Die Verbraucherstimmung in Deutschland zeigt im Juli eine leichte Erholung, während die Anschaffungsneigung niedrig bleibt. Grafiken: HDE
Zur leichten Verbesserung der Verbraucherstimmung tragen insbesondere die zwischenzeitlichen Vereinbarungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran über ein Ende der Kampfhandlungen bei. Die weitere Entwicklung bleibt jedoch von Unsicherheiten geprägt.
Im Vergleich zum Vorjahr ist die Konsumlaune nach wie vor eingetrübt. Die für den Handel wichtige Anschaffungsneigung verharrt auf einem niedrigen Niveau. Solange der Krieg im Iran nicht tatsächlich beendet ist, dürften die Verbraucherinnen und Verbraucher ihre Kaufzurückhaltung nicht aufgeben. Vorerst bestimmt weiterhin Vorsicht das Konsumverhalten.
Damit der private Verbrauch das gesamtwirtschaftliche Wachstum stützen kann, müsste sich die Konsumstimmung in der zweiten Jahreshälfte deutlich stärker und dauerhaft verbessern.
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