Schmissbei Alno das Handtuch in Pfullendorf: Ralf Bestgen.
Der Küchenhersteller Alno kommt partout nicht zur Ruhe. Erst vor wenigen Tagen wurde die Küchenmarke Impuls verkauft, der (unendliche) Umbau des Konzerns, der für kurze Zeit auch von Düsseldorf aus gelenkt wurde, ehe es nach Pfullendorf retour ging, soll nach Auskunft von Vorstandschef Max Müller noch mindestens zwei Jahre dauern. Bereits im Juni spekulierten Branchen-Insider, das die Restrukturierung auch einem Vorstand den Job kosten könne.
Tat es dann auch. Denn Ralph Bestgen, als CSO im Vorstand der Alno AG für die Bereiche Vertrieb, Marketing und Produktentwicklung verantwortlich, verließ das Unternehmen auf eigenen Wunsch zum 30. Juni 2015. Grund für diesen Schritt sind „unterschiedliche Auffassungen über die weitere strategische Ausrichtung des Alno Konzerns“. Bestgens Aufgaben werden interimistisch bis auf weiteres durch Max Müller geführt und intern verteilt.
Ralph Bestgen wechselte erst im Februar 2013 von Bauknecht zur Alno AG. Zuvor war er elf Jahre bei Bauknecht tätig, zuletzt als Vorsitzender der Geschäftsführung, davor im Electrolux-Konzern. Bauknecht ist eine Marke der Whirlpool-Gruppe, die auch an der Alno AG maßgeblich beteiligt ist.
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