Der Beitrag Sub-Zero und Wolf: Erweitern Undercounter-Portfolio für flexible Küchen- und Wohnkonzepte erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>„Ein Lebensmittellagersystem von Sub-Zero ist mehr als ein Kühlschrank. Es ist eine Hommage an kompromisslose Frische und zugleich ein gestalterisches Statement in jeder Innen- oder Außenküche“, heißt es in der aktuellen Pressemitteilung. Grundlage dafür ist das duale Kühlsystem, das Kühl- und Gefrierkreisläufe trennt und so für stabile Temperaturen sowie optimierte Luftfeuchtigkeit sorgt.
Die Geräte der Sub-Zero Designer Series sind konsequent auf flächenbündige Integration ausgelegt und ermöglichen eine nahtlose Einbindung in individuelle Möbelfronten. Damit eröffnen sich neue Spielräume für die Küchen- und Raumplanung: Kühlgeräte lassen sich gezielt dort platzieren, wo sie funktional benötigt werden – etwa in Kochinseln, Home-Bars oder sogar in Spa- und Fitnessbereichen.
Auch Kühlschubladen erweitern die Einsatzmöglichkeiten. Sie sind sowohl als reine Kühl- als auch als Gefrierlösungen mit Eisbereiter verfügbar und unterstützen flexible, wohnraumübergreifende Nutzungskonzepte.
Ergänzt wird das Portfolio durch Unterbau-Weinklimaschränke mit bis zu 42 Flaschen Kapazität und zwei unabhängig steuerbaren Temperaturzonen. Diese lassen sich ebenfalls vollständig in Möbelsysteme integrieren und bieten damit eine Alternative zum klassischen Weinkeller – mit direktem Zugriff auf servierfertige Weine.

Parallel dazu positioniert Wolf seine Schubladen-Systeme als Erweiterung moderner Küchen- und Wohnkonzepte. Die Vakuumierschublade ermöglicht Anwendungen wie Sous-vide-Garen und verlängerte Haltbarkeit, während Wärmeschubladen flexible Nutzungsszenarien im Alltag unterstützen.
Der übergeordnete Anspruch der Marken wird dabei klar formuliert: „Sub-Zero und Wolf entwickeln keine Geräte, die sich in Architektur einfügen müssen. Sie entwickeln Systeme, die Architektur ermöglichen.“
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Outdoor-Lösungen. Mit robusten, wetterbeständigen Geräten übertragen Sub-Zero und Wolf ihre Design- und Qualitätsansprüche auf Außenbereiche und tragen damit der zunehmenden Verschmelzung von Innen- und Außenraum Rechnung.
Mit dem Ausbau der Undercounter-Systeme adressieren Sub-Zero und Wolf insbesondere den Trend zu modularen, dezentralen Kühlkonzepten sowie die steigenden Anforderungen an Designintegration und Multifunktionalität im Premiumsegment.
Der Beitrag Sub-Zero und Wolf: Erweitern Undercounter-Portfolio für flexible Küchen- und Wohnkonzepte erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Der Beitrag Liebherr: Stärkt Handel mit neuen Verkaufsunterlagen und POS-Paket erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Ab sofort können Handelspartner eine neue Endkundenbroschüre online abrufen, während das überarbeitete Verkaufshandbuch exklusiv über den Vertrieb bereitgestellt wird. Bereits seit Mitte Februar wurden zudem gedruckte Unterlagen an den Handel ausgeliefert.
Neu im Portfolio ist ein umfassendes POS-Paket, mit dem Liebherr seine Position als „meistgekaufte Marke für Kühl- und Gefriergeräte“ hervorhebt. Dieses umfasst unter anderem Aufkleber, Wobbler sowie hochwertige Aufsteller und soll Handelspartnern helfen, die Markenbotschaft aufmerksamkeitsstark am Verkaufsort zu inszenieren. Die Auslieferung erfolgt ab April über den Außendienst.

Das ausschließlich dem autorisierten Fachhandel vorbehaltene Verkaufshandbuch bietet auf über 400 Seiten detaillierte Informationen zu Technologien, Innovationen und dem gesamten Produktsortiment. Ergänzt wird der Inhalt durch technische Zeichnungen, QR-Codes zu einzelnen Modellen sowie Hinweise zu Montage und Zubehör.
Die neue Endkundenbroschüre richtet sich stärker an Verbraucherbedürfnisse und stellt neben Technologien wie EasyFresh, BioFresh, DuoCooling und NoFrost auch Produktneuheiten vor. Darüber hinaus informiert sie über Energieeffizienz, digitale Lösungen und Frischetechnologien, die zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen beitragen können. Ein zusätzlicher Fokus liegt auf der 10-Jahre-Herstellergarantie als Argument für Investitionssicherheit.
Der Beitrag Liebherr: Stärkt Handel mit neuen Verkaufsunterlagen und POS-Paket erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Der Beitrag AEG: Tribolab bestätigt SaphirMatt bis zu zehnfach höherer Kratzresistenz erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>
Für den Hersteller ist die externe Validierung ein zentrales Argument im Wettbewerb. „Unser interner Qualitätsanspruch ist hoch, doch gerade bei zentralen Leistungsmerkmalen wie Robustheit und Langlebigkeit zählt eine unabhängige Bestätigung“, sagt Leen Devos, Product Line Taste Director Deutschland & Österreich bei AEG Electrolux Hausgeräte. „Die externe Prüfung zeigt klar: SaphirMatt ist eine Klasse für sich und das Original, das Maßstäbe setzt – im Design, in der Funktion und in der Alltagstauglichkeit. Das verschafft unseren Partnern einen echten Mehrwert in Beratung, Planung und Differenzierung.“

Nach Angaben von AEG ist die Bestätigung herstellerübergreifend bislang einzigartig. Neben der klassischen SaphirMatt-Variante wurde auch die neue SaphirMatt SE Oberfläche geprüft, die eine bis zu dreifach höhere Kratzresistenz erreicht und zugleich als Einstieg in die Produktwelt dient. Die matte Optik mit charakteristischem Schimmer soll zusätzlich Designakzente setzen und sich in moderne Küchen integrieren.
Produziert werden die Kochfelder am deutschen Standort Rothenburg. AEG unterstreicht damit den Fokus auf langlebige Materialien und hohe Fertigungstiefe „Made in Germany“. Gerade vor dem Hintergrund zunehmender Marketingaussagen zur Kratzresistenz im Wettbewerbsumfeld hebt der Hersteller die Bedeutung externer Prüfungen hervor, um vergleichbare und transparente Leistungswerte zu liefern.
Für den Fachhandel ergeben sich daraus konkrete Vorteile: eine belastbare Argumentationsbasis im Beratungsgespräch, geringeres Reklamationsrisiko sowie eine klarere Differenzierung im Premiumsegment. „In hochwertigen Küchen- und Objektprojekten spielt abgesicherte Qualität eine Schlüsselrolle“, so Devos weiter. „Die externe Bestätigung unterstützt unsere Partner dabei, Entscheidungen zu fundieren – von der Produktauswahl bis zur finalen Umsetzung im Projekt.“
Der Beitrag AEG: Tribolab bestätigt SaphirMatt bis zu zehnfach höherer Kratzresistenz erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Der Beitrag Beko: Haushaltsgeräte der nächsten Generation aus recycelten Materialien erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Der Hersteller reagiert damit auf eine steigende Nachfrage: Laut aktuellen EU-Studien sehen Verbraucher die Kreislaufwirtschaft als zentralen Hebel zur Lösung von Umweltproblemen – und sind zunehmend bereit, für nachhaltigere Produkte mehr zu bezahlen.
Ein zentraler Baustein ist die konsequente Umsetzung zirkulärer Designprinzipien. So setzt Beko bei Waschmaschinen und Waschtrocknern auf die sogenannte RecycledTub-Technologie, bei der pro Trommel Material aus bis zu 60 recycelten PET-Flaschen verarbeitet werden kann. Grundlage dafür ist die patentierte „Leopet“-Materialtechnologie, die recyceltes PET in einen hochwertigen Rohstoff umwandelt. Allein 2024 wurden konzernweit rund 98,8 Mio. PET-Flaschen in Gerätekategorien integriert; seit 2018 summiert sich der Einsatz auf mehr als 351 Mio. Flaschen.
Parallel dazu baut das Unternehmen seine Kreislaufstrukturen weiter aus. Im Rahmen des Programms „Reduce–Refurbish–Recycle“ wurden 2024 weltweit über 114.000 Geräte wiederaufbereitet. Standorte wie Peterborough in Großbritannien zeigen die operative Tiefe: mit umfangreichen Ersatzteillagern, zusätzlichen Qualitätsprüfungen und einem abfallfreien Betrieb seit 2019. Auch in Italien und Rumänien treibt Beko die Wiederaufbereitung und Wiedereinführung gebrauchter Geräte in den Markt gezielt voran.
Für seine Nachhaltigkeitsstrategie wurde Beko 2026 unter anderem mit dem ersten Platz im Corporate Knights Global 100 Ranking der Household-Durables-Branche ausgezeichnet. Ergänzt wird dies durch Top-Bewertungen im S&P Global CSA sowie eine Goldmedaille von EcoVadis.

Akın Garzanlı, CEO von Beko Europe, betont die strategische Verankerung des Themas:
„Nachhaltigkeit ist seit Langem ein zentraler Bestandteil unseres Handelns bei Beko. Unser Weg wird von klaren, langfristigen Verpflichtungen geleitet, darunter unser Netto-Null-Ziel für 2050 sowie unsere Dekarbonisierungs-Roadmap bis 2030, die durch die Science Based Targets initiative (SBTi) validiert wurde. Diese Verpflichtungen bestimmen, wie wir investieren, arbeiten und Innovation für die Zukunft gestalten. Für Verbraucherinnen und Verbraucher bedeutet das Geräte, die reparierbarer, ressourceneffizienter und langlebiger sind und Haushalten helfen, im Alltag nachhaltigere Entscheidungen zu treffen.“
Der Beitrag Beko: Haushaltsgeräte der nächsten Generation aus recycelten Materialien erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Der Beitrag NIQ: Singlehaushalte dominieren – Regionale Unterschiede prägen den Hausgerätemarkt erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Auf den Plätzen zwei und drei folgen Mehrpersonenhaushalte ohne Kinder (31,25 Prozent) sowie Familienhaushalte mit Kindern (27,15 Prozent). Die Verschiebung hin zu kleineren Haushaltsgrößen unterstreicht den anhaltenden Trend zur Individualisierung – ein Faktor, der insbesondere bei kompakten, energieeffizienten und multifunktionalen Geräten an Bedeutung gewinnt.

