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Kaffee-Vollautomat „Esperto Caffè“: Tchibo rockt die Branche!

Seit Montag ist Tchibo mit dem Kaffee-Vollautomaten „Esperto Caffè“ zum Einführungspreis von schlappen 199 Euro auf dem Markt. Sicher keine Konkurrenz für die Flaggschiff- Genussverstärker von Jura, De’Longhi & Co. Wer aber auf Milchschaum-Kunstwerke verzichten kann und keine 21 Kaffee-Spezialitäten auf Knopfdruck ordern möchte, der ist mit dem Tchibo-Gerät bestens beraten: Kaffee pur in Top-Qualität, so meine erste persönliche Erfahrung mit einem Testgerät.

Der Test zum Kaffee-Vollautomat „Esperto Caffè“ von Tchibo

Ein Kaffee-Vollautomat zum Einführungspreis von 199 Euro? Kaum vorstellbar, dass uns dieser unvergessliche Genuss-Momente bescheren kann, zahlen wir doch für aktuelle Top-Modelle das Sieben- bis Achtfache und in der Premium-Klasse noch deutlich darüber. Natürlich gibt es auch Geräte, die für unter 500 Euro zu haben sind. Das sind aber in der Regel eher Modelle von gestern und vorgestern. Der erste Vollautomat von Tchibo („Esperto Caffè“) indes ist ganz neu auf dem Markt und erst seit dem 5. November zu haben. Das Erstaunliche selbst für einen kritischen Kaffee-Kenner: Er hält, was die Werbung verspricht, nämlich „perfekter Kaffeegenuss und komfortable Zubereitung“.

Kann „nur“ Kaffee, aber das verdammt gut: Der „Esperto Caffè“ von Tchibo.

Dies vorweg: Milchschaumschlürfer bleiben außen vor. Aber für Puristen, die echten Fans von Espresso oder Caffè Crema, ist der Vollautomat von Tchibo erste Wahl. Und das hat viele Gründe: Der Preis ist erschwinglich, das Design ultrakompakt und tres chic, das Handling spielend einfach. Ideal, wenn morgens die Zeit fehlt, man auf einen Espresso zum Start in den Tag aber nicht verzichten möchte. Für Applaus sorgt aber vor allem das „Finish“ in der Tasse. Mein Espresso hatte eine stabile Crema, war höllisch heiß und sündhaft stark, wofür die von mir bevorzugte „intense“-Funktion maßgeblich beitrug. Wer Kaffee pur und ohne Schnickschnack mag und die Küche nicht nur als Showroom für Statussymbole nutzt, der wird den Tchibo Kaffee-Vollautomaten „Esperto Caffè“ lieben.

Der Tchibo Kaffee-Vollautomat „Esperto Caffè“ auf einen Blick:

  • kann Espresso, Caffè Crema und Americano
  • einfache Touchdisplay-Bedienung
  • 19 bar Brühdruck
  • programmierbare Getränkemenge (25 bis 250 ml)
  • Intense+ Taste für stärkeres Aroma
  • Edelstahl-Kegelmahlwerk
  • höhenverstellbarer Auslauf
  • Tassenbeleuchtung
  • platzsparendes Design: 18 cm x 31,5 cm x 40 cm

Der „Esperto Caffè“ verspricht: Kaffee pur, ohne Schnickschnack

Mehr als ein Drittel der Kaffeetrinker in Deutschland genießen ihren Kaffee regelmäßig aus einem Vollautomaten (Quelle: Tchibo Kaffeereport 2018). Da darf man sich schon ernsthaft fragen, warum Kaffeemarktführer Tchibo erst jetzt seinen ersten eigenen Kaffee-Vollautomaten herausbringt. Dieser ist – das ist legitim – für Tchibo Kaffees abgestimmt. Aber natürlich sind Tchibo-Bohnen kein Muss. Meine Erfahrung auch hier: Je hochwertiger die Bohnen, desto überzeugender, verführerischer der Kaffee in der Tasse. Die kompakt-designte Maschine bereitet Espresso, Caffè Crema sowie Americano, ein mit heißem Wasser verlängerter Espresso, zu. Sonst nichts. Wer aber kein Milchschaumschlürfer ist, braucht eben auch nicht mehr.

Der Kaffeebohnenbehälter mit Aromaschutz-Dichtung lässt sich auf 300 Gramm Füllmenge erweitern.

Der Kaffee-Vollautomat Esperto Caffè überzeugt optisch wie technisch: Das Kegelmahlwerk aus Edelstahl mahlt die Bohnen vor jeder Tasse frisch. Bis zu 19 bar Brühdruck sorgt für eine samtige Crema und wunderbaren Kaffeegenuss. Das Touchdisplay ist einfach zu bedienen und dank der entnehmbaren Brüheinheit lässt sich die Maschine leicht reinigen. Und noch etwas fällt auf: In der Auffangschale befindet sich ein fast staubtrockener, na ja fast, Kaffeekuchen. Der ist prima zu entsorgen, während bei anderen (auch deutlich höherpreisigen) Geräten die Kaffeereste eher in einer trüben Suppe schwimmen.

Die herausnehmbare Brühgruppe ist leicht zu reinigen.

Mein Fazit: Tchibo macht mit Kaffee-Vollautomaten „Esperto Caffè“ den bislang eher elitären Kaffee-Vollautomaten zum Genussverstärker für alle. In den letzten Jahren haben wir bei Tchibo Unterwäsche, Pullover und Besteck gekauft. Jetzt lohnt – endlich! – auch die Kernkompetenz Kaffee wieder den Besuch einer Filiale. Viel Kaffee (Normalpreis 269 Euro) für vergleichsweise kleines Geld.

Was heißt das aber für den Handel? Der Preiswettbewerb – speziell für die weniger starken Marken bei Kaffee-Vollautomaten, die sich u.a. in Chinas Regalen bedienen – nimmt spätestens jetzt volle Fahrt auf. Für den traditionellen Fachhandel indes wird dieses Segment eher unattraktiv. Mit Micky-Mouse-Margen kann keiner überleben – und einer echten Beratung für die „Esperto Caffè“ bedarf es auch nicht. „Das Ding“ ist selbsterklärend und auf das Wesentliche reduziert.

Matthias M. Machan

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