Handel stärken – Online-Fehlkäufe vermeiden.
Deutsche Online-Shopper schicken pro Jahr eine dreistellige Millionenzahl von Paketen an Amazon, Otto, Zalando und Co. zurück. Und wie gehen die Online-Riesen mit dieser Flut an Rücksendungen um? Insbesondere Amazon ist in die Kritik geraten. Der Vorwurf: massenhafte Vernichtung von Neuware.
Genaue Zahlen gibt es nicht. Große Unternehmen wie Amazon und Otto machen aus der Zahl der versandten Pakete ebenso ein Geheimnis wie aus den Retouren. Nach Zahlen des Versandhandel-Fachverbands bevh verschickten die deutschen Online-Händler im vergangenen Jahr Waren für 58 Milliarden Euro an die Kundschaft.
Branchenunübliche Transparenz praktiziert beispielsweise das Online-Modehaus Zalando. Das Berliner Unternehmen hat 300 000 Artikel von 2000 verschiedenen Marken im Sortiment und verschickte 2017 über 90 Millionen Sendungen in 15 europäische Länder. Bekleidung und Schuhe werden besonders häufig zurückgeschickt: „Über alle Märkte liegt die Retourenquote bei durchschnittlich 50 %”, sagt eine Sprecherin – die Retourenquote im Modebusiness ist höher als bei anderen Produkten.
Amazon und Otto nennen keine Zahlen, doch betonen beide Unternehmen, dass retournierte Ware nur in Ausnahmefällen vernichtet werde. „Alle Waren werden in sogenannten Retourenbetrieben sorgfältig geprüft. Die ganz große Mehrheit der Waren kann sofort wieder zum Verkauf gestellt werden”, heißt es bei Otto. “Ein kleiner Teil der Waren muss optisch aufbereitet werden – zum Beispiel Entfernen von Fingerspuren an TV-Bildschirmen – und wird dann ebenfalls zum Verkauf gestellt.” Ein ganz geringer Prozentteil der Retouren könne nicht mehr in einen neuwertigen Zustand versetzt werden, erklärt ein Otto-Sprecher. Sowohl Otto als auch Amazon verkaufen derlei beschädigte Ware an Verwertungsfirmen, die die Ware dann auf eigene Rechnung weiter vertreiben.
Diese riesige Zahl an Fehlkäufe im Internet haben nach der Ansicht von telering ein Poster “verdient”. Denn die 286 Millionen Fehlkäufe schaden nicht nur dem Klima, den Ressourcen und den Nerven der Käufer, sie lassen sich auch ganz einfach reduzieren – durch den Kauf in einem IQ-Fachgeschäft!
telering stellt seinen Händlern über teleringNEWS ein DIN A 1 Poster kostenlos zur Verfügung. Dieses soll blickfangstark im Ladenlokal aufgehängt werden: Für ein nachhaltiges Kaufverhalten in den Reihen der Konsumenten.
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