Entspannungsmomente: Das Geheimnis der richtigen Crema

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(Bild: M. Pfeiffer/Gordito1869)
(Bild: M. Pfeiffer/Gordito1869)

Wer viel und extrem bügelt, sollte sich ab und an eine kleine Pause gönnen: die Bügelwäsche läuft nicht weg, die Zeit zum Genießen schon. Genießen lässt sich schon ein einfacher Espresso, der den Kopf wieder frei macht für die nächste Wanne Wäsche. Genießen Sie vor allem die Crema des Espresso, denn sie bindet einen großen Teil des Aromas. An ihr erkennen Sie, ob Sie eine gute Maschine besitzen, denn der Kaffee muss sehr fein gemahlen werden, damit sich eine gute Crema bildet. Weniger gute Maschinen und die meisten Padmaschinen produzieren über ein Ventil künstliche Crema, die keinen Rückschluss auf die Röstung und Zubereitung zulässt. Diese künstlich erzeugte Crema hat mit dem Geschmack echter Crema wenig gemeinsam, man erkennt sie auf den ersten Blick an ihrer groben Bläschenstruktur. Die Blasen echter Crema sind mit bloßem Auge kaum zu erkennen. Echte Crema bildet sich auch nicht direkt beim Herausrinnen des Espresso aus der Maschine, sondern steigt in den Sekunden danach aus dem Espresso auf.

Durch Menge, Farbe, Dichte und ihre Standzeit kann man Rückschlüsse auf die Zubereitung und die Frische der Röstung ziehen:

Kaffee+ im Text
  • Je älter ein Kaffee, desto weniger Crema, weil alternder Kaffee das crema-bildende CO2 verliert.
  • Kaffee, der zu heiß gebrüht wurde, hat meist kaum Crema, die dann dunkelbraun und aufgerissen ist.
  • Zu schnell oder zu kalt gebrühter oder auch zu dünner Espresso hat eine sandfarbene Crema.

Sollten Sie noch keine Espressomaschine besitzen: Auf der kommenden Ambiente wird es wieder ein neue Palette Espressomaschinen geben, an denen Sie die Unterschiede erleben können. Die aktuellen Anregungen von Graef, Rommelsbacher und Gastroback finden Sie  aber schon hier