. Quartal kräftig zugelegt. Der Online-Anteil (inkl. Net Merchandise Value des Marketplace) lag im vergangenen Quartal bei fast 29%. Für das Geschäftsjahr 2025/26 strebt das Unternehmen ein Anteilsziel von 30% an. Der Online-Umsatz ist um fast 16% auf 2,1 Mrd. Euro gewachsen (Q1 2023/24: 1,8 Mrd. Euro).

Der Services & Solutions-Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 23,6%. Besonders die Nachfrage nach Geräteversicherungen, Garantieverlängerungen und Telekommunikationsdiensten zog an. Das Wachstumsfeld Retail Media setzt seine positive Entwicklung weiter fort und steigerte den Ertrag um knapp 150% gegenüber dem Vorjahresquartal.

Im November 2024 hat das Unternehmen InStoreAds in Deutschland, Österreich, Ungarn, der Türkei und den Niederlanden ausgerollt. Werbetreibende und Partner können ihre Online-Kommunikation mit den bereits vorhandenen Sponsored Product Ads, Sponsored Brand Ads oder A+ Content auch auf den Point-of-Sale im stationären Markt ausweiten. Das beworbene Produkt oder die Marke wird somit noch besser positioniert und profitiert in Kombination mit den weiteren Retail-Media-Angeboten von einer nahtlosen Omnichannel-Ansprache der Kundinnen und Kunden.

Marketplace ebenfalls auf Wachstumskurs

Auf dem Marketplace bieten rund 1.400 Verkäufer über 2 Mio. Produkte an. Der Marketplace-Umsatz (Gross Merchandise Value) steigt im Vergleich zum Vorjahresquartal um 90%. Besonders positiv entwickelte sich dabei die Kategorie der wiederaufbereiteten Produkte, die bereits 10% des gesamten Marketplace-Umsatzes ausmacht. Auch der Finanzierungsservice wurde gut angenommen. Kundinnen und Kunden profitieren damit von einer weiteren Zahlungsoption im Marketplace, die es ermöglicht, individuelle Finanzierungspläne zu erstellen und größere Anschaffungen ohne sofortige vollständige Zahlung zu realisieren.

Ceconomy wird sein Wachstum weiter fortsetzen. Das Unternehmen rechnet mit einem moderaten Anstieg des währungs- und portfoliobereinigten Gesamtumsatzes. Alle Segmente werden dabei zum Umsatzwachstum beitragen. Das bereinigte Ebit soll hingegen deutlich wachsen. Die erwartete Verbesserung des bereinigten Ebit ist auf die Segmente DACH und West-/Südeuropa zurückzuführen.

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