Hervorragende Ressourceneffizienz im Hausgerätewerk Nauen überzeugt die Jury - BSH-Werk als Kategoriesieger beim Wettbewerb „Fabrik des Jahres“ ausgezeichnet
München/Ludwigsburg, 16.03.2009 (bsh) Die BSH Hausgerätewerk Nauen GmbH ist gestern bei der Preisverleihung zum ältesten und härtesten Benchmark-Wettbewerb Deutschlands, der „Fabrik des Jahres/GEO“ in Ludwigsburg ausgezeichnet worden. Sie siegte in der erstmalig ausgeschriebenen Kategorie „Hervorragende Ressourceneffizienz“. Überzeugen konnte die Waschmaschinenfabrik durch perfekt organisierte Logistikabläufe in der Fertigung und die hervorragenden Leistungen in der Wertschöpfungskette. Das Hausgerätewerk Nauen zeigt, so die Begründung der Jury, „in seiner Produktion die ganze Bandbreite von konzeptionellen Zielvorgaben, systematischem Ansatz bis hin zur konkreten Umsetzung“.
Von der Konkurrenz abgehoben hat sich die BSH Hausgerätewerk Nauen GmbH, eine hundertprozentige Tochter der BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH, vor allem durch konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Ressourceneffizienz: So ließ Geschäftsführer Herbert Exler beispielsweise einen Gebäudeleitrechner installieren, mit dem die Anlagen für Heizung und Lüftung, Beleuchtung, Druckversorgung, Kühlwassersysteme und Notstromversorgung verknüpft sind – und die sich so punktgenau steuern lassen. Die in der Fertigung entstehende Energie geht nicht verloren: mit der Abwärme der Kompressoren wird das in der Produktion benötigte Wasser erwärmt. Durch einen Wasserkreislauf konnte außerdem der Verbrauch des für die Qualitätsprüfung der Geräte benötigten Wassers um 75 Prozent verringert werden.
Positiv beurteilt wurde auch die verbindliche Umweltpolitik in der Fabrik. Diese beinhaltet unter anderem Umweltschutz- und Arbeitssicherheitsprogramme sowie die Umsetzung eines produktbezogenen Umweltschutzes schon während der Entwicklung.
Aber auch das interne Benchmarkingverfahren sowie das Energiemanagementsystem des Standorts beeindruckten die Juroren. Hierbei werden unter anderem Ziele zum jährlichen Ressourcenverbrauch festgelegt und Veränderungen regelmäßig an die Geschäftsführung der BSH aber auch an die Mitarbeiter kommuniziert, damit diese die Kennzahlen in ihrem Handeln berücksichtigen können.
Doch Ressourceneffizienz im BSH-Werk in Nauen über die Produktion hinaus: Die Waschmaschinen, die hier täglich vom Band laufen, glänzen durch besonders günstige Verbrauchswerte, die über die Jahre ständig weiter gesenkt werden konnten. So haben die BSH-Ingenieure den Wasserverbrauch um bis zu 46 Prozent und den Stromverbrauch um bis zu 42 Prozent reduziert – im Vergleich zu Geräten aus dem Jahr 1994. In Hinblick auf Ressourcenschonung ist gerade diese Reduktion entscheidend, da rund 90 Prozent aller Umweltbelastungen während der Nutzungsphase eines Hausgeräts entstehen.
Der renommierte Wettbewerb „Fabrik des Jahres“ wurde 1992 von der Wirtschaftszeitung „Produktion“ und der Unternehmensberatung A.T. Kearney initiiert und ist Deutschlands ältester und härtester Benchmark-Wettbewerb für die verarbeitende Industrie. Ziel ist es, Spitzenleistungen von produzierenden Unternehmen in Deutschland und Europa zu identifizieren und auszuzeichnen.
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