Die ausgezeichneten Unternehmen freuten sich über die Prämierung zum Partner des Fachhandels. Foto: FHG/ZHH
Die Ergebnisse der 36. Partnerwahl des Fachhandels (FHG/ZHH) unterstreichen erneut die Bedeutung einer verlässlichen Zusammenarbeit zwischen Industrie und stationärem Fachhandel – insbesondere im Segment der Elektrokleingeräte.
Als „Partner des Fachhandels 2025“ wurde in dieser Warengruppe die Unold AG (Hockenheim) ausgezeichnet. Auf den weiteren Plätzen folgen Gebr. Graef GmbH & Co. KG sowie Cloer Elektrogeräte GmbH, beide aus Arnsberg.
Die Auszeichnung basiert auf dem Votum des Facheinzelhandels und gilt branchenweit als wichtiger Indikator für Lieferantenqualität, Fachhandelstreue und partnerschaftliches Verhalten im Markt.
Zum mittlerweile 36. Mal führte der Fachkreis Hausrat/GPK (FHG) im Zentralverband Hartwarenhandel e. V. (ZHH) die Partnerwahl in den vier Warengruppen Hausrat, gedeckter Tisch, Geschenkartikel und Elektrokleingeräte durch. Rund 1.000 Unternehmen wurden zur Teilnahme eingeladen, über 7,6 Prozent der Angeschriebenen beteiligten sich aktiv an der Abstimmung.
Die Ergebnisse wurden im Rahmen der Ambiente in Frankfurt vorgestellt. Dort ehrte der FHG jene Unternehmen, denen der Fachhandel für das Jahr 2025 die beste Zusammenarbeit attestierte.
Elektrokleingeräte: Verlässlichkeit und Fachhandelsorientierung im Fokus
Gerade im Markt für Elektrokleingeräte, der zunehmend von Online-Preisaggressivität, Plattformgeschäft und Direktvertrieb geprägt ist, besitzt die Auszeichnung eine besondere Signalwirkung. Die Platzierungen zeigen, dass Fachhändler vor allem jene Hersteller honorieren, die auf faire Konditionen, verlässliche Lieferstrukturen und eine klare Fachhandelsstrategie setzen.
Im Rahmen der Preisverleihung gratulierte Norbert Caesar, Vorsitzender des FHG und geschäftsführender Gesellschafter der Caesar Handelsgesellschaft mbH, Bremen, den ausgezeichneten Unternehmen ausdrücklich zu ihrem Engagement im stationären Fachhandel. Dabei machte er deutlich, wie zentral langfristig denkende Lieferanten gerade für den Fachhandel sind:
„Nur mit verlässlichen, fairen und langfristig denkenden Lieferanten lassen sich die notwendigen Erträge erzielen, um attraktive stationäre Verkaufsflächen erhalten zu können.“
Zugleich warnte Caesar eindringlich vor Strategien, bei denen Hersteller dem Fachhandel durch aggressive Online-Preise und Plattformangebote den Endkundenabsatz entziehen. Dies führe nicht nur zu einem schleichenden Verlust stationärer Verkaufsstellen, sondern schade mittelfristig auch den Marken selbst:
„Denn die Bekanntheit und Marktmacht jedes einzelnen Lieferanten dürfte kaum ausreichen, um die Umsätze der verschwundenen stationären Outlets dauerhaft zu kompensieren.“
Sein Appell richtet sich damit klar an die Industrie:„Denken Sie über einen engeren Schulterschluss mit dem Fachhandel nach, um auch Ihre Marke zu stärken und im Markt zu erhalten!“
Die offizielle Ehrung der „Partner des Fachhandels 2025“ erfolgte durch Norbert Caesar gemeinsam mit Hildegard Kaefer, Vorstandskollegin im FHG und Geschäftsführerin des Porzellanhaus Kaefer GmbH & Co. KG in Sohren.
Die vollständigen Detailergebnisse der Partnerwahl stehen unter der Rubrik „Aktuelles“ auf der Internetseite des Zentralverbands Hartwarenhandel (ZHH) zur Verfügung.
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