Mit dem Kauf von Fitbit, hier die Fitness Smartwatch Versa 2, will Google zu Konkurrent Apple aufschließen.
Paukenschlag zum Start ins vergangene Wochenende: Die Google-Mutter Alphabet hat für 2,1 Mrd. Dollar den Fitnessband-Pionier Fitbit übernommen. Die Marschrichtung ist klar: Google will damit im boomenden Markt der Fitnesstracker/Wearables zu Konkurrent Apple aufschließen.
Google zahlt 7,35 Dollar pro Aktie. Das entspricht einem Aufschlag von 19 % auf den Aktien-Schlusskurs vom vergangenen Donnerstag. Fitbit wird damit mit gut 2,1 Mrd. Dollar bewertet. Fitbit-Mitgründer und Chef James Park bekräftigte in den Medien, man könne mit den Ressourcen von Google schneller Innovationen auf den Markt bringen.
tagesschau.de zitiert den Hardware-Chef von Google, Rick Osterloh, mit den Worten: „Google engagiert sich auch weiterhin für Wear OS und unsere Ökosystempartner. Wir planen eine enge Zusammenarbeit mit Fitbit, um das Beste aus unseren jeweiligen Smartwatch- und Fitness-Tracker-Plattformen zu kombinieren.”
Google will nach eigenen Angaben keine Gesundheits- und Wellnessdaten von Fitbit für sein Anzeigengeschäft auswerten oder übernehmen, ein Versprechen, dass die Daten getrennnt gelagert werden, gab es indes nicht.
Der Suchmaschinen-Konzern versucht mit der Übernahme des Uhren-Herstellers aus San Francisco zu Apple aufzuschließen, das mit seiner Smartwatch den Markt dominiert und bei dem sich auch Fitbit bislang die Zähne ausgebissen hat.
Laut Medienberichten verbuchte Fitbit im zweiten Quartal einen Verlust von 36 Mio. Dollar bei Umsätzen von 313,6 Mio. Dollar. Zurückgeführt wird der Verlust insbesondere durch den preisaggressiven Wettbewerb der chinesischen Anbieter Xiaomi und Huawei.
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