Markt & Branche

Wie verläuft der Black Friday 2020?

In gut drei Wochen, am 27. November, steht mit dem Black Friday einer der verkaufsstärksten Tage des Jahres vor der Tür. Auch ohne „Thanks Giving“ markiert der aus Amerika importierte Aktionstag seit vielen Jahren auch in Deutschland den inoffiziellen Start ins Weihnachtsgeschäfts. Fakt ist: Der Black Friday spielt im Einzelhandel hierzulande eine zunehmend größere Rolle, sodass ihm inzwischen die Black Week vorgelagert ist, auf die der Cyber Monday folgt. Die Begleitmusik im Corona-Jahr 2020 ist zwischen Beinahe-Lockdown und Lieferengpässen des Handels eine andere als gewohnt.

Für Euronics-Vorstandssprecher Benedict Kober ist der Black Friday nach wie vor ein sehr wichtiger Tag im Verkaufsjahr: „Auch 2020 blicken wir erwartungsvoll in Richtung Black Friday. In den letzten Jahren hat uns dieser Aktionstag konstant hohe Umsätze beschert und damit einen erfolgreichen Startschuss für das Weihnachtsgeschäft gegeben. Dennoch könnte 2020 sowohl am Black Friday als auch am anschließenden Cyber Monday einiges anders verlaufen als in den vergangenen Jahren. Wir stellen eine deutliche Veränderung des Einkaufsverhaltens der Deutschen fest – darauf müssen wir uns bestmöglich vorbereiten.“

Dass die Deutschen im Corona-Jahr anders konsumieren, geht auch aus der gfu Studie 2020 hervor: Knapp die Hälfte (46%) gibt an, dass sich ihr Einkaufsverhalten Corona-bedingt verändert habe. Profiteure des geänderten Kaufverhaltens sind sowohl der lokale Handel als auch die Onlinehändler: 58% sagen, dass sie ihre Einkäufe häufiger bei lokalen Händlern tätigten, 43%, dass sie verstärkt online einkauften.

Mit wenigen Klicks zum Produkt

Kober sieht in dieser Tatsache einen großen Vorteil für Euronics: „Wir vereinen als Verbundgruppe mit starker regionaler Verankerung das Beste aus beiden Welten. Die Investitionen in den konstanten Ausbau unserer Cross-Channel-Retail Strategie sorgen dafür, dass der Online-Käufer am Black Friday mit wenigen Klicks zu seinen Lieblingsprodukten kommt. Manche Kunden sind aber auch durch die Fülle an Angeboten überfordert. Hier kann auf die gewohnte kundenorientierte Beratung durch unsere Fachhändler vor Ort zurückgegriffen werden.“

Ziel sei es, so Kober, jedem Kunden durch individuellen Service dabei zu helfen, das für ihn passende Produkt zum besten Preis zu finden – online und offline. Sein Ausblick: „Wir blicken dem Jahresendspurt positiv entgegen.“

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infoboard.de

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