Willi Walgenbach ist am 27. Januar im Alter von nur 72 Jahren verstorben.
Für die, die mit ihm über Jahre, ja Jahrzehnte zu tun hatten, war er einer der letzten Vertreter aus der Zunft des „königlichen Kaufmanns“, einer, „mit dem man einfach gerne zusammen war“. Am 27. Januar ist Willi Walgenbach im Alter von nur 72 Jahren verstorben. Bis zuletzt hatte der Vollblut-Händler ein kleines Büro im Küchenstudio an der Gumbertstraße im Düsseldorfer Stadtteil Eller, auch wenn die nächste Generation mit Sohn Matthias und Schwiegersohn Elmar Fedderke längst das Ruder übernommen haben.
Die Anteilnahme in der Branche ist gewaltig. „Mit ihm geht eine einzigartige Unternehmerpersönlichkeit viel zu früh“, schreibt der Handelsverband Technik (BVT). Der Düsseldorfer Fachhändler hat sich über Jahrzehnte ehrenamtlich für seine Kollegen, einen leistungsstarken Fachhandel und die Branche engagiert. 30 Jahre lang, von 1984 bis 2014, war Walgenbach im Vorstand des BVT und des damaligen Bundesverbandes des Beleuchtungs- und Elektro-Einzelhandels (BuBE) aktiv. Er hat den Verband in dieser Zeit mit seinem Sachverstand, viel Fingerspitzengefühl und Pragmatismus geprägt. Seit 2014 unterstützte er zudem „seinen“ Fachverband als Geschäftsführer der Förderungsgesellschaft für den Radio- und Fernseh-Einzelhandel mbH weiter.
In der Bielefelder Verbundgruppe EK/servicegroup war Willi Walgenbach von 1995 bis 2014 Mitglied im Aufsichtsrat, davon sechs Jahre als Aufsichtsratsvorsitzender. Zudem war er im Handelsverband NRW Vorsitzender der Fachgemeinschaft Beleuchtung-Elektro. Eller war immer Walgenbachs Stadtteil, um dessen Wohl und Wehe er sich zeitlebens gekümmert hat. Als Gründungsmitglied der Werbegemeinschafft Eller hat er selbige jahrelang als deren Vorsitzender gestaltet.
Die Firma Wilhelm Walgenbach GmbH & Co. KG mit dem Stammhaus in der Gumbertstraße sowie zwei Abholmärkten wurde in Walgenbachs Geburtsjahr 1946 gegründet und bis zuletzt von Willi Walgenbach als Geschäftsführer zusammen mit der nächsten Generation im Unternehmen geführt. „Die Branche verliert einen engagierten und liebenswerten Unternehmer. Der Vorstand und das Team des BVT trauern um einen herzensguten Kollegen und engagierten Mitstreiter“ schreibt der BVT. Auch die EK/servicegroup verdankt Walgenbach viele wertvolle Impulse. „Wir werden Willi Walgenbach als humorvoll-geistreichen Menschen, erfolgreichen Unternehmer und engagiertes Mitglied in guter Erinnerung behalten“, heißt es aus Bielefeld.
Die Familie stand für Willi Walgenbach an erster Stelle. Gerne erzählte er auch uns Journalisten die Geschichte, wie seine Eltern das Geschäft in Eller kurz nach dem Krieg aufbauten: „Gebraucht haben die Menschen alles, das Geschäft lief sehr gut.“ Walgenbach hielt sich aber nicht mit der Vergangenheit auf, hatte immer einen Blick für Gegenwart und Zukunft. Und er hatte großes Vertrauen in seine Nachfolger im Unternehmen. Am vergangenen Donnerstag wurde Walgenbach beigesetzt.
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