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Luftbefeuchter Stiftung Warentest: Nur zwei Geräte überzeugen

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Das Wichtigste in Kürze (KI-Zusammenfassung)
  • Von acht getesteten Luftbefeuchtern erreichten nur zwei die Gesamtnote "Gut". Die übrigen hatten Schwächen bei Hygiene, Pflege oder Betriebskosten.
  • Ultraschallvernebler transportieren Bakterien aus dem Tank in die Raumluft. Kalt-Verdunster arbeiten hygienischer durch natürliche Verdunstung ohne Keimtransport.
  • Betriebskosten variieren deutlich: Während manche Geräte rund 25 Euro jährlich kosten, fallen bei anderen bis zu 247 Euro an, hauptsächlich für Filter und destilliertes Wasser.
  • Die meisten Geräte befeuchten Luft zuverlässig von 40 auf 60 Prozent und halten die Zielfeuchte ein. Nur ein Modell zeigte Ungenauigkeiten.
  • Stiftung Warentest empfiehlt gezielten, nicht dauerhaften Einsatz und Überwachung mit separatem Hygrometer zur Kostenersparnis.

Die Stiftung Warentest hat erstmals Luftbefeuchter systematisch untersucht. Getestet wurden acht Modelle, darunter fünf Kalt-Verdunster und drei Ultraschallvernebler – mit ernüchterndem Ergebnis: Nur zwei Geräte erreichten die Gesamtnote „Gut“. Die übrigen wiesen deutliche Schwächen in Hygiene, Pflegeaufwand oder Betriebskosten auf.

Hygieneprobleme bei Ultraschallverneblern

Alle getesteten Geräte verfügen über einen Hygrostaten zur automatischen Feuchtigkeitsregulierung. Während Kalt-Verdunster das Wasser durch natürliche Verdunstung abgeben, erzeugen Vernebler einen sichtbaren Nebel mittels Ultraschall. Dieser kann jedoch problematisch sein: „Durch die Ultraschall-Vibrationen entstehen feine Wassertröpfchen, die Bakterien aus dem Tank mitreißen können“, erläutert Dr. Sara Wagner-Leifhelm von der Stiftung Warentest. Im Gegensatz dazu sei die Verdunstungstechnologie hygienischer, da keine Keime mittransportiert werden.

Hoher Pflegeaufwand und Betriebskosten

Ein zentrales Problem der weniger überzeugenden Modelle ist die aufwendige Reinigung. Wird diese vernachlässigt, können sich im Inneren Bakterien oder Schimmelpilze bilden. Zusätzlich verursachen einige Geräte hohe Folgekosten: Während die jährlichen Betriebskosten bei manchen Modellen bei rund 25 Euro liegen, fallen bei anderen bis zu 247 Euro an – unter anderem durch teure Ersatzfilter, Reinigungsmittel oder den empfohlenen Einsatz von destilliertem Wasser.

Befeuchtungsleistung meist zufriedenstellend

Im Kernauftrag – der Luftbefeuchtung – lieferten viele Modelle gute Ergebnisse. In den meisten Fällen wurde die Luftfeuchtigkeit von 40 auf 60 Prozent zügig und zuverlässig erhöht. Auch die Zielfeuchte wurde von fast allen Geräten korrekt eingehalten; nur ein Modell zeigte hier Ungenauigkeiten.

Empfehlung für den gezielten Einsatz

Die Stiftung Warentest empfiehlt, Luftbefeuchter nicht dauerhaft, sondern gezielt einzusetzen. Zusätzlich sei es sinnvoll, die Luftfeuchtigkeit mit einem separaten Hygrometer zu überwachen. So lassen sich Energie- und Wasserverbrauch sowie Folgekosten reduzieren.

Der vollständige Testbericht erscheint in der Oktober-Ausgabe 2025 der Zeitschrift test und ist online abrufbar unter www.test.de/luftbefeuchter.

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