Digitale Intelligenz: Küche goes smart

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Digitale Intelligenz: Küche goes smart (Bild: AMK)
Digitale Intelligenz: Küche goes smart (Bild: AMK)

Hab ich den Backofen oder Geschirrspüler ausgeschaltet? Diese Frage ist besonders gern genommen, wenn man sich im Urlaub auf der Autobahn nur noch hundert Kilometer vom Ziel entfernt sieht. Mit den neuen per WLAN vernetzbaren bzw. Connectivity-fähigen Einbaugeräten gehören solche Zweifel der Vergangenheit an, denn sie lassen sich dank Smartphone und Tablet PC von jedem Ort aus überwachen und in sinnvollem Umfang steuern.

Dazu ein paar Beispiele aus dem neuen Anwendungsspektrum: Angenommen Sie entscheiden sich spontan, ein paar Freunde abends zu einer kleinen Party einzuladen. Statt zu grübeln, was Sie kochen könnten, genügt ein Fingertipp auf die „Backofen-App“, denn die von den Hausgeräteherstellern für Smartphones und Tablets entwickelten Applikationen (Apps) liefern jede Menge Inspirationen anhand umfangreicher Rezeptdatenbanken. So lässt sich das Lieblingsessen im Nu auswählen. Und damit Sie sich die nötigen Zutaten nicht mehr von Hand notieren müssen, generieren die Apps auf Wunsch gleich noch Ihren „digitalen Einkaufszettel“ mit dazu. Nach dem Einkauf zuhause angekommen, bereiten Sie das Essen für den Backofen vor und senden dann das per App ausgewählte Rezept über Smartphone oder Tablet PC an Ihren neuen HighTech-Backofen. Der kann Ihr Wunschergebnis aufgrund intelligenter Sensortechnik und Automatikfunktionen dann selbsttätig zubereiten. Lust, die eigenen Lieblingsrezepte mit Ihren Freunden zu teilen? Auch das und Vieles mehr ermöglichen netzwerkfähige Hausgeräte und ihre Apps.

Kaffee+ im Text

Wo und wie Sie das Regeneriersalz im Geschirrspüler nachfüllen, darüber informieren die neuen Apps ebenso schnell und einfach, wie über den Wasser- und Energieverbrauch des Spülers.

Backofen mit Mikrowelle_iPad_Rezept (Bild: AMK)
Siemens_iQ700 Backofen mit Mikrowelle_iPad_Rezept (Bild: AMK)

Per Push-Nachricht können Sie sich auf Ihrem mobilen Endgerät u.a. auch anzeigen lassen, wenn Ihr Gerät fertig ist.

Auch das lästige „Durchackern“ von Gebrauchsanleitungen ist vorbei. Heute genügen Tippen und Wischen auf dem Smartphone/Tablet und sofort liefert die digitale Bedienungsanleitung die gewünschten Informationen per Text-, Bild- und Videoanzeige. Möglich ist auch eine direkte Verlinkung mit dem Kundendienst des jeweiligen Hausgeräteanbieters. Die Apps werden von ihnen regelmäßig inhaltlich aktualisiert und erweitert.

Die neue Technik macht es möglich, vernetzbare Hausgeräte flexibel und ortsunabhängig zu überwachen und zu steuern. Was dafür notwendig ist, hängt vom jeweiligen Hausgeräteanbieter ab: z.B. ein WLAN-Router, um die Geräte mit dem Internet zu verbinden, ein mobiles Endgerät (Smartphone, Tablet) und die entsprechende App auf der Basis von iOS (über iTunes) oder Android (im Google App-Store).

Konsumenten, die sich für innovative Technologien und neue Wohntrends interessieren, können sich den digitalen Komfort netzwerkfähiger Hausgeräte auf der LivingKitchen 2015 (19.-25. Januar 2015, Publikumstage: 23.-25.01.2015) ansehen und sich vor Ort außerdem ihre hohe Energieeffizienz, Leistungsfähigkeit und Schnelligkeit demonstrieren lassen. „Ein Besuch in Köln auf der größten internationalen Küchenfachmesse, die zusammen mit der renommierten Einrichtungsmesse imm cologne stattfindet, lohnt sich in jedem Fall“, so das Fazit von Kirk Mangels. Denn nirgends werde man so gut, umfassend und sensuell anregend rund um das Thema Küchenmöbel, Hausgeräte, Küchenzubehör und die neuen Einrichtungs- und Wohntrends informiert. (Quelle: AMK)