Ein genauer Blick auf die regionale Verteilung offenbart erhebliche Unterschiede: Den höchsten Anteil an Einpersonenhaushalten weist der Stadtkreis Regensburg auf. Hier lebt in 55,91 Prozent aller Haushalte nur eine Person – ein Wert, der deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegt und typisch für urbane Zentren mit hoher Studierenden- und Berufseinsteigerquote ist.
Bielefeld hingegen liegt mit 41,65 Prozent nahezu exakt auf dem bundesweiten Durchschnitt und steht damit exemplarisch für viele mittelgroße Städte in Deutschland.
Am unteren Ende der Skala befindet sich der Landkreis Cloppenburg: Dort machen Singlehaushalte lediglich 31,29 Prozent aus. Stattdessen dominieren hier klassische Mehrpersonenhaushalte, was auf eine stärker ländlich geprägte Bevölkerungsstruktur hinweist.
Für Hersteller und Handel ergeben sich daraus klare Handlungsfelder. Während in urbanen Regionen platzsparende Lösungen, smarte Küchengeräte und flexible Nutzungskonzepte gefragt sind, bleibt in ländlichen Gebieten die Nachfrage nach großvolumigen Geräten für Familienhaushalte stabil.
Die NIQ-Daten verdeutlichen einmal mehr: Wer den Markt erfolgreich bedienen will, muss regionale Unterschiede stärker berücksichtigen – und das Sortiment konsequent an die jeweilige Haushaltsstruktur anpassen.
Der Beitrag NIQ: Singlehaushalte dominieren – Regionale Unterschiede prägen den Hausgerätemarkt erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Der Beitrag Yale: „Linius Smart Lock L2 Lite“ gewinnt iF Design Award 2026 erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Mit dem „Linus Smart Lock L2 Lite“ adressiert Yale insbesondere Einsteiger und Mieter im Smart-Home-Segment. Das Unternehmen hebt hervor, dass das Produkt „Smart Home Sicherheit für jedermann zu einem erschwinglichen Preis“ ermögliche. Die kompakte Bauweise sowie die einfache DIY-Installation sollen bestehende Einstiegshürden reduzieren. Zudem lässt sich das Schloss „nahtlos in das smarte Yale Ökosystem und Matter-fähige Haushalte integrieren“.
Zu den zentralen Funktionen zählt die KeySense-Technologie: Nutzer können „mit einem kurzen Knopfdruck ihre Tür von innen entriegeln, während ein längerer Druck die Tür beim Verlassen automatisch mit einer individuell einstellbaren Verzögerung verriegelt“.
Mit der Auszeichnung sieht Yale seine Position im Markt bestätigt: Der Gewinn des iF Design Award „bestätigt die Position von Yale als Branchenführer und würdigt das ,Linus Smart Lock L2 Lite‘ als eines der herausragendsten Produktdesigns seiner Kategorie“.
Der Beitrag Yale: „Linius Smart Lock L2 Lite“ gewinnt iF Design Award 2026 erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Der Beitrag Kipppunkt 2026: Warum das Ladensterben die Elektrobranche härter trifft als gedacht erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>
HDE-Präsident Alexander von Preen warnt eindringlich vor einer Normalisierung dieser Entwicklung: „Seit zehn Jahren verlieren wir in Deutschland jährlich mindestens 4.500 Geschäfte oder mehr.“ Besonders gravierend seien die Auswirkungen bereits in den Corona-Jahren gewesen, als die Zahl der Schließungen zeitweise „auf über 11.000“ anstieg. Für 2026 gelte daher: „Der Verlust von 4.900 Geschäften verheißt nichts Gutes.“
Die Folgen sind bereits sichtbar: Viele Innenstädte kämpfen mit zunehmenden Leerständen und Attraktivitätsverlust. „Viele Innenstädte leiden heute schon sichtlich unter Leerständen. Besserung erscheint bei den Zahlen der letzten Jahre nicht in Sicht. So kann und darf es nicht weitergehen“, so von Preen. Der HDE sieht die Gefahr, dass immer mehr Stadtzentren „Kipppunkte“ erreichen.

Insgesamt dürfte die Zahl der Geschäfte bis Ende 2026 auf rund 296.600 sinken – ein deutlicher Rückgang von 19 Prozent gegenüber 366.800 Standorten vor zehn Jahren. Besonders der mittelständische Handel steht unter Druck. Als zentrale Ursachen nennt der Verband eine schwache Konsumstimmung sowie hohe Kosten.
„Die Lage ist bei vielen vor allem mittelständischen Händlern ernst. Das Umfeld mit der seit Jahren vor sich hindümpelnden Konsumlaune ist schwierig“, erklärt von Preen. Der HDE fordert daher konkrete politische Maßnahmen, darunter Entlastungen bei Energie- und Personalkosten: „Die Stromsteuer muss endlich für alle runter, bei den Lohnnebenkosten braucht es einen Deckel bei 40 Prozent.“
Gleichzeitig seien auch Immobilienbesitzer gefordert: „Die Vermieter müssen sich auch im eigenen Interesse noch mehr auf umsatzorientierte Mieten einlassen. Leerstand nutzt niemandem.“
Für den Elektrohandel zeigt sich dabei ein paradoxes Bild: Laut gfu HEMIX stabilisierte sich der Gesamtmarkt für Home Electronics 2025 zwar bei rund 46,9 Mrd. Euro (±0,0 %). Gleichzeitig verschieben sich die Segmente deutlich: Während Kleingeräte (+3,7 %) und IT (+2,6 %) wachsen, verlieren klassische Elektrogroßgeräte (-2,7 %) an Bedeutung – ausgerechnet jene Warengruppe, die stark auf stationäre Präsentation angewiesen ist.
Auch der Elektrofachhandel ist Teil dieser Entwicklung – und zwar gleich in zweierlei Hinsicht: im klassischen Fachhandel in Innenstädten und bei großflächigen Anbietern in Randlagen, die als Frequenzanker zunehmend wegfallen. Damit verliert die Branche nicht nur Verkaufsflächen, sondern auch zentrale Berührungspunkte mit dem Kunden.
Elektrogeräte gehören zu den erklärungsbedürftigsten Produkten im Einzelhandel. Mit jedem geschlossenen Standort wächst jedoch eine „Beratungs-Lücke“. Showrooms, in denen Kunden Geräte erleben, vergleichen und testen können, werden seltener. Das Problem: Viele Konsumenten informieren sich weiterhin offline – etwa zur Haptik, Größe oder Klangqualität –, kaufen aber online. Fällt die stationäre Präsenz weg, sinkt langfristig auch die Markenbindung.
Gerade im Bereich der Elektrogroßgeräte verschärft sich die Situation: Wenn Flächen verschwinden, sinkt die Sichtbarkeit dieser margenstarken Produkte zusätzlich – ein direkter Effekt der negativen Segmententwicklung. Für Hersteller stellt sich damit zunehmend die Frage, wie sie ihre Produkte noch erlebbar machen, wenn der Fachhandel als Präsentationsfläche vor Ort immer mehr wegbricht.
Die vom HDE beschriebene Gefahr von „Kipppunkten“ in Innenstädten hat für die Elektrobranche eine besondere Dimension. Denn ein Elektrogeschäft ist oft mehr als nur Verkaufsfläche – es ist Anlaufstelle für Reparaturen, Servicefälle und Gewährleistung. Genau um diese Punkte ging es bei der KOOP in Hannover und auch beim EP-Kongress in Neuss am vergangenen Wochenende.
Verschwinden diese Standorte, bricht die lokale Service-Infrastruktur weg. Das schwächt regionale Händler- und Dienstleistungsnetzwerke – und verstärkt gleichzeitig die Abhängigkeit von großen Plattformen.
Das IFH Köln warnt in diesem Zusammenhang vor zunehmenden „lokalen Versorgungslücken“. In vielen Mittelzentren werde der Onlinekauf von Elektrogeräten mangels Alternativen zur „notwendigen Option“ statt zur freien Wahl. Parallel wächst der Onlinehandel weiter – für 2025/2026 wird ein Plus von bis zu 5,7 % erwartet.
Die Forderungen des HDE treffen im Elektrohandel einen besonders sensiblen Punkt. „Die Stromsteuer muss endlich für alle runter“, verlangt von Preen – für Elektrofachmärkte ist das existenziell. Denn anders als etwa im Textilhandel ist der Energiebedarf deutlich höher: laufende Vorführgeräte, beleuchtete TV-Wände, angeschlossene Haushaltsgeräte und großflächige Verkaufsräume treiben die Kosten überproportional nach oben.
Auch die geforderte Deckelung der Lohnnebenkosten ist für die Branche zentral. Qualifiziertes Beratungspersonal ist ein entscheidender Wettbewerbsvorteil gegenüber dem Onlinehandel – wird aber zunehmend zum Kostenrisiko.
Parallel dazu entwickelt sich die Elektroindustrie deutlich robuster als der Handel. Der ZVEI erwartet für 2026 ein reales Produktionsplus von 2,0 Prozent. Gleichzeitig weist der deutsche Markt im internationalen Vergleich jedoch eine geringe Wachstumsdynamik auf.
Für die Branche ergibt sich daraus eine strukturelle Schieflage: Die Industrie produziert mehr – häufig für den Export –, während im Inland immer weniger leistungsfähige stationäre Partner verbleiben, um Innovationen wie Smart Home oder vernetzte Hausgeräte im direkten Kundenerlebnis zu vermitteln.
Trotz aller Herausforderungen zeigt sich: Der Elektrofachhandel befindet sich weniger in einem abrupten Schrumpfprozess als vielmehr in einer tiefgreifenden Transformation. Filialnetze werden optimiert, Standorte zusammengelegt und Geschäftsmodelle stärker auf Omnichannel ausgerichtet.
Das IFH rät in diesem Zusammenhang zu einer klaren Neuausrichtung der Flächen: Verkaufsräume müssten stärker zu Erlebnisorten werden, um der Frequenzkrise entgegenzuwirken.
Für die Zukunft lebendiger Innenstädte sieht der HDE vor allem Bund, Länder und Kommunen in der Pflicht. „Einkaufen ist der Hauptgrund für einen Innenstadtbesuch. Wer sein Stadtzentrum vital erhalten oder gestalten will, braucht deshalb Geschäfte“, betont von Preen.
Gerade für den Elektrofachhandel ist diese Entwicklung entscheidend. Denn auch im Zeitalter von E-Commerce bleibt die physische Präsenz zentral für Beratung, Service und Markenbindung. Das Ladensterben trifft den Elektrofachhandel nicht nur quantitativ, sondern strukturell: Es gefährdet Beratung, Service, Sichtbarkeit und die lokale Marktversorgung gleichermaßen. Während Umsätze stabil bleiben und die Industrie wächst, verliert der stationäre Handel an Fläche und Bedeutung. Entscheidend wird sein, ob es gelingt, diese Lücke durch neue Konzepte, Erlebnisformate und wirtschaftlich tragfähige Rahmenbedingungen zu schließen.
Der Beitrag Kipppunkt 2026: Warum das Ladensterben die Elektrobranche härter trifft als gedacht erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Der Beitrag Dittert: Baut Außendienst aus erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>
Seit März ist Sven Ackermann für die Region Nord verantwortlich, ab April übernimmt Robin Scholz die Betreuung im Westen. Während der Süden weiterhin direkt durch das Vertriebsteam und die Gesellschafter betreut wird, plant dittert bereits den weiteren Ausbau des Außendienstes in weiteren Regionen.

