Im Juni 2018 stand die Versa von Fitbit wertmäßig für knapp 50% aller verkauften Smartwatches.
Schaut man sich die Zahlen zu Wearables im Hemix (Home Electronics Markt Index, Deutschland) an, so stellt man fest, Wearables sind eines der wenigen Produktkategorien, die deutlich wachsen – sowohl in Stück und beachtenswert, noch viel stärker in Wert.
Auch die weiteren Aussichten versprechen gute Absatzzahlen und Umsätze mit den kleinen vernetzten Computern, die eng am Körper, vorwiegend jedoch am Handgelenk, getragen werden. Fitbit schätzt das deutsche Marktvolumen in 2018 auf 372 Millionen Euro. Im Vergleich zum US-Markt mit seinen 2,7 Milliarden Euro noch ein bescheidener Betrag.
Wie viel Potential dennoch im deutschen Markt steckt, zeigt der Indikator Nutzerpenetration. Dieser liegt aktuell in Deutschland erst bei 7,5 Prozent, d.h. knapp sechs Millionen Menschen nutzen hierzulande Wearables. Bei einer identischen Nutzerpenetration wie in den USA mit 11,7% würde dies 9,6 Millionen Menschen (+3,6 Mio. Nutzer / Wearables) entsprechen.
Gute Aussichten, die sich bereits abzeichnen. Hinzukommt, der Konsument fragt immer mehr wertigere Produkte wie Smartwatches nach. Marktforschungsergebnisse zeigen auf, dass mittlerweile knapp 70 Prozent des Wearables-Umsatzes mit Smartwatches erzielt werden. Auch wenn die Health- & Fitness-Tracker leicht an Anteil verlieren, werden trotz dieser Entwicklung noch gut über 1 Million Stück davon in Deutschland vermarktet.
Bei den Health & Fitness-Trackern reklamiert Fitbit mit großem Vorsprung die klare Marktführerschaft für sich. Bei den Smartwatches hat der US-Anbieter die Aufholjagd eingeläutet. Das Resultat: Ein Marktanteilsgewinn von 370 Prozent im Vergleich zum 2. Quartal 2017. Fitbit konstatiert: Die massiven Marktanteilsgewinne wurden in allen relevanten Preisbändern bis 300 Euro generiert. Dabei war die Smartwatch Versa im Juni 2018 für knapp 50% aller verkauften Smartwatches nach Wert verantwortlich. Auch die Ionic konnte im Preisband bis 300 Euro nochmals zulegen.
Und dann gibt es noch eine faustdicke Überraschung: Eine Produktkategorie, die lange Zeit stark von den Konsumenten übers Internet erworben wurde, schwächelt im Online-Vertrieb. Sowohl nach Stück als auch nach Wert gewinnt der stationäre Handel sukzessive Marktanteile. Dazu Michael Maier, Geschäftsführer Fitbit Deutschland: „Im direkten Monatsvergleich gewinnt der stationäre Handel sowohl in der Stück- als auch in der wertmäßigen Betrachtung deutliche Marktanteile.“ Für ihn trägt Fitbit definitiv zur nachhaltigen Wertschöpfung im Handel bei.
Hinweis: Dieser Beitrag ist bereits älter als 3 Monate. Die enthaltenen Informationen, Links oder Produktdetails, -preis oder -verfügbarkeit sind möglicherweise nicht mehr aktuell.
Die Vision ist verlockend: Wäsche rein, Knopf drücken, fertig. Mit der Konzeptstudie „Cary“ hat Miele… Read More
JURA hat auf der IFA 2026 die Modelle Z10, S10, E10 und A8 vorgestellt. Nach… Read More
Marie Grüneberg hat bei expert sowohl ihre Ausbildung zur Kauffrau für Groß- und Außenhandelsmanagement als… Read More
JURA ist vom Süddeutsche Zeitung Institut in Kooperation mit YouGov als Qualitäts-Champion 2026 in der… Read More
Bei der BSH Hausgeräte GmbH kommt es zum 1. Oktober 2026 zu mehreren personellen Veränderungen… Read More
Wertgarantie überarbeitet sein Premium-Versicherungsprodukt und bringt zum 1. Oktober 2026 den „Komplettschutz 2027“ auf den… Read More