Innova-Insolvenz

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Wegmarke Innova: Der Contiturm am Theodor-Heuss-Platz in Berlin, rekonstruiert nach den Vorgaben des Denkmalschutzes.
Wegmarke Innova: Der Contiturm am Theodor-Heuss-Platz in Berlin, rekonstruiert nach den Vorgaben des Denkmalschutzes.

„Wir unterbieten fast jeden Preis“, heißt es auf der Homepage des Berliner Handelshauses Innova selbstbewusst. Jetzt hat die Küchen- und Elektronik-Fachmarktkette Innova laut einer Meldung des Rundfunks Berlin-Brandenburg (rbb-online.de vom 29. April 2016) Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen wolle sich nach eigenen Angaben selbst sanieren. Der Innova-Vorstand hat dazu ein so genanntes „Eigenverwaltungsverfahren“ beantragt, dem das zuständige Amtsgericht bereits zugestimmt hat. Der Geschäftsbetrieb soll laut RBB wie bisher weiterlaufen.

Die Geschichte von Innova begann 1987 in einem Einzelhandelsgeschäft mit 100 m² Verkaufsfläche und gerade einmal vier Mitarbeitern in der Riehlstraße in Berlin, einen Steinwurf vom Kaiserdamm entfernt. Das junge Unternehmen richtete sich nach der heute immer noch gültigen Philosophie, „einen optimalen Kundenservice bei kleinen Preisen zu bieten“. Laut Unternehmens-Hompage sind bei Innova heute über 200 Mitarbeiter beschäftigt. Das Umsatzvolumen der Gruppe wird mit 100 Mio. EUR beziffert. In Berlin gibt es aktuell neun Innova-Fachmärkte sowie sieben kleinere Geschäfte.

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