Beide Neuzugänge verfügen über langjährige Branchenerfahrung in der Weißen Ware sowie im Elektrofachhandel und bringen umfassende Vertriebs- und Marktkenntnisse mit. Sven Ackermann war zuvor u. a. bei GGV (exquisit) und Amica tätig, während Robin Scholz eigene Erfahrung auf der Fläche und im Einkauf im Elektrofachhandel sowie mehr als zehn Jahren Vertriebserfahrung in verschiedenen Rollen bei Markenherstellern wie AEG und De Longhi mitbringt.
„Wir freuen uns, zwei sehr erfahrene und bei den Händlern absolut anerkannte Vertriebsexperten für uns gewonnen zu haben. Der Kontakt vor Ort macht weiterhin den Unterschied im Fachhandel und wir schätzen die Einblicke und das Feedback unserer Partner sehr“, sagt Lorin Schüller, Geschäftsführer von dittert.
Auch aus Sicht der neuen Außendienstmitarbeiter steht die Fachhandelsorientierung im Mittelpunkt. „Die Stärkung des Fachhandels war für mich ein wesentlicher Grund, diese Aufgabe anzunehmen. Ich freue mich darauf, die Händler persönlich zu besuchen, unsere Produkte vorzustellen und als verlässlicher Ansprechpartner immer erreichbar zu sein“, erklärt Sven Ackermann.
Robin Scholz ergänzt: „Mich begeistert an dittert die Verbindung aus langer Tradition und modernem Spirit. Die fachhandelsexklusive Ausrichtung, attraktive Mehrwerte für die Händler und 3 Jahre Garantie zeigen, dass hier Qualität, Partnerschaft und langfristiges Denken im Mittelpunkt stehen.“
Mit dem Ausbau des Außendienstes unterstreicht dittert seinen Anspruch, den Fachhandel nicht nur über das Produkt, sondern vor allem über partnerschaftliche Zusammenarbeit und persönliche Präsenz nachhaltig zu stärken.
Der Beitrag Dittert: Baut Außendienst aus erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Der Beitrag EK Retail: Study Trip nach Chicago liefert Trends und Handelsimpulse aus den USA erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Mit über 2.000 Ausstellern zählt die TIHS zu den global wichtigsten Branchenevents. Ergänzend zum Messebesuch bot EK Retail den Teilnehmern exklusive Einblicke in den US-amerikanischen Einzelhandel – unter anderem durch ein Treffen mit IHA-Präsident und CEO Derek Miller sowie durch Store-Checks bei führenden Handelsformaten wie Wayfair, Crate & Barrel, Walmart und Target.
Jochen Pohle, EK-Vorstand für den Bereich EK Home, betont den Mehrwert der Reise: „Unser Retail Study Trip vermittelt nicht nur wertvolles Insider-Know-how, er steht auch für Inspiration und Austausch in einem dynamischen Umfeld. Darüber hinaus eröffnet die Reise den Händlern neue Sichtweisen auf das eigene Handeln.“
Neben fachlichen Programmpunkten setzte EK auch auf Networking und Teambuilding, etwa bei einem gemeinsamen Kochevent in Chicago. Im Fokus standen zudem Best-Practice-Beispiele im US-Handel – von Sortimentsgestaltung über Flächeninszenierung bis hin zu Servicekonzepten.
Ein Highlight war die Verleihung des internationalen „gia“-Awards. Von den 31 nationalen und Sonderpreis-Gewinnern gehören auch drei Teilnehmer aus der EK Delegation: Franz Eder aus Kufstein (nationaler gia für Österreich), Krawany (Österreich) für das beste Visual Merchandising und Carl Schäffer aus Osnabrück (nationaler gia für Deutschland). Aus den nationalen Gewinnern wurden dann von einer hochkarätig besetzten Jury die fünf internationalen Gewinner ausgewählt: neben exzellenten Handelskonzepten aus Australien, Chile, der Dominikanischen Republik und den USA wurde auch der deutsche Preisträger Schäffer mit dem „gia global honoree“ ausgezeichnet.
Geschäftsführer Tobias Schonebeck erklärte: „Diese Anerkennung freut uns sehr. Als eins der weltweit fünf besten Handelskonzepte für Haushaltwaren prämiert zu werden, macht mich sehr stolz. Wir nehmen diese Auszeichnung mit nach Osnabrück und werden sie mit unserem Team, das einen maßgeblichen Anteil an diesem Erfolg hat, gemeinsam feiern.“
Auch die Teilnehmer ziehen ein positives Fazit. Nadia Burri von Manor AG resümiert: „Die Reise nach Chicago hat sich für uns sehr gelohnt. Auf der Messe The Inspired Home Show haben wir spannende Trends entdeckt und auch einige interessante Aussteller getroffen. Darüber hinaus war der Einblick in die US-amerikanische Handelslandschaft für uns als führende Schweizer Warenhauskette sehr wertvoll.“
Die nächste Ausgabe der The Inspired Home Show ist bereits terminiert und findet vom 9. bis 11. März 2027 erneut in Chicago statt.
Der Beitrag EK Retail: Study Trip nach Chicago liefert Trends und Handelsimpulse aus den USA erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Der Beitrag Hisense: Führungsteam in Deutschland erweitert –Semerci verantwortet DACH, Fang Tao wird Vize-Geschäftsführerin erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Im Zuge einer engeren Abstimmung innerhalb der Region fungiert Semerci künftig zusätzlich zu seiner Rolle als Geschäftsführer in Deutschland auch als kommerzieller Supervisor für Österreich und verantwortet damit die Aktivitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Mit Fang Tao gewinnt das Unternehmen eine erfahrene Managerin aus den eigenen Reihen. Sie ist seit 15 Jahren für die Hisense Gruppe tätig und war zuletzt maßgeblich am Erfolg der CE-Sparte von Hisense UK beteiligt.
Sühel Semerci betont die Bedeutung der Personalie für das Unternehmen:
„Fang Tao ist eine immense Bereicherung für unser Führungsteam. Mit ihrer Erfahrung, insbesondere auf internationaler Ebene, wird sie einen bedeutenden Mehrwert für unser Unternehmen schaffen. Wir heißen sie herzlich willkommen!“
Auch Fang Tao selbst blickt optimistisch auf ihre neue Rolle und den deutschen Markt:
„Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und auf den Schlüsselmarkt Deutschland. Das Hisense Gorenje Germany Team hat in den letzten Jahren unter der Führung von Louis Hou und Sühel Semerci hervorragende Arbeit geleistet. Ich freue mich darauf, gemeinsam auf diese Erfolge aufzubauen und die Position von Hisense und Gorenje in Deutschland weiter zu stärken!“
Mit der personellen Verstärkung und der erweiterten regionalen Verantwortung setzt Hisense Gorenje auf Kontinuität und weiteres Wachstum im deutschsprachigen Markt.
Der Beitrag Hisense: Führungsteam in Deutschland erweitert –Semerci verantwortet DACH, Fang Tao wird Vize-Geschäftsführerin erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Der Beitrag Galaxus: Airfryer-Boom treibt Produktinnovationen in der Lebensmittelbranche erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>
Eine Analyse des Onlinehändlers Galaxus zeigt: Airfryer dominieren den Markt klar. Bereits 2025 entfielen rund 90 Prozent der verkauften Fritteusen auf Heißluftmodelle. Gleichzeitig ist der Absatz klassischer Öl-Fritteusen seit 2021 um drei Viertel eingebrochen. Insgesamt hat sich die Nachfrage nach Airfryern in den vergangenen vier Jahren mehr als versiebenfacht, mit einem Verkaufsplus von 630 Prozent.
Parallel dazu erweitern Food-Hersteller gezielt ihr Sortiment. Neben umbenannten Basisprodukten wie Kartoffeln entstehen zunehmend speziell entwickelte Produkte wie Snacks und Fertiggerichte für die Heißluftfritteuse. Damit reagieren sie auf veränderte Konsumgewohnheiten und Nutzungsszenarien.
Nicola Brand, Senior Category Manager bei Galaxus, bestätigt die Entwicklung: „Airfryer dominieren bei uns die Produktkategorie Fritteusen. Die Food-Hersteller erfüllen mit ihren Produkten die Bedürfnisse ihrer Kundschaft.“
Ein wesentlicher Treiber des Trends ist die junge Zielgruppe. Airfryer gelten als der „Thermomix der Instagram-Generation“: Vor allem Nutzer unter 35 Jahren lassen sich über soziale Medien inspirieren. Plattformen wie TikTok und Instagram sowie millionenfach genutzte Hashtags wie #airfryer verstärken die Dynamik zusätzlich.
Für die Elektrohausgerätebranche ergibt sich daraus ein klares Bild: Der Airfryer hat sich vom Trendprodukt zum festen Bestandteil moderner Küchen entwickelt. Die Lebensmittelindustrie begleitet diese Entwicklung mit passenden Angeboten.
Der Beitrag Galaxus: Airfryer-Boom treibt Produktinnovationen in der Lebensmittelbranche erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Der Beitrag Forsa und mmk: Warum junge Menschen trotz Gesundheitsbewusstsein ungesünder leben erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Digitale Kanäle spielen dabei eine zentrale Rolle: 72 Prozent der unter 30-Jährigen nutzen Internet und Social Media als wichtigste Informationsquelle für Gesundheitsthemen. Dennoch stehen dem hohen Wissensstand strukturelle Hürden gegenüber. Zeitmangel, berufliche Unsicherheit und psychische Belastungen verhindern oft die Etablierung gesunder Routinen. So nennen 77 Prozent fehlende Motivation oder soziale Unterstützung als Grund für Bewegungsmangel, 74 Prozent Zeitmangel. Auch Entspannung kommt zu kurz: 44 Prozent führen dies auf Überforderung im Job zurück, 41 Prozent auf anhaltende Sorgen.
Diese Diskrepanz zeigt sich auch bei der Nutzung von Präventionsangeboten. Trotz eines breiten Angebots greifen viele nicht darauf zurück: Nur rund jeder Zehnte hat im vergangenen Jahr einen Gesundheitskurs besucht, 41 Prozent gar keinen. Bei den 18- bis 29-Jährigen liegt dieser Wert sogar bei 54 Prozent. Neben Zeitmangel fehlt es oft schlicht an Information – 32 Prozent kennen die Angebote ihrer Krankenkasse nicht ausreichend.
Vorständin Andrea Galle ordnet die Ergebnisse ein: „Prävention scheitert weniger am fehlenden guten Willen als an den Rahmenbedingungen des Alltags.“ Und weiter: „Solange Prävention ausschließlich als private Entscheidung angesehen wird, bleiben viele Angebote wirkungslos.“

