Die Verbraucher in Deutschland planen dieses Jahr durchschnittlich 330 Euro für Weihnachtsgeschenke auszugeben. Das sind gute Nachrichten für den Handel, der im wichtigen Jahresendgeschäft mit einem Umsatzvolumen für Geschenke von 19,8 Mrd. EUR rechnen kann. Dabei werden dieses Jahr wieder mehr Sachgeschenke unter dem Weihnachtsbaum liegen. Der positive Trend im Online-Handel setzt sich auch im Advent fort. Das sind Ergebnisse einer GfK Analyse zum diesjährigen Weihnachtsgeschäft.
Die Geschenkeauswahl steht in diesem Jahr unter dem Einfluss der Corona-Pandemie. Während der Handel im Jahr 2017 noch mit einem Umsatzvolumen von 1,84 Mrd. EUR für Gutscheine rechnen konnte, wird dieses Volumen 2020 voraussichtlich deutlich kleiner ausfallen. 63% der Konsumenten wollen keine Reisegutscheine verschenken, 58% verzichten auf Restaurantgutscheine und 55% vermeiden den Kauf von Gutscheinen für Kosmetikstudios, Fitnessstudios oder andere Wellnesseinrichtungen.
„Hersteller und Händler von Büchern, Spielwaren und Lebensmitteln können sich Hoffnung auf ein gutes Weihnachtsgeschäft machen“, erklärt Petra Süptitz, GfK-Expertin im Bereich Consumer Intelligence. Und: „Der Rückzug ins eigene Heim beeinflusst auch die Geschenkeauswahl.“ So wollen 9% der Verbraucher mehr Geld für Spielzeug, Brettspiele oder Puzzles ausgeben und 7% mehr Geld für Lebensmittel und Getränke. Bereits seit Längerem zeigt sich ein Trend zum „Edelkochen“ mit hochwertigen Zutaten.
Unterschiede im Ausgabeverhalten gibt es bei den Zielgruppen. So wollen die 18 bis 29-Jährigen circa 500 EUR für Weihnachtsgeschenke ausgeben, das sind fast 50% mehr als im vergangenen Jahr. Neben Kosmetikartikeln oder Parfum wird dieses Jahr auch gern Unterhaltungselektronik geschenkt. Sparen werden hingegen die älteren Menschen ab 50 Jahren.“
Der Online-Handel hat bislang auch im Weihnachtsgeschäft stark von der Corona-Pandemie profitiert. Auch wenn sich ein Drittel der Deutschen den weihnachtlichen Bummel in der Innenstadt nicht nehmen lässt, kaufen 55% in diesem Jahr mehr Weihnachtsgeschenke im Internet als sonst – vor allem die 18 bis 39-Jährigen.
„Der stationäre Handel hat nach wie vor nicht an Relevanz verloren, vor allem bei höherpreisigen und beratungsintensiven Produkten oder auch bei Produkten, die man vor dem Kauf sehen und ausprobieren möchte“, so Süptitz. „Viele Verbraucher haben die Vorzüge des Online-Handels zu schätzen gelernt und positive Erfahrungen gesammelt. Der stationäre Handel muss kreative Zukunftskonzepte entwickeln, um Kunden langfristig zu binden.“
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