Gesundheit / Wohlbefinden / Ernährung

Der Beurer Schlafatlas 2017 geht der Frage nach: Wie gut schläft Deutschland?

Wir Deutschen schlafen weniger als wir denken. Dabei ist ein erholsamer Schlaf das A und O für Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit. Eine von der Beurer GmbH in Auftrag gegebene Studie untersucht, wer in Deutschland am besten und wer am schlechtesten schläft.  

v. l. n. r. : Dr. med Michael Feld (Schlafmediziner), Marco Bühler (Geschäftsführer Beurer GmbH), Prof. Dr. med. Peter Young (Direktor Universitätsklinik für Schlafmedizin am Universitätsklinikum in Münster) und Georg Walkenbach (Geschäftsführer Beurer GmbH)

Am Mittwoch hat der Ulmer Gesundheitsspezialist Beurer auf einer Pressekonferenz in Berlin den Schlafatlas 2017 vorgestellt. Dieser entstand in Zusammenarbeit mit dem Schlafmediziner Dr. Michael Feld aus Köln und Professor Peter Young von der Universität Münster. Die Studie zur Schlafqualität hat die Schlafgewohnheiten von 3.491 Bundesbürgern mit einer TNS Emnid Umfrage untersucht. Begleitend zur Umfrage bekamen 222 Probanden einen Beurer Schlafsensor SE 80 SleepExpert

Der Norden schläft besser als der Süden

Während man in Deutschland nirgends so gut schläft wie in Bremen, sind die Berliner beim Schlaf das Schlusslicht. Als Gründe werden hierfür sowohl finanzielle Probleme, als auch typische Metropolen-Probleme wie Lärmbelästigung, höhere Außentemperaturen und Arbeitsstress genannt.

Aber warum schlafen nun die Bremer so viel besser? Laut der Studie sehen die Bremer vor dem Einschlafen weniger fern, nutzen seltener ihr Smartphone und essen selten vor dem Einschlafen etwas. 

Aber auch in Bayern wird schlechter geschlafen und nirgendwo in Deutschland fühlten sich die Befragten nach dem Aufwachen so matt. 43 Prozent der Bayern würden gerne länger schlafen. Außerdem haben die Bayern den höchsten Anteil an Schlafmittelkonsum und den größten Anteil der Schnarcher. 

Deutsche schlafen kürzer als sie denken

Die Ergebnisse der Schlafsensor-Messung mit dem Beurer SE 80 SleepExpert bieten ebenfalls interessante Einsichten in unser Schlafverhalten. So gaben die Befragten an, durchschnittlich 6:54 Stunden zu schlafen. Tatsächlich waren es bei den 222 Teilnehmern der Vergleichsstudie aber nur 6 Stunden. Die Differenz ist mit Wachphasen zu erklären, an die sich die Probanden nicht erinnern konnten. 

Die Schlafsensor-Messung zeigt außerdem, dass Deutschland nicht genug schläft. 

“Die Schlafprobleme zeigen sich am schrumpfenden Anteil an erholsameM Tiefschlaf” – Professor YOung

Der Anteil des Leichtschlafs am Gesamtschlaf beträgt laut den Messungen im Schnitt 63 Prozent. Gesund sind allerdings 50 bis maximal 60 Prozent. 

Der Beurer Schlafatlas 2017

Viele weitere interessante Infos rund um das Schlafverhalten der Deutschen und natürlich auch Tipps für besseren Schlaf finden sich im Beurer Schlafatlas. Dieser ist im Südwest-Verlag erschienen und ab sofort im Handel erhältlich. 

Mehr Infos gibt es auch unter www.schlafatlas.de

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Sascha Gilly Gloede

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