Entsprechend wächst die Forderung nach strukturellen Veränderungen. 69 Prozent der Befragten sprechen sich dafür aus, Gesundheitsförderung stärker in die Bildungspolitik zu integrieren. Auch die Bundesschülerkonferenz unterstützt diesen Ansatz. Generalsekretärin Amy Kirchhoff betont: „Wir müssen uns die Frage stellen, ob Integralrechnung zu beherrschen wichtiger ist als zu wissen, wie man gesund lebt. Für uns liegt die Priorität in der Bildung ganz klar bei der Förderung lebensnaher Kompetenzen.“

Darüber hinaus gewinnt die Debatte um eine stärkere staatliche Verantwortung an Bedeutung. 61 Prozent der Befragten befürworten, den Schutz der Gesundheit im Grundgesetz zu verankern. Eine entsprechende Petition wurde bereits von der Vorständin der mkk – meine krankenkasse, Andrea Galle, und dem emeritierten Sport- und Präventionswissenschaftler Prof. Dr. Ingo Froböse auf den Weg gebracht. Diese fordert eine stärkere verfassungsrechtliche Verankerung von Gesundheitsförderung, unterstützt durch ein juristisches Gutachten, das die Verankerung eines Rechts auf körperliche, geistige und seelische Gesundheit als realistisch einschätzt.
Die Studie macht deutlich: Gesundheit ist längst ein gesellschaftliches Leitbild – doch die Lebensrealität vieler Menschen, insbesondere der jungen Generation, steht dem entgegen. Nachhaltige Verbesserungen dürften daher weniger in zusätzlicher Information liegen, sondern vielmehr in alltagstauglichen Strukturen, die gesundes Verhalten erleichtern.
Der Beitrag Forsa und mmk: Warum junge Menschen trotz Gesundheitsbewusstsein ungesünder leben erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Der Beitrag EHI Trendreport Handelslogistik 2026: Warum Automatisierung und Daten zur Schlüsselressource werden erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>
Im Zentrum der Analyse steht ein klarer Paradigmenwechsel: „Die Analyse zeigt eine Verschiebung im Fachdiskurs: Automatisierung, resiliente Lieferketten und flexible Netzwerkstrukturen gelten zunehmend als Grundlage einer leistungsfähigen Handelslogistik. Gleichzeitig gewinnen datenbasierte Steuerung und KI-gestützte Planung an Bedeutung, während das Thema Nachhaltigkeit weniger intensiv behandelt wird“, erklärt Dr. Tobias Röding, Logistik-Experte beim EHI.
Was noch vor wenigen Jahren als Zukunftsvision galt, ist heute operative Realität. Automatisierungslösungen in Lager- und Distributionszentren sowie resiliente, anpassungsfähige Lieferketten sind zu Grundelementen stabiler Wertschöpfung geworden. Insbesondere die Robotisierung hat im Jahr 2025 zusätzliche Aufmerksamkeit erfahren, da technologische Fortschritte zunehmend sichtbar und wirtschaftlich nutzbar werden.
Parallel dazu gewinnt der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Handelslogistik an Dynamik. Echtzeitdaten und KI-gestützte Planungssysteme ermöglichen eine präzisere Steuerung von Warenflüssen und Beständen. Die steigende mediale Präsenz dieser Themen deutet darauf hin, dass ihre Wirksamkeit im operativen Betrieb immer besser nachgewiesen werden kann.
Während technologische Themen an Bedeutung gewinnen, zeigt die Studie einen deutlichen Rückgang bei Nachhaltigkeits-, ESG- und Regulierungsthemen im medialen Diskurs zwischen 2024 und 2025. Dies ist weniger als Bedeutungsverlust zu interpretieren, sondern vielmehr als Hinweis darauf, dass diese Aspekte zunehmend als gesetzter Rahmen verstanden werden. Nachhaltigkeit wird damit zum „Hygienefaktor“ – relevant, aber nicht mehr differenzierend im Wettbewerb.
Gerade für die Elektrohausgerätebranche haben diese Entwicklungen eine besondere Tragweite. Große Sortimentsbreiten, sperrige Produkte, hohe Umschlagsgeschwindigkeiten und komplexe Serviceleistungen – von Lieferung über Installation bis zur Altgeräterücknahme – stellen hohe Anforderungen an die Logistik.
In diesem Umfeld wird die Lieferfähigkeit zunehmend zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Automatisierte Lagerstrukturen helfen, wachsende Volumina und Artikelvielfalt effizient zu bewältigen. Gleichzeitig gewinnt die datenbasierte Steuerung an Bedeutung, etwa bei der Nachfrageprognose, der Retourenabwicklung oder im Ersatzteilmanagement.
Auch die Flexibilität logistischer Netzwerke rückt stärker in den Fokus. Regionale Distributionsstrukturen und innovative Fulfillment-Konzepte ermöglichen kürzere Lieferzeiten und erhöhen die Widerstandsfähigkeit gegenüber Störungen. Damit entwickelt sich die Logistik vom operativen Kostenfaktor zum strategischen Differenzierungsmerkmal.
Aus den Ergebnissen des Trendreports ergibt sich eine klare Konsequenz für Handelsunternehmen: Logistik muss auf Managementebene verankert werden, da sie zunehmend das strategische Rückgrat des Geschäfts bildet. Daten entwickeln sich dabei zum zentralen Produktionsfaktor, während Flächenknappheit und steigende Automatisierungsanforderungen langfristige Infrastruktur- und Standortentscheidungen erfordern.
Entscheidend ist jedoch, dass technologische Investitionen allein nicht ausreichen. Erst im Zusammenspiel mit angepassten Organisationsstrukturen und einer entsprechenden Führungskultur können sie ihre volle Wirkung entfalten.
Für die Elektrohausgerätebranche bedeutet das: Wer Logistik konsequent strategisch denkt und in Technologie, Datenkompetenz und Organisation gleichermaßen investiert, schafft die Grundlage, um sich im zunehmend service- und verfügbarkeitsgetriebenen Wettbewerb nachhaltig zu differenzieren.
Für diese Studie wurden 2.383 Fachartikel aus deutschsprachigen Fachmedien der Jahre 2024 und 2025 ausführlich und systematisch zum übergeordneten Themenbereich der Handelslogistik analysiert.
Das Whitepaper ist kostenfrei zum Download erhältlich.
Der Beitrag EHI Trendreport Handelslogistik 2026: Warum Automatisierung und Daten zur Schlüsselressource werden erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Der Beitrag Premium-Grillen neu definiert: Das Deluxe Grillcenter VG 7000 Devil’s Choice erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Herzstück des Grillcenters ist die innovative, stufenlose Leistungsregelung. Anders als bei vielen herkömmlichen Elektrogrills wird die Leistung nicht über Temperaturstufen, sondern präzise in Prozent geregelt. Dadurch entsteht eine gleichmäßige und konstante Hitzeverteilung, die ideale Voraussetzungen für perfekt gegarte Steaks, saftiges Gemüse oder aromatischen Fisch schafft. Zwei individuell regelbare Heizsysteme ermöglichen zusätzlich maximale Kontrolle über den Grillvorgang und eröffnen vielfältige Zubereitungsmöglichkeiten.
Mit einer Gesamtleistung von 2.800 Watt erreicht das Grillcenter Temperaturen von bis zu 300 °C und bietet damit genügend Power für anspruchsvolle Grillmomente.

