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Sonepar übernimmt Hauptpartnerschaft für Grenzenlos Camps

Sonepar unterstützt 2026 alle drei Wochen der Anna Schaffelhuber Grenzenlos Camps als Hauptpartner. Das Erlebniscamp bringt Jugendliche mit und ohne Behinderung zusammen und soll durch gemeinsame Aktivitäten Teamgeist, Selbstvertrauen und neue Perspektiven fördern. In der ersten Campwoche in Burghausen kamen zwölf der insgesamt 24 Teilnehmenden über das Umfeld des Elektrogroßhändlers.

Engagement auf drei Campwochen ausgeweitet

Das Grenzenlos Camp wurde 2019 von der mehrfachen Paralympics-Siegerin Anna Schaffelhuber ins Leben gerufen. Das Konzept richtet sich an Jugendliche mit und ohne Behinderung und verfolgt das Ziel, beide Gruppen gleichberechtigt zusammenzubringen. Während fünf gemeinsamer Tage stehen verschiedene Herausforderungen und Teamaktivitäten auf dem Programm.

Sonepar hatte das Camp bereits 2025 als Pate unterstützt und baut sein Engagement 2026 aus. Der Elektrogroßhändler übernimmt die Hauptpartnerschaft für alle drei Campwochen.

In der ersten Woche, die am 7. August im bayerischen Burghausen endete, nahmen zwölf Jugendliche mit und zwölf Jugendliche ohne Behinderung im Alter von 14 bis 21 Jahren teil. Zwölf Teilnahmeplätze wurden mit Unterstützung des Camp-Teams über das Sonepar-Umfeld vergeben. Dazu gehörten unter anderem Kinder von Mitarbeitenden und Auszubildende.

„Mit der Hauptpartnerschaft und der besonderen Einbindung in der ersten Campwoche können wir Inhalte stärker mitgestalten, mehr Teilnahmeplätze ermöglichen und Mitarbeitende, deren Familien sowie perspektivisch auch Kunden oder Partner noch gezielter einbinden“, erläutert Julia Tappe, Director Diversity Equity & Inklusion bei der Sonepar Deutschland GmbH. „So wird aus einem Sponsoring ein strategischer Beitrag zu Purpose, Inclusivity und gesellschaftlicher Wirkung.“

Gemeinsame Aktivitäten sollen Inklusion erlebbar machen

Während der Campwoche standen die Themen Persönlichkeit, Medien und Sport im Mittelpunkt. Die Jugendlichen produzierten unter anderem eigene Filmbeiträge in einem Medien-Workshop. Darüber hinaus gehörten Segelfliegen, eine Lama-Wanderung, Sportspiele, ein Lagerfeuerabend und eine Kajaktour mit Anna Schaffelhuber zum Programm.

In einer Gesprächsrunde beantwortete die Initiatorin Fragen der Jugendlichen und sprach über ihre Erfahrungen mit Teilhabe und dem Überwinden von Hindernissen. Zum Abschluss präsentierten die Teilnehmenden ihre selbst produzierten Filme.

„Am deutlichsten ist für mich, wie schnell aus vielen einzelnen Jugendlichen ein echtes Team wird“, so Schaffelhuber. „Am Montag sind manche noch vorsichtig oder unsicher. Bis Freitag achten sie aufeinander, unterstützen sich ganz selbstverständlich und denken nicht mehr nur an die eigene Leistung. Der gemeinsame Erfolg zählt.“

Sonepar ordnet die Partnerschaft in seine Aktivitäten zu Chancengleichheit, Inklusion und gesellschaftlichem Engagement ein. Bis 2028 will das Unternehmen nach eigenen Angaben ein inklusives und sicheres Umfeld für alle Mitarbeitenden fördern.

„Das Grenzenlos Camp passt sehr gut zu Sonepar, weil es Inklusion nicht abstrakt erklärt, sondern konkret erlebbar macht“, betont Tappe. „Junge Menschen mit und ohne Behinderung begegnen sich auf Augenhöhe, entwickeln gemeinsam Teamgeist, Selbstvertrauen und neue Perspektiven. Genau dieses Verständnis von gelebter Vielfalt entspricht dem Anspruch von Sonepar als Arbeitgeber: ein Umfeld zu schaffen, in dem gegenseitiger Respekt, Wertschätzung und Chancengleichheit Innovation und Wachstum fördern. Damit wird der Sonepar-Purpose ‚Powering Progress for Future Generations‘ unmittelbar greifbar – denn Fortschritt entsteht dort, wo Menschen unabhängig von ihren Voraussetzungen die Möglichkeit bekommen, sich zu entfalten und ihre Stärken einzubringen.“

Einbindung von Mitarbeitenden und Familien

Nach Angaben von Sonepar ist die Resonanz auf die Kooperation innerhalb des Unternehmens positiv. Ein Bestandteil des Konzepts ist die Einbindung von Mitarbeitenden und deren Familien. Perspektivisch sollen auch Kunden und Partner stärker berücksichtigt werden können.

„Die Resonanz ist sehr positiv. Besonders wertvoll ist für Mitarbeitende, dass Sonepar nicht nur den Arbeitsplatz betrachtet, sondern auch die Lebensrealität und Familien der Beschäftigten einbezieht. Das Angebot wird als Zeichen echter Wertschätzung wahrgenommen, weil es Kindern von Mitarbeitenden, Auszubildenden sowie weiteren Jugendlichen konkrete Teilhabe ermöglicht. Rückmeldungen aus dem Camp zeigen, dass die Teilnehmenden neue Freundschaften schließen, Selbstvertrauen gewinnen und Inklusion als selbstverständlich erleben. Für uns ist diese qualitative Wirkung entscheidend: Das Camp schafft Erfahrungen, die lange nachwirken – bei den Jugendlichen, bei den Familien und auch innerhalb des Unternehmens“, so Tappe.

infoboard.de

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