Kaffee

„Ich zelebriere meinen Kaffee-Moment!“

Wir sind zu Gast in der offenen Wohnküche von Gesa Stock in Mülheim an der Ruhr. Die 31-Jährige arbeitet normalerweise auf der anderen Rheinseite in Krefeld, doch wir treffen Sie, wie so viele andere in dieser Zeit auch, in Ihrem Home-Office an. Kaffee ist für Gesa Stock bewusster Genuss, ein Stückchen Auszeit vom Alltag, aber auch der ganz persönliche Moment am frühen Morgen, um den Tag zu sortieren und strukturieren

Home-Office, kaum Urlaubsreisen: Das Corona-Jahr 2020 wird zum Jahr der Rückbesinnung auf die eigenen vier Wände, ein Jahr des Cocoonings. Wie war das bei Ihnen, ist der Kaffee-Konsum gestiegen?

Ich bin momentan nur ganz vereinzelt im Büro, eben nur, wenn es gar nicht anders geht. Kaffee ausschließlich nur als Wachmacher am Morgen zu trinken, das war nie mein Ding. Ich war schon immer eine Genuss-Trinkerin, von daher hat sich auch mein Kaffee-Konsum kaum verändert. Früher habe ich Filterkaffee getrunken, heute nur noch aus dem Siebträger, und dass mit viel mehr Bewusstsein. Ich zelebriere den Moment.

Gibt es einen Lieblingsplatz für den Kaffee daheim?

Ja, und obwohl mein Partner und ich hier eine tolle, offene Wohnküche mit einem Siebträger als Highlight haben, genieße ich meinen Kaffee am liebsten im Wohnzimmer mit dem Blick nach draußen ins Grüne.

Genießen Sie den Kaffee dann ganz bewusst, etwa als eine kleine Auszeit vom Alltag?

Unbedingt! Die Tasse Kaffee ist für mich eine bewusste Auszeit. Das geht schon bei der Zubereitung am Siebträger los. Für ein paar Minuten kann ich dann prima abschalten, zu mir selbst kommen und entschleunigen. Wenn mir danach ist, verfeinere ich dann auch meine „Latte Art“- Skills.

Morgens, und das ist ein persönliches Ritual, mache ich mir erst meine Kaffee-Spezialität fertig und klappe danach den Laptop auf. Es ist ein Moment der Ruhe, in dem ich meinen Tag strukturiere und die Agenda festlege.

Wie begleitet Sie Kaffee durch den Tag?

Zum Start in den Tag muss es ein Flat White sein. Ich mag diesen sanften Abgang und die schöne homogene Masse. Wenn ich es mir recht überlege, ist der Flat White eigentlich mein Ganztagesgetränk, auch zur Mittagspause. Abends nach dem Essen darf es aber auch schon mal ein Espresso sein.

Wie bereiten Sie Ihren Kaffee zu?

Für mich ist die Kaffeezubereitung immer noch Handwerk. Mir macht die „Barista Pro“ von Sage viel Spaß. Die Aufheizzeit ist rasend schnell, die Espresso-Extraktion absolut präzise. Ich mag es, die Möglichkeiten des Siebträgers für mich ganz persönlich zu justieren und mich dabei weiterzuentwickeln. Ich fühle mich da ein wenig an meine Studienzeit und meinen Job im Cafe erinnert …

Und wenn sich viel Besuch ankündigt?

Dann kommt auch und ausschließlich der Siebträger zum Einsatz. Damit mache ich meine Familie und meine Freunde zu echten Fans!

Gibt es einen besonders schönen Kaffee-Moment, der in Erinnerung bleibt?

Auch wenn es aktuell nicht möglich ist, genieße ich die Kaffee-Spezialitäten der jeweiligen Länder, in die ich reise. Also ein stark gerösteter Espresso in Italien oder ein Kaffee mit Rosenessenz in Marrakesch. Ich liebe es, den Genuss-Horizont zu erweitern. Das zelebriere ich.

Worauf achten Sie beim Kaffee-Einkauf?

Ich bevorzuge kleine Röstereien aus der Umgebung. Und ich kaufe immer nur kleine Chargen, da Kaffee ein Frische-Produkt ist. Wenn zu Hause der Kaffee frisch gemahlen wird und es wunderbar duftet, dann erinnert mich das ein wenig an meine Oma, die ihren Kaffee noch mit der Hand gemahlen hat …

Genießen Sie den Kaffee pur oder schwören Sie auf einen kulinarischen Begleiter?

Oh, ich liebe kulinarische Begleiter. Gerne ein Nussschnittchen oder ein Stück Schokolade dazu – und dann noch etwas Gebäck, um es in den Kaffee zu tunken. Einfach herrlich!

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