Auch in puncto Ausstattung überzeugt das Deluxe Grillcenter auf ganzer Linie. Zwei große emaillierte Stahlgussplatten mit Grillmuster und glatter Fläche bieten eine vielseitige Grillfläche von insgesamt 54 × 32 cm. So lassen sich gleichzeitig unterschiedliche Speisen optimal zubereiten, vom perfekt gebrandeten Steak bis hin zu empfindlichen Zutaten wie Fisch oder Gemüse.
Das hochwertige Edelstahlgehäuse sorgt nicht nur für eine moderne, elegante Optik, sondern auch für Langlebigkeit und eine besonders einfache Reinigung. Abnehmbare Grillplatten und eine integrierte Fettauffangschale unterstützen zudem eine komfortable und hygienische Handhabung.
Ein integriertes Display zeigt die gewählte Leistung in Prozent an und ermöglicht eine präzise Kontrolle während des Grillvorgangs. So lassen sich Hitze und Garprozess jederzeit exakt anpassen und sorgen für konstant perfekte Ergebnisse.
Ergänzt wird das Grillcenter durch ein praktisches Grillmobil. Zwei klappbare Ablagen, eine großzügige Abstellfläche mit Stauraum sowie Haken für BBQ-Zubehör sorgen für Ordnung und Komfort am Grillplatz. Dank integrierter Räder bleibt das Grillcenter dabei jederzeit flexibel einsetzbar.
Der elektrische Betrieb macht das Deluxe Grillcenter nicht nur komfortabel, sondern auch besonders vielseitig. Ohne Gasflaschen oder Kohle lässt sich der Grill schnell und unkompliziert in Betrieb nehmen und eignet sich ideal für den Einsatz auf Balkon, Terrasse oder Garten. Gleichzeitig sorgt das präzise elektrische Heizsystem für konstante Temperaturen und eine zuverlässige Performance.
Die Deluxe Grillcenter VG 7000 Devil’s Choice ist bei steba.com und im autorisierten Fachhandel erhältlich.
Der Beitrag Premium-Grillen neu definiert: Das Deluxe Grillcenter VG 7000 Devil’s Choice erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Der Beitrag Multi Reiskocher MRK 650 & MRK 950 von Rommelsbacher erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>MRK 650 (3 Liter) und MRK 950 (5 Liter) sind ideal für Familien, Gästebewirtung und Meal Prepping, und eben-so für kleine Haushalte geeignet, weil einfach und zuverlässig große & kleine Mengen perfekt gegart werden können. Die Startzeitvorwahl erlaubt flexible Planung, die Warmhaltefunktion hält Speisen optimal temperiert. Der keramisch beschichtete, PFAS-freie Innentopf und das Edelstahlgehäuse mit Anti-Fingerprint-Beschichtung sorgen für einfache Pflege und Langlebigkeit. Intuitive Bedienung über das deutschsprachige LED-Display, der stabile Tragegriff und umfangreiches Zubehör runden den Bedienkomfort ab. Diese Multi Reiskocher sind viel-seitige Küchenhelfer für unkompliziertes, gesundes Kochen!



Der Beitrag Multi Reiskocher MRK 650 & MRK 950 von Rommelsbacher erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Der Beitrag Porsche und Smeg erhalten Plus X Award 2026 für gemeinsame Hausgerätekollektion erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Die Hausgerätekollektion Porsche x Smeg ist mit dem Plus X Award 2026 prämiert worden. Eine Jury aus Fachredakteuren, Designern und Branchenexperten bewertete die Kooperation in den Kategorien Qualität, Design, Bedienkomfort und Funktionalität. Die Auszeichnung würdigt die Verbindung von leistungsorientierter Technik mit italienischer Formensprache.
Nach Einschätzung der Jury zeichnet sich die Gerätefamilie durch eine Kombination aus präziser Verarbeitung, hochwertigen Materialien und leistungsfähigen technischen Komponenten aus. Diese Eigenschaften tragen laut Urteilsbegründung zu einer langfristig stabilen Performance bei. Auch Bedienkomfort und Funktionalität wurden hervorgehoben, insbesondere die präzise Steuerung und die Effizienz der Geräte.
Die Jury fasst ihre Bewertung wie folgt zusammen: „Mit der Porsche x Smeg Serie entsteht eine beeindruckende Fusion aus automobil inspirierter Performance und italienischer Designexzellenz. Die Produkte überzeugen durch kompromisslose Qualität, ikonische Gestaltung und höchste Funktionalität. Diese Kooperation setzt ein starkes Zeichen für Premium-Design im Haushaltssegment und vereint Ästhetik und Alltagstauglichkeit auf herausragendem Niveau.“
Der Award bezieht sich auf die gesamte Kollektion, die von einer limitierten Sonderedition angeführt wird. Diese orientiert sich am Porsche 917 KH in der Salzburg-Lackierung, der 1970 den ersten Gesamtsieg der Marke beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans erzielte. Bestandteil dieser Edition sind ein Kühlschrank sowie ein Kaffeevollautomat, jeweils auf 1970 Exemplare limitiert.
Die Produkte sind als designorientierte Objekte konzipiert, die über ihre funktionale Nutzung hinausgehen und gestalterische sowie markenhistorische Elemente miteinander verbinden.
Ergänzt wird die Kollektion durch zwei weitere Produktlinien in den Farbtönen Carraraweiß und Shadegreen. Diese greifen charakteristische Porsche-Farben auf und übertragen sie in die Designsprache von Smeg. Zum Sortiment zählen unter anderem Kühlschrankmodelle, Toaster, Wasserkocher und Standmixer.
Gestalterisch zeichnen sich die Geräte durch mattschwarze Details, reduzierte Linienführung und eine klare, skulpturale Formgebung aus. Die Integration markentypischer Elemente beider Unternehmen verdeutlicht den Anspruch, Design und Funktionalität in einem konsistenten Gesamtkonzept zu vereinen.
Der Beitrag Porsche und Smeg erhalten Plus X Award 2026 für gemeinsame Hausgerätekollektion erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Der Beitrag Die Fachmesse area30 etabliert sich als zentrale Plattform der Küchenbranche. erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Die Fachmesse area30 nimmt seit 2013 eine zentrale Rolle im Küchenherbst ein und gilt als bedeutender Treffpunkt für Entscheider, Netzwerker und Multiplikatoren der Branche. Veranstalter Trendfairs aus Fürth bietet mit der Veranstaltung eine etablierte Geschäftsplattform, die insbesondere in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten Orientierung und Möglichkeiten für strategisches Networking schafft. Die kontinuierlich hohe Nachfrage sowie die Vielzahl an Buchungen für das Jahr 2026, darunter zahlreiche langjährige Aussteller, unterstreichen die anhaltende Relevanz des Formats.
Mit zuletzt rund 12.000 Fachbesuchern aus Küchenstudios, Fachhandel, Verbundgruppen sowie aus Planung, Architektur und Handwerk zählt die area30 zu den meistfrequentierten B2B-Events im Segment. Rund 180 Aussteller und Marken präsentieren im ostwestfälischen Küchencluster ihre Produkte und Neuheiten. Eine kürzlich geschlossene langfristige Partnerschaft mit den Verbänden der Holz- und Möbelindustrie Nordrhein-Westfalen, einschließlich des Verbands der Deutschen Küchenmöbelindustrie, soll die Vernetzung zwischen Industrie, Handel und weiteren Marktakteuren weiter stärken.
Vom 19. bis 24. September 2026 bietet die area30 erneut ein umfassendes Angebot für Fachbesucher aus Deutschland, Europa und Übersee. Neben der Anbahnung konkreter Geschäfte stehen zunehmend auch langfristige Entwicklungen und zukunftsorientierte Lösungen im Fokus. Viele präsentierte Konzepte gehen über das Tagesgeschäft hinaus und liefern Ansätze für nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit im globalen Markt.
Daniel Hörnes, Geschäftsführer der Quooker Deutschland GmbH, ordnet die Bedeutung der Messe wie folgt ein: „Gerade in Zeiten des Wandels zeigt sich, welche Plattformen sich wirklich tragen. Die area30 bietet genau das: starke Netzwerke, Nähe zur Branche und eine Atmosphäre, die inspiriert. Insbesondere für die Fachbesucher: hier kann man sich treiben lassen und Neues erleben – das ist das innovative Fundament für ein erfolgreiches Endkundengeschäft in heutigen und zukünftigen Zeiten. Für Quooker ist die Messe weit mehr als nur eine Präsentationsfläche – sie ist Teil unserer Geschichte und wir sind stolz dabei zu sein.“
Auch Lasse Naber, Geschäftsführer der Naber GmbH, betont die Kontinuität: „Trotz der Veränderungen im Messeumfeld bleibt für uns eines unverändert: Die area30 ist und bleibt unser Zuhause. Seit Anfang der Messe schätzen wir diese einzigartige Plattform, die uns nicht nur geschäftlich stärkt, sondern auch ein besonderes Gemeinschaftsgefühl vermittelt. Für Naber ist die area30 der zentrale Treffpunkt der Küchenbranche – und das soll auch so bleiben, dafür unterstützen wir.“
Die inhaltliche Ausrichtung der Messe setzt verstärkt auf Impulse zur Stärkung des Fachhandels sowie auf Maßnahmen zur Aktivierung der Endkundennachfrage. Ein wachsender Schwerpunkt liegt zudem auf dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Vertrieb und Marketing. Diese eröffnet neue Möglichkeiten zur Absatzsteigerung und zur Gestaltung von Kauferlebnissen im Küchenumfeld.
Das Ausstellerfeld 2026 umfasst erneut zahlreiche Marktführer und Innovationsanbieter, darunter unter anderem AKP, Amica, Ceasarstone, Grohe, Küchentreff, Hansgrohe, Häfele, Naber, Oranier, Plasmamade, Quooker, SHD, Strasser, Systemceram und Vogt. Nikolaus Fleischhacker, CEO bei Oranier, erklärt: „Seit dem ersten Tag setzen wir auf die Teilnahme an der area30. Für uns ist diese Ordermesse ein wichtiger und zentraler Termin im Kalender, an dem wir unsere Neuheiten präsentieren und unsere Handelspartner treffen. Wir schätzen den September-Termin in Löhne als Branchentreffpunkt der Küchentechnik und freuen uns jedes Jahr aufs Neue drauf.“
Ergänzt wird das Portfolio durch zahlreiche Neuaussteller und Rückkehrer wie Atlas Plan, Bertrandt, De’Longhi, Der Kreis, Granberg, Manz, Mirage Granito, Rempp Küchen, Wertgarantie und Zegotech.
Im Rahmen eines Roundtables mit langjährigen Ausstellern informierte Trendfairs-Geschäftsführer Christopher Boss über aktuelle Entwicklungen. Dazu zählen unter anderem Verträge mit der Stadt Löhne für 2026, neue Besucherangebote wie Shuttle-Services und Online-Registrierung sowie flexible Standkonzepte. Auch der feste Hallenstandort und die dauerhafte Präsenzlösung „cube30“ wurden thematisiert. Ziel bleibt die nachhaltige Stärkung des Messestandorts Löhne und der gesamten Küchenbranche.
Systemceram fungierte als Gastgeber des jüngsten Branchenaustauschs. Geschäftsführer Kevin Göbel resümierte: „Die große Bedeutung der area30 für unsere Branche hat sich erneut bestätigt. Für Systemceram ist sie die Leitmesse des Jahres. Hier kommen wir mit unseren langjährigen Partnern ins Gespräch und knüpfen neue Geschäftskontakte. Besonders schätzen wir die klare Fokussierung auf die Welt der Küchenausstattung, die Qualität der Begegnungen und die positive, lebendige Atmosphäre. Auch mit der Zahl der Besucher sind wir wieder sehr zufrieden. Der Messeauftritt war für uns ein voller Erfolg und zugleich ein starker Ansporn – die Teilnahme 2026 ist für uns gesetzt.“
Der Beitrag Die Fachmesse area30 etabliert sich als zentrale Plattform der Küchenbranche. erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Der Beitrag Liebherr: WM-Modell zur HEPT 2026 und weitere starke Impulse für den Fachhandel erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Produktneuheiten mit Fokus auf Design, Effizienz und Mehrwert
Zu den zentralen Messe-Highlights zählen insbesondere die designorientierten French-Door-Modelle, die mit großem Stauraum, moderner Frischetechnologie und hochwertiger Ausstattung neue Maßstäbe im Premiumsegment setzen sollen. Ergänzt wird das Portfolio durch XL-Einbaugeräte für die 194-cm-Nische, die zusätzlichen Stauraum bei gleichzeitig hoher Energieeffizienz bieten.

Ein weiteres Augenmerk liegt auf einem exklusiven HEPT-Sondermodell: eine freistehende Kühl-Gefrierkombination mit Energieeffizienzklasse B, ausgestattet mit Technologien wie DuoCooling, EasyFresh und PowerCooling. Sie soll insbesondere durch ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen.
Zusätzlich nutzt Liebherr die Aufmerksamkeit rund um die Fußball-WM für eine Limited Edition (MRFee 168-0). Das Gerät ist mit einem Motiv der Gastgeberländer gestaltet und als aufmerksamkeitsstarkes POS-Highlight konzipiert. Die abziehbare Folierung ermöglicht darüber hinaus eine flexible Nutzung über das Event hinaus.
Die Bedeutung der Roadshow für den Hersteller unterstreicht Martin Ludwig, Head of Business Area Western Europe:„Die HEPT kreiert als moderne Messe-Roadshow den perfekten Rahmen für inspirierenden, persönlichen Austausch mit unseren Handelspartnern – ein Erlebnis, das wir besonders schätzen. Das große Vertrauen, das uns als ‚meistgekaufte Marke für Kühl- und Gefriergeräte in Deutschland entgegengebracht wird, bestätigt unsere Spezialisierung und Innovationskraft. Dies unterstreichen wir auf der HEPT 2026 mit Highlights wie unseren French-Door-Geräten, einem WM-Modell, der neuen Energieeffizienzklasse (EEK) A -20 Prozent Kombination und innovativen Unterbaugeräten. Für unsere Partner sind diese Neuheiten auf dem Liebherr-Stand direkt erlebbar”.
Marketing- und POS-Offensive für den Handel

Parallel zu den Produktinnovationen setzt Liebherr auf umfassende Unterstützung für den Fachhandel. Neben POS-Materialien zur Hervorhebung der Marktführerschaft steht vor allem die Weiterführung der BioFresh-Initiative im Fokus. Ab April 2026 wird diese im Rahmen einer 360-Grad-Kampagne kommuniziert, inklusive Themen wie Nachhaltigkeit, Lebensmittelreduktion und 10 Jahre Herstellergarantie. Begleitende Zugabeaktionen für Endkunden starten bundesweit im Mai 2026 und sind laut Unternehmen bewusst einfach in der Abwicklung für den Handel konzipiert.
Zum Abschluss betont Ludwig die strategische Bedeutung der Maßnahmen:
„Mit attraktiven POS- und Marketing-Aktivitäten untermauern wir unseres führende Markt-Position und stärken die Partnerschaft mit dem Handel. Gerne informieren wir unsere Partner auf dem Liebherr-Stand im Rahmen der HEPT umfassend dazu – wir freuen uns auf den persönlichen Austausch und neue gemeinsame Impulse.“
Der Beitrag Liebherr: WM-Modell zur HEPT 2026 und weitere starke Impulse für den Fachhandel erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Der Beitrag Next125: Architektur trifft Origami erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>
Mitra, der mit seiner Methode der „Oritecture“ (Origami + Architektur) arbeitet, überträgt klassische Falttechniken auf Materialien wie Aluminium, Holz oder Kupfer und schafft so skulpturale, räumliche Strukturen. Diese Herangehensweise trifft auf die Design-DNA von next125, die für klare Linien, Funktionalität und Präzision steht.
„Als Premiummarke möchten wir uns stetig weiterentwickeln und neuen Reizen aussetzen – Ankon Mitras Verständnis und Interpretation von Architektur fordert unsere Designprinzipien heraus und inspiriert auch unter internationalen Gesichtspunkten neue Wege bei Design und Inszenierung zu gehen“, so Geschäftsführer Markus Schüller.
Im Zentrum der Kooperation steht die Installation „UN:FOLD“, die während der Milan Design Week (20.–26. April 2026) im Superstudio in der Via Tortona präsentiert wird. Die begehbare, rund 8 × 8 Meter große Struktur aus gefaltetem Aluminium erzeugt durch wechselnde Lichtreflexionen und unterschiedliche Höhen eine dynamische Raumwirkung. Ziel ist es, den Transformationsprozess von Materialien sichtbar zu machen und Wandel als gestalterisches Prinzip zu inszenieren.
Mit der Verpflichtung Mitras setzt next125 seine Strategie fort, sich über interdisziplinäre Kooperationen im Premiumsegment zu profilieren. Die Verbindung von industrieller Küchenfertigung mit künstlerischen Impulsen soll neue Perspektiven auf Material, Raum und Design eröffnen und die Marke international weiter differenzieren.
Der Beitrag Next125: Architektur trifft Origami erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Der Beitrag Samsung schärft Fachhandelsstrategie für 2026 – Fokus auf Beratung, Exklusivität und Service erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>„Mit dem Ausbau des Smart Dealer Programms, der Stärkung des Jet Premium Partner-Portfolios, digitalen Werkzeugen […] und einer erweiterten Trainingsoffensive wollen wir unsere Partner in die Lage versetzen, ihre Beratungskompetenz gezielt zu nutzen und nachhaltiges Wachstum zu erzielen“, betont Nedzad Gutic, Vice President Home Appliances bei Samsung Electronics GmbH.
Kern der Strategie ist der Ausbau des Smart Dealer Programms, das bereits im siebten Jahr läuft und an dem mehr als 600 Händler teilnehmen. Dieses setzt künftig noch stärker auf exklusive Produkte, intensivere Schulungen und engere Serviceanbindungen. Dabei kommt neben dem Samsung Space Center in Eschborn auch die neue, 480 qm große Dauerausstellung im Küchen Center Löhne ins Spiel. Hier wird sich die Marke erstmals im Messeherbst präsentieren und damit den angestammten Platz in der area30 räumen.

Ralf Birk ordnet die strategische Bedeutung des Projekts klar ein: „Mit unserem eigenen Showroom im Kitchen Center Löhne setzen wir ein kraftvolles Signal für unseren strategischen Anspruch im Einbaugeräte-Markt.“ Gleichzeitig betont er die Rolle des Standorts als Branchentreffpunkt: „Hier entsteht ein zentraler Anlaufpunkt, an dem unsere Partner aus dem Küchenfachhandel Innovationen, Design und vernetzte Technologien unmittelbar im Einsatz erleben können.“
Parallel dazu stärkt Samsung mit dem „Jet Premium Partner“-Programm gezielt das Premiumsegment bei Bodenpflegegeräten Damit will das Unternehmen dem Fachhandel zusätzliche Differenzierungsmöglichkeiten an die Hand geben – sowohl im Sortiment als auch in der Vermarktung. . Insbesondere bei Robotersaugern sieht Samsung noch erhebliches Potenzial.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Qualifizierung am Point of Sale. Samsung plant eine deutliche Ausweitung der Trainingsmaßnahmen und eine stärkere Einbindung des Handels in Schulungskonzepte. Ziel ist es, die Beratungskompetenz nachhaltig zu verankern und insbesondere bei erklärungsbedürftigen Technologien wie AI konkrete Nutzenargumente zu vermitteln.
Mit dem Sales-Portal „SPACE“ und der neuen App „mSPACE“ baut Samsung zudem seine digitalen Angebote für den Fachhandel aus. Beide Lösungen sollen Prozesse wie Bestellung, Information oder Reklamation vereinfachen und insbesondere kleineren und mittelständischen Betrieben den Zugang zu aktuellen Produkt- und Aktionsdaten erleichtern.
Zusätzlich gewinnt der Remote-Service (HRM) an Bedeutung. Vernetzte Geräte können aus der Ferne diagnostiziert und teilweise direkt gewartet werden. Als Beispiel nannte Gutic, wenn ein Kunde aus Versehen die Kindersicherung einer Waschmaschine einstellt, lässt sich dieses Problem sehr schnell kostenfreundlich über eine Ferndiagnose beheben. Das reduziert potenzielle Ausfallzeiten und liefert dem Handel ein weiteres Argument für den Verkauf vernetzter Hausgeräte – der Servicegedanke reicht damit über den Kauf hinaus.

Inhaltlich bündelt Samsung seine Strategie in vier zentralen Mehrwerten für Handel und Endkunden: Bespoke AI, SmartThings, Sicherheit und Langlebigkeit. Künstliche Intelligenz soll dabei vor allem über konkrete Alltagsvorteile erklärt werden, während SmartThings als Plattform zusätzliche Cross-Selling-Potenziale eröffne. Gleichzeitig rücken Sicherheitsaspekte sowie langfristige Software-Updates und Garantieleistungen stärker in den Fokus der Verkaufsargumentation.
Denn 58 Prozent der Verbraucher suchen nach wie vor gezielt den Fachhandel auf, insbesondere bei komplexen Smart-Home-Lösungen, und knapp die Hälfte kaufe weiterhin bewusst stationär.
„Wir sind überzeugt, dass persönliche Beratung, technologische Kompetenz und Vertrauen in Qualität und Sicherheit die entscheidenden Erfolgsfaktoren bleiben“, so Gutic. „Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir 2026 die Chancen im Markt aktiv gestalten und nachhaltiges Wachstum erzielen.“

Doch wie reagiert das koreanische Unternehmen auf die Gefahr sinkender Margen im Elektrofachhandel? Braucht dieser nicht dringend neue Produktkategorien? „Samsung unterstützt den Handel mit Innovationen, die neue und nachhaltige Wertschöpfung ermöglichen. Dabei entwickeln wir nicht nur klassische Consumer Electronics weiter, sondern ergänzen unser Angebot gezielt um vernetzte Lösungen in Bereichen wie Smart Home, AI-gestützte Hausgeräte oder Energiemanagement, etwa mit SmartThings Energy”, erläutert Nedzad Gutic gegenüber infoboard.de. Für den Fachhandel bedeute das zusätzliches Potenzial, die eigene Beratungskompetenz sichtbar zu machen, höhere Warenkörbe zu realisieren und durch vernetzte Lösungen immer wieder neue Kaufanlässe zu schaffen.
„Unser Ziel ist es, gemeinsam mit unseren Handelspartnern zusätzliche Ertragspotenziale zu erschließen – nicht zwingend durch völlig neue Produktkategorien, sondern vor allem durch Beratung, Services und vernetzte Lösungen, die für Kundinnen und Kunden einen konkreten Mehrwert bieten.” Entscheidend sei dabei die Differenzierung durch Beratung zu Themen, die Endkundinnen und Endkunden wirklich bewegen, etwa Energiemanagement und die konkrete Frage, wie sich im eigenen Zuhause Energie sparen lässt, etwa mit SmartThings Energy. Wertschöpfung entstehe genau dort, wo der Fachhandel Orientierung gibt und technologische Mehrwerte verständlich mache, sei es beim vernetzten Zuhause oder beim konkreten Nutzen von AI im Alltag. „Gleichzeitig eröffnen sich durch das SmartThings Ökosystem zusätzliche Cross-Selling-Potenziale und die Möglichkeit, Kundinnen und Kunden langfristig zu binden.”
In diesem Zusammenhang stellt sich auch die Frage, wie man Erlebnis im Fachhandel heute definieren muss? Nedzad Gutic sagt dazu: „Ein modernes Einkaufserlebnis entsteht im Elektrofachhandel vor allem dort, wo der stationäre Handel seine besonderen Stärken ausspielt. Zwar informieren sich Kundinnen und Kunden zunehmend digital, doch die maßgebliche Kaufentscheidung fällt häufig erst im Geschäft, genau dann, wenn sie Produkte live erleben, ausprobieren und sich persönlich beraten lassen können.”
Und Gutic weiter: „Dabei spielen digitale Funktionen und vernetzte Services eine immer wichtigere Rolle, allerdings nicht abstrakt, sondern konkret erlebbar. Genau hier setzen wir mit unserem SmartThings Ökosystem an. Im Handel kann beispielsweise live vorgeführt werden, wie Energiemanagement mit SmartThings Energy funktioniert, wie sich der Energieverbrauch grafisch in der SmartThings App visualisieren und optimieren lässt und wie der AI Energy Mode beim Energiesparen unterstützt. Ebenso lassen sich Anwendungen wie SmartThings Home Care oder SmartThings Pet Care direkt am Point of Sale demonstrieren und verständlich erklären.
Das Erlebnis werde besonders wirksam, wenn solche Anwendungsfälle in reale Szenarien übersetzt werden, zum Beispiel in Form einer vernetzten Wohnküche oder eines kleinen Wohnbereichs, in dem Hausgeräte, TV und Smartphone zusammenspielen. Kundinnen und Kunden sehen dann nicht nur einzelne Produkte, sondern erleben, wie ein vernetztes Zuhause konkret funktioniere. Genau daraus entstehe ein Mehrwert, der online so nicht reproduzierbar sei.
„Hinzu kommt die wachsende Bedeutung von Services. Einrichtung, Vernetzung, Wartungsinformationen und kontinuierliche Updates verwandeln einzelne Geräte in ein funktionierendes Ökosystem. Diese Leistungen erfordern Kompetenz, Nähe und Beratung und bieten dem Fachhandel klare Differenzierungsmöglichkeiten. Gleichzeitig unterstützen wir unsere Handelspartner aktiv dabei, etwa durch Schulungen oder Konzepte für Experience-Zonen, die das Einkaufserlebnis gezielt aufwerten. Kurz gesagt bedeutet Erlebnis im Elektrofachhandel heute, Technik nicht nur zu zeigen, sondern sie im Alltag erlebbar zu machen. Genau darin liegt die Chance, sich klar zu differenzieren und Begeisterung und zusätzliche Wertschöpfung zu erzielen.
Mit dieser strategischen Ausrichtung folgt Samsung einem klaren Branchentrend: In einem zunehmend komplexen Marktumfeld gewinnt der beratungsstarke Fachhandel wieder an Bedeutung. Insgesamt positioniert sich Samsung damit klar als Partner des Fachhandels und setzt auf eine Kombination aus technologischer Innovation und vertriebsseitiger Unterstützung – ein Ansatz, der die Rolle des stationären Handels im Smart-Home-Zeitalter weiter stärken dürfte.
Der Beitrag Samsung schärft Fachhandelsstrategie für 2026 – Fokus auf Beratung, Exklusivität und Service erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Der Beitrag MediaMarktSaturn und Decathlon: Warum Sport und Technik so gut zusammenpassen erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>
Den Auftakt bildet eine Store-in-Store-Fläche im MediaMarkt im Münchner Einkaufszentrum pep, nachdem die beiden Handelskonzepte bereits erfolgreich im MediaMarkt „Tech Village“ in Hamburg zusammengearbeitet haben. Der Markt eröffnet am 26. März nach umfassender Modernisierung neu und integriert auf rund 1.000 qm erstmals eine Decathlon-Fläche. Das Konzept soll nach Angaben der Unternehmen noch 2026 und 2027 auf weitere Standorte ausgeweitet werden.
Mit der Partnerschaft reagieren beide Unternehmen auf veränderte Kundenbedürfnisse. „Kundinnen und Kunden denken heute weniger in Produktkategorien als in Lebenswelten: Sport und Technologie gehören für viele Menschen ganz selbstverständlich zusammen“, heißt es in der gemeinsamen Pressemitteilung.
Für MediaMarktSaturn ist die Kooperation Teil der strategischen Initiative „Space-as-a-Service“, mit der Verkaufsflächen für Markenpartner geöffnet werden. „Mit Space-as-a-Service bieten wir unseren Partnern eine ideale Plattform, um nah am Kunden zu sein. Wir freuen uns, Decathlon in Kürze bei uns im Münchner pep begrüßen zu dürfen. Gemeinsam zeigen wir, was moderner Handel kann – und senden ein klares Signal: Der Handel hält fest zusammen“, erklärt Carsten Geilert, Managing Director Sales und COO von MediaMarktSaturn Deutschland.
Auch Decathlon verfolgt mit der Zusammenarbeit klare Expansionsziele. „Der stationäre Handel entwickelt sich weiter. Starke Marken wie Decathlon und MediaMarktSaturn arbeiten immer enger zusammen, um ein relevantes und inspirierendes Einkaufserlebnis zu schaffen“, sagt Stefan Kaiser, Director Development & Real Estate bei Decathlon Deutschland. „Das Store-in-Store-Konzept im pep München ist ein perfektes Beispiel dafür: Wir nutzen eine bestehende, hochwertige Fläche und schaffen durch die Kombination von Sport und Elektronik einen echten Mehrwert für den Kunden.“

Die Kooperation ist Teil der Wachstumsstrategie des französischen Sportartikelanbieters. Decathlon will seine Präsenz in Deutschland deutlich ausbauen und bis Ende 2027 mindestens 150 Filialen betreiben. Aktuell liegt die Zahl bei rund 105 Standorten. Partnerschaften mit etablierten Händlern sollen dabei helfen, bislang unterversorgte Regionen schneller zu erschließen.
Gleichzeitig befindet sich das Unternehmen in einer umfassenden Transformation. Mit der neuen Markenpositionierung unter dem Leitstern „Move People Through the Wonders of Sport“ will Decathlon Sport stärker als emotionales und gesellschaftliches Erlebnis positionieren. Der Fokus liegt künftig nicht nur auf Performance, sondern ebenso auf Gesundheit, Spaß und einem aktiven Lebensstil für breite Zielgruppen.
Im Zuge dieser Neuausrichtung modernisiert Decathlon sein Geschäftsmodell entlang dreier strategischer Säulen: ein stärker erlebnisorientiertes Kundenerlebnis, nachhaltigere Produkt- und Geschäftsmodelle sowie eine umfassende Digitalisierung des End-to-End-Geschäfts. Ein neues digitales Einkaufserlebnis und überarbeitete Storekonzepte mit Testbereichen, Services für Reparatur, Second Hand oder Vermietung sollen diese Strategie sichtbar machen.

Für die Elektrohausgeräte- und Consumer-Electronics-Branche ist die Kooperation ein weiteres Beispiel dafür, wie sich Handelsformate verändern. Elektronikhändler erweitern ihre Flächen zunehmend um thematische Erlebniswelten – von Smart Home über Mobility bis hin zu Fitness- und Lifestyle-Segmenten. Gerade Wearables, Fitness-Tracker, Action-Kameras oder vernetzte Trainingsgeräte bilden natürliche Schnittstellen zwischen Elektronik und Sport.
Mit Decathlon holt sich MediaMarktSaturn einen Partner, der diese Lebenswelt glaubwürdig bespielt und gleichzeitig zusätzliche Frequenz in die Märkte bringen kann: eine echte Win-Win-Situation. Für die Elektronikmärkte bedeutet dies eine Erweiterung des Sortiments über klassische Technik hinaus – hin zu einem breiteren Lifestyle-Ansatz.
Die Kooperation fällt zudem in eine Phase strategischer Neuorientierung im europäischen Elektronikhandel. Die geplante Übernahme der MediaMarktSaturn-Mutter Ceconomy durch den chinesischen E-Commerce-Konzern JD.com deutet darauf hin, dass Plattformstrategien künftig noch stärker an Bedeutung gewinnen könnten.
JD.com gilt als Vorreiter integrierter Handelsökosysteme, in denen Online-Marktplatz, Logistik und stationäre Formate eng verzahnt sind. Kooperationen mit starken Markenpartnern – wie im Fall Decathlon – passen zu diesem Modell, bei dem Handelsflächen zunehmend als Plattform für verschiedene Anbieter genutzt werden.
Insgesamt zeigt die Zusammenarbeit von MediaMarktSaturn und Decathlon einen breiteren Trend: Händler öffnen ihre Flächen stärker für Partner und entwickeln neue hybride Handelsformate. Für Branchenbeobachter ist dies eine Reaktion auf steigende Flächenkosten, wachsenden Online-Wettbewerb und veränderte Konsumgewohnheiten.
Die Verbindung von Sport und Technik könnte dabei ein besonders dynamisches Segment werden – gerade in Zeiten, in denen Gesundheit, Fitness und digitale Services immer stärker zusammenwachsen.
Der Beitrag MediaMarktSaturn und Decathlon: Warum Sport und Technik so gut zusammenpassen erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Der Beitrag Kärcher: Bringt nachhaltiges Sondermodell für die Tiefenreinigung auf den Markt erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Besonderes Augenmerk liegt auf der Benutzerfreundlichkeit: Ein flexibler 2-in-1-Sprühsaugschlauch erleichtert die Reinigung auch an schwer zugänglichen Stellen, während separate Schalter für Saugen und Sprühfunktion eine einfache Bedienung ermöglichen. Zusätzlich kann das Gerät dank Schaumfilter ohne Filterwechsel auch als Nass- und Trockensauger genutzt werden.
Das Modell setzt zudem auf Nachhaltigkeit: Es besteht zu 25 Prozent aus recyceltem Kunststoff, während die Flasche des mitgelieferten Reinigers vollständig aus Recyclingmaterial gefertigt ist.
Zum Lieferumfang gehören umfangreiche Zubehörteile, darunter spezielle Düsen für Polster und Tierhaare, die eine vielseitige Anwendung ermöglichen. Ergonomische Details wie ein Tragegriff sowie leicht zu entleerendes Tanksystem erhöhen den Komfort im Alltag.
Der „SE 4 Go!Further“ ist Teil der Kampagne „Go!Further. Responsible innovations. Lasting impact“, mit der Kärcher nachhaltigere Produktlösungen fördert. Parallel unterstützt das Unternehmen Umweltprojekte wie den Bau von Pflanzenkläranlagen in Kooperation mit dem Global Nature Fund.
Der Beitrag Kärcher: Bringt nachhaltiges Sondermodell für die Tiefenreinigung auf den Markt erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Der Beitrag Bosch aktiviert Premium-Fachhandel: Cashback für kühle Kaufimpulse erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Im Fokus stehen 15 Aktionsgeräte aus dem Bereich Kühlen und Gefrieren, darunter Kühl-Gefrier-Kombinationen, Gefrierschränke und Einbaukühlschränke. Endkunden erhalten je nach Modell einen Cashback-Betrag von 50 oder 100 Euro. Damit will Bosch zusätzliche Kaufanreize schaffen und gleichzeitig die Vorteile der Exclusiv Linie in den Vordergrund stellen, die „durchdachtes Design und hochwertige Materialien“ vereint und „Lebensmittel länger frisch halten“ soll.
Ein zentrales Element der Kampagne ist das begleitende Marketingpaket für den Handel. Bosch stellt seinen Partnern vielfältige Werbemittel zur Verfügung – von POS-Materialien wie Aufklebern und Informationsblöcken bis hin zu digitalen Assets, Bannern und Social-Media-Inhalten. Ergänzt wird das Angebot durch klassische Printvorlagen und Außenwerbung. Ziel ist es, „mit minimalem Einsatz maximale Aufmerksamkeit“ zu erzielen und die Abschlussquote im Fachhandel zu erhöhen.
Auch bei der Abwicklung setzt Bosch auf Einfachheit: Der gesamte Cashback-Prozess erfolgt digital über die myBosch-Plattform. Nach dem Kauf registrieren Endkunden ihr Gerät online; die Auszahlung erfolgt innerhalb von acht Wochen direkt auf das angegebene Konto. Für den Handel entsteht dadurch kein zusätzlicher Aufwand.
Mit der Aktion kombiniert Bosch Verkaufsförderung, Endkundenanreiz und Händlerunterstützung – und stärkt damit gezielt den stationären Fachhandel im Premiumsegment der Kältetechnik.
Der Beitrag Bosch aktiviert Premium-Fachhandel: Cashback für kühle Kaufimpulse erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Der Beitrag Gaggenau: Inszeniert „Presence“ zur Milan Design Week 2026 erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Im Fokus steht eine bewusst reduzierte Gestaltung, die den Markenkern zwischen traditioneller Handwerkskultur und avantgardistischem Design widerspiegelt. Entwickelt gemeinsam mit dem Architekturpartner 1zu33, versteht sich „Presence“ als Raumkonzept, das gezielt mit Materialität, Licht und Atmosphäre arbeitet und damit über die reine Produktpräsentation hinausgeht.
Marco Tümmler, Head of Gaggenau Central Europe, betont den konzeptionellen Ansatz:
„Die Milan Design Week bietet uns seit jeher die Möglichkeit Ideen zu zeigen, die über das einzelne Produkt hinausgehen. ,Presence‘ konzentriert sich auf das Wesentliche: Raum, Material und Licht sprechen für sich – und für die Marke.“
Die Installation ist zugleich als Treffpunkt für Architekt:innen, Designer und Küchenprofis konzipiert und soll den fachlichen Austausch fördern. Ergänzt wird das Konzept durch eine kulinarische Inszenierung, die gemeinsam mit Drei-Sterne-Koch Tohru Nakamura entwickelt wurde und die räumliche Erfahrung erweitert.
Der Beitrag Gaggenau: Inszeniert „Presence“ zur Milan Design Week 2026 erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Der Beitrag Gorenje: Setzt auf Struktur, Frische und flexible Kühlkonzepte erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Bereits im Einstieg positioniert sich das Gerät als Lifestyle-Lösung: „Vier Türen für mehr Coolness und Struktur im Alltag“ – so beschreibt Gorenje den Ansatz, Ordnung und Übersicht im Kühlraum zu verbessern.
Das Cross-Door-Design ermöglicht eine klare Trennung von Kühl- und Gefrierbereichen und reduziert gleichzeitig Kälteverluste. Mit einem Gesamtvolumen von 460 Litern bietet das Gerät ausreichend Platz für frische Lebensmittel und Vorräte.
Ein zentrales Feature ist die wandelbare Convert FreshZone, die je nach Bedarf für Fleisch, Fisch oder Gemüse genutzt werden kann. Damit reagiert Gorenje auf veränderte Konsumgewohnheiten und steigende Anforderungen an Flexibilität im Haushalt.
Zusätzliche Funktionen wie FastFreeze und SuperCool unterstützen eine schnelle Temperaturanpassung nach dem Einkauf und tragen zur Qualitätssicherung bei. Die CrispZone mit Feuchteregulierung adressiert gezielt das Thema Food Waste: Lebensmittel bleiben länger frisch, was „ein wichtiger Beitrag zu bewusster Ernährung und weniger Lebensmittelverschwendung“ ist.
Mit NoFrost Plus entfällt das manuelle Abtauen vollständig, während das MultiFlow-360°-System für eine gleichmäßige Luftzirkulation sorgt. Diese Kombination sichert konstante Lagerbedingungen und unterstützt eine effiziente Energienutzung.
Auch beim Bedienkomfort setzt Gorenje auf moderne Standards: Touch-Display, LED-Ausleuchtung sowie geräuscharme Inverter-Kompressoren mit „SuperSilent Technologie“ machen die Geräte insbesondere für offene Wohnküchen attraktiv.
Optisch bieten die Modelle wahlweise Edelstahl- oder schwarze Edelstahloberflächen und fügen sich in unterschiedliche Küchenkonzepte ein. Mit einer UVP von 1.039 Euro positioniert Gorenje die Geräte im mittleren Preissegment bei gleichzeitig umfangreicher Ausstattung.
Gorenje setztt mit den Cross-Door-Modellen auf zentrale Trends der Branche: größere Nutzvolumina, flexible Lagerlösungen, reduzierte Lebensmittelverschwendung und leiser Betrieb für offene Wohnräume. Die Kombination aus Design, Funktionalität und Preisgestaltung dürfte insbesondere im volumenstarken Familiensegment auf Interesse stoßen.
Der Beitrag Gorenje: Setzt auf Struktur, Frische und flexible Kühlkonzepte erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Der Beitrag NIQ: Zeitdruck, Sparzwang und Gesundheitsbewusstsein prägen Ernährungstrends 2026 erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Zeitersparnis ist und bleibt ein zentraler Faktor im Alltag der Verbraucher. Besonders deutlich zeigt sich das am anhaltenden Erfolg von Convenience-Produkten und Flüssigmahlzeiten, die sich in den vergangenen Jahren vom Nischen- zum Massenmarkt entwickelt haben. Auch wenn das Wachstum zuletzt etwas abgeflacht ist, bleibt die Nachfrage hoch.
Gleichzeitig wirkt sich die angespannte wirtschaftliche Lage auf das Konsumverhalten aus: Viele Verbraucher greifen wieder häufiger selbst zum Kochlöffel, um Kosten zu sparen. Dennoch wachsen Convenience-Segmente weiterhin stärker als klassische Lebensmittelkategorien. In Deutschland profitieren insbesondere internationale Angebote von dieser Entwicklung. Asiatische Fertiggerichte, Sushi und Wraps verzeichnen überdurchschnittliche Zuwächse – nicht zuletzt, weil sie schnell verfügbar und direkt verzehrfertig sind.
Parallel dazu gewinnt das Thema gesunde Ernährung deutlich an Bedeutung. Besonders proteinreiche Produkte verzeichnen starke Wachstumsraten und entwickeln sich vom Supplement hin zum festen Bestandteil der Alltagsernährung. Ein prominentes Beispiel ist Skyr, das in kurzer Zeit in breiten Bevölkerungsschichten angekommen ist.
Darüber hinaus steigt die Nachfrage nach funktionellen Lebensmitteln, die über die reine Nährstoffversorgung hinaus gesundheitliche Vorteile bieten. Dazu zählen etwa Produkte mit Probiotika, Ballaststoffen oder Omega-3-Fettsäuren.
Jessica Ishiba, Global and European Thought Leader bei NIQ, beschreibt diesen Wandel so: „Die Verbraucher sind zunehmend weniger bereit, einen Vorteil für einen anderen zu opfern. Stattdessen suchen sