Bosch greift mit Matcha-Gebäck einen aktuellen Ernährungstrend auf und verbindet ihn mit der wachsenden Nutzung von Heißluftfritteusen als kompakte Backgeräte. Der Servicetext erläutert geeignete Matcha-Sorten, empfohlene Mengen sowie Temperatur- und Zeitangaben für Cookies, Muffins, Brownies und Shortbread. Zugleich stellt Bosch die Air Fryer der Serien 4 und 6 sowie das Modell Double Stack in den Kontext kleinerer und größerer Backmengen.
Matcha soll Farbe und herbe Aromen ins Gebäck bringen
Matcha wird im Beitrag als Zutat beschrieben, die Gebäck eine feinherbe Teenote und eine grüne Färbung verleiht. Die leichte Bitterkeit soll süße Komponenten ergänzen, ohne sie vollständig zu überdecken.
Für das Backen empfiehlt Bosch Culinary Grade Matcha. Diese Variante sei geschmacksstabiler als Ceremonial Grade und besser für die Verarbeitung in Teigen geeignet. Pro Rezept werden ein bis eineinhalb Esslöffel beziehungsweise etwa fünf bis zehn Gramm empfohlen. Vor der Verarbeitung sollte das Pulver gesiebt werden, um Klümpchen zu vermeiden.
Bosch ordnet Matcha damit nicht ausschließlich als Getränkezutat ein, sondern als Bestandteil von Backrezepten, die sich auch in kleineren Geräten zubereiten lassen.

Air Fryer übernehmen zunehmend Backaufgaben
Heißluftfritteusen werden laut Bosch von vielen Haushalten auch als kompakte Alternative zum Backofen genutzt. Besonders Muffins, Kuchen und Kekse eigneten sich für die Zubereitung im Air Fryer.
Als Vorteile nennt das Unternehmen den Wegfall des Vorheizens und kürzere Garzeiten. Für die Bosch Heißluftfritteuse Serie 6 gibt Bosch an, dass Speisen im Vergleich zu einem herkömmlichen Backofen bis zu 65 Prozent schneller gegart werden und bis zu 70 Prozent weniger Energie benötigen können.
Die Angabe basiert auf einem Test mit einer Portion von 300 Gramm. Verglichen wurde die Heißluftfritteuse Serie 6 mit einem Backofen mit 71 Litern Garraum und der Energieeffizienzklasse A+. Die Werte beziehen sich damit auf die angegebenen Testbedingungen und lassen sich nicht pauschal auf sämtliche Gerichte und Gerätekonstellationen übertragen.
Bei der Übertragung klassischer Backofenrezepte empfiehlt Bosch, die angegebene Temperatur um 20 Grad Celsius zu reduzieren und die Backzeit um rund 20 Prozent zu verkürzen.
Geräteauswahl richtet sich nach Backmenge und Ausstattung
Bosch bietet innerhalb der Serien 4 und 6 jeweils Air Fryer mit und ohne Sichtfenster an. Für größere Mengen verweist das Unternehmen auf den Air Fryer Double Stack.
Das Modell verfügt über zwei übereinander angeordnete Schubladen mit insgesamt zwölf Litern Volumen. Damit soll es sich sowohl für größere Portionen als auch für das Vorbereiten mehrerer Backchargen eignen.
Für den Handel ergeben sich daraus unterschiedliche Beratungsansätze. Neben dem Garraumvolumen können Sichtfenster, Zahl und Anordnung der Schubladen sowie die geplante Nutzung zum Backen oder Garen als Auswahlkriterien dienen.

Als Einstieg in das Backen mit Matcha nennt Bosch Cookies, beispielsweise in Kombination mit weißer Schokolade. Empfohlen werden acht bis zehn Minuten Backzeit bei 160 bis 170 Grad Celsius.
Matcha-Muffins benötigen laut Servicetext bei 160 Grad Celsius etwa 15 bis 18 Minuten. Brownies können in einer kleinen, ofenfesten Form bei derselben Temperatur rund 18 bis 22 Minuten gebacken werden. Nach etwa 18 Minuten empfiehlt sich eine Kontrolle mit einem Zahnstocher. Die Brownies sollen innen noch leicht feucht sein.
Für Matcha-Shortbread werden zehn bis zwölf Minuten bei 160 bis 165 Grad Celsius genannt. Das Gebäck ist unmittelbar nach der Zubereitung noch weich und erhält seine mürbe Konsistenz erst beim Abkühlen.
Autor infoboard.de (10086 Beiträge)
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