Eher trübe Aussichten: Blick vom Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln. Foto: IW
Der Mangel an Vorleistungen hat sich nach dem wirtschaftlichen Tiefpunkt der Corona-Krise im Frühjahr 2020 zu einer wesentlichen Bremse für den Aufschwung entwickelt.
Die Ursachen für diese Situation sind vielfältig:
Die Produktionsprobleme bei den Unternehmen führen zu Versorgungsengpässen auf bestimmten Märkten, zu höheren Produktionskosten und teilweise zu höheren Verkaufspreisen. Die Nachwirkungen der Corona-Krise aus dem Jahr 2020 in Logistik und Produktion sollten zwar laut IW schrittweise zurückgehen. Mit kurz- und mittelfristigen Ausfällen aufgrund von erneuten und unerwartet starken Corona-Ausbrüchen muss gleichwohl weiterhin gerechnet werden.
Vor allem bei den Halbleitern ist eine kurzfristige Verbesserung nicht zu erwarten. Perspektivisch dürften die verfügbaren Chips in wertschöpfungsintensiven Gütern wie Kraftfahrzeugen eingesetzt werden.
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