Coolblue erweitert Fahrradlieferservice auf fünf deutsche Metropolregionen

Elektronikhändler baut eigene Zustelllogistik mit Cargo-Bikes aus und plant die Ausweitung auf mindestens acht Regionen

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Das Wichtigste in Kürze (KI-Zusammenfassung)
  • Coolblue bietet seinen Fahrradlieferservice CoolblueRadelt in fünf deutschen Metropolregionen an: Düsseldorf, Frankfurt, Berlin, Hamburg und Hannover.
  • Der Service ermöglicht die Lieferung kleinerer Elektronikprodukte wie Laptops, Kopfhörer und Smartphones bereits am nächsten Tag per E-Lastenrad.
  • Kunden erhalten ein einstündiges Lieferfenster und können alte Elektrogeräte kostenlos zur Rücknahme mitgeben.
  • Das Liefernetzwerk soll in den kommenden Monaten auf mindestens acht Regionen erweitert werden.
  • In Niederlanden und Belgien legten CoolblueRadelt-Teams 2025 zusammen über 735.000 Kilometer zurück.

Coolblue erweitert seinen Fahrradlieferservice in Deutschland. Neben Düsseldorf, Frankfurt und Berlin ist CoolblueRadelt inzwischen auch in Hamburg und in der Region Hannover aktiv. Damit bietet der Elektronikhändler seine Zustellung per Cargo-Bike in fünf deutschen Metropolregionen an. In den kommenden Monaten soll das Netzwerk auf mindestens acht Regionen wachsen. Mit dem Ausbau will Coolblue die Auslieferung kleinerer Elektronikprodukte stärker selbst übernehmen und den Kundenservice auf der letzten Meile verbessern.

Mit CoolblueRadelt setzt der niederländische Elektronikhändler auf eine eigene Lieferinfrastruktur für kleinere Elektronikprodukte wie Laptops, Kopfhörer oder Smartphones. Geeignete Bestellungen, die über den Onlineshop oder die App aufgegeben werden, können bereits am nächsten Tag durch eigene Fahrradkuriere zugestellt werden.

Der Einsatz von E-Lastenrädern bietet insbesondere in dicht besiedelten Stadtgebieten Vorteile. Sie benötigen bei der Zustellung vergleichsweise wenig Platz und verursachen im Fahrbetrieb keine direkten Abgasemissionen. Damit ergänzt Coolblue seine bestehenden Logistikstrukturen um eine zusätzliche Zustellmöglichkeit für urbane Liefergebiete.

Eigene Zustellung als Teil der Servicestrategie

Für Coolblue ist der Ausbau des Fahrradliefernetzwerks Bestandteil einer umfassenden Servicestrategie, die über den eigentlichen Verkauf hinausgeht. Neben Website, App, Kundenservice und stationären Geschäften betreibt das Unternehmen eigene Logistikzentren sowie Liefer- und Installationsservices.

Urs Möller, Country Manager Germany bei Coolblue
Urs Möller, Country Manager Germany bei Coolblue

„Unser Anspruch ist es, Kundinnen und Kunden nicht nur zufriedenzustellen, sondern ihre Erwartungen zu übertreffen. Deshalb endet für uns ein gutes Einkaufserlebnis nicht mit dem Klick auf den Bestellbutton. Auch die Lieferung soll so einfach, verlässlich und planbar wie möglich sein. Bei Haushaltsgroßgeräten und Fernsehern übernehmen unsere eigenen Teams bereits die Zustellung und auf Wunsch auch die Installation. Mit dem Ausbau von CoolblueRadelt gestalten wir nun auch bei immer mehr kleineren Elektronikprodukten die letzte Meile selbst. So verbinden wir persönlichen Service mit einer emissionsfreien Zustellung per Fahrrad und unterstützen gleichzeitig unsere Nachhaltigkeitsziele“, erklärt Urs Möller, Country Manager Germany bei Coolblue.

Nach Unternehmensangaben erreicht Coolblue in Deutschland einen Net Promoter Score von 84. Diese Kennzahl wird zur Messung der Weiterempfehlungsbereitschaft von Kunden verwendet.

Einstündiges Lieferfenster und Rücknahme von Altgeräten

Ein wesentlicher Bestandteil des Fahrradlieferservices ist die zeitliche Planbarkeit der Zustellung. Kunden erhalten nach der Bestellung zunächst ein vierstündiges Lieferfenster, das am Morgen des Liefertages auf eine Stunde eingegrenzt wird. Rund 15 Minuten vor dem Eintreffen informiert Coolblue zusätzlich per Nachricht über die bevorstehende Lieferung.

Zum Service gehört auch die kostenlose Rücknahme kleiner Elektroaltgeräte und Batterien. Kunden können diese auf Wunsch direkt bei der Zustellung mitgeben. Coolblue führt die zurückgenommenen Geräte und Batterien anschließend dem Recycling zu.

Mit der Verbindung von Lieferung und Altgeräterücknahme erweitert der Händler seine Serviceleistungen rund um den Kauf von Elektronikprodukten.

Liefernetzwerk soll auf mindestens acht Regionen wachsen

Die Fahrradkuriere starten von den regionalen Logistikzentren des Unternehmens. In Berlin ist CoolblueRadelt seit dem 8. Juli 2026 aktiv. Vom Standort Schönefeld aus werden unter anderem Mitte, Tiergarten, Neukölln und Charlottenburg sowie Schönefeld beliefert. Nach Unternehmensangaben erreicht der Service in der Hauptstadtregion damit mehr als zwei Millionen Einwohner.

Auch in anderen Regionen reicht das Liefergebiet über die jeweiligen Stadtgrenzen hinaus. Von Düsseldorf aus werden beispielsweise Neuss, Meerbusch und Ratingen bedient. In der Rhein-Main-Region starten die Cargo-Bikes am Logistikzentrum Kelsterbach und beliefern neben Frankfurt auch Teile von Offenbach, Rüsselsheim und Neu-Isenburg.

Seit Anfang September gehören zudem Hamburg und der Standort Langenhagen für die Region Hannover zum Netzwerk.

Welchen Umfang die Fahrradlogistik erreichen kann, zeigen die Aktivitäten in den Niederlanden und Belgien. Dort legten die CoolblueRadelt-Teams im Jahr 2025 zusammen rund 735.670 Kilometer zurück. Davon entfielen 524.670 Kilometer auf die Niederlande und 211.000 Kilometer auf Belgien.

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