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25 Jahre Partnerschaft für sauberes Wasser: Kärcher und der Global Nature Fund

Seit einem Vierteljahrhundert engagieren sich das Familienunternehmen Kärcher und die internationale Umweltstiftung Global Nature Fund (GNF) gemeinsam für den Zugang zu sauberem Wasser im globalen Süden. Im Zentrum der Kooperation steht die Initiative „Clean Water for the World“. Im Rahmen dieser wurden bislang in 13 Ländern in Afrika, Asien, Mittel- und Südamerika insgesamt 18 Pflanzenklär- und 17 Trinkwasseranlagen errichtet. Die Maßnahmen verbesserten die sanitäre Situation von über 480.000 Menschen nachhaltig und sicherten deren Wasserversorgung. Alle Projekte werden in Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren realisiert, mit dem Ziel, eigenverantwortlich und dauerhaft betriebene Lösungen vor Ort zu schaffen.

Die Zusammenarbeit begann mit dem Bau von Pflanzenkläranlagen in Lateinamerika. Die eingesetzte Technologie ermöglicht eine natürliche und flexible Abwasserreinigung, die auf kommunale Bedürfnisse zugeschnitten ist. Das gereinigte Wasser wird mit einer Reinheit von bis zu 95 Prozent in den natürlichen Kreislauf zurückgeführt und trägt zur ökologischen Regeneration der betroffenen Regionen bei. Seit 2019 ergänzen Trinkwasserprojekte das gemeinsame Engagement.

Luftaufnahme der Pflanzenkläranlage in Bocas del Carare, Kolumbien. Seit es die Anlage gibt, werden nur noch geklärte Abwässer in den Río Magdalena geleitet – die Lebensader der Region (Bild: Kärcher).

2025 markiert für Kärcher mehrere Jubiläen: 90 Jahre Unternehmensgeschichte, 75 Jahre Hochdruckreinigung – und 25 Jahre Partnerschaft mit dem GNF. „Gesellschaftliches und soziales Engagement sind seit jeher Teil der Kärcher-DNA“, erklärt Hartmut Jenner, Vorsitzender des Vorstands von Kärcher. „Der Global Nature Fund ist für uns ein Partner, mit dem wir erfolgreich und auf Augenhöhe einen nachhaltigen Unterschied für die lokalen Gemeinschaften und die Natur machen. Das gemeinsame Thema Wasser ist auch für unser Kerngeschäft Reinigung von großer Bedeutung.“

Auch GNF-Geschäftsführer Udo Gattenlöhner hebt die langjährige Kooperation hervor: „Die Kooperation eines Unternehmens mit einem Umweltverband über 25 Jahre ist schon etwas Besonderes. Wir danken Kärcher und unseren lokalen Projektorganisationen für diese verlässliche Partnerschaft. Sie zeigt, wie sektorübergreifend erfolgreich Projekte entwickelt und realisiert werden können.“

Zu den jüngsten Projektstandorten zählen Jordanien, Burundi und die Philippinen. In Panguil River Eco Park bei Manila trägt eine neue Pflanzenkläranlage zur Reduktion der Wasserverschmutzung durch das Besucherzentrum bei, verbessert die Wasserqualität und schützt das Flussökosystem. In Burundi wird aktuell eine Trinkwasseranlage an einer Grundschule errichtet, in Kolumbien ist eine weitere Pflanzenkläranlage in Planung.

Projektbeispiele

infoboard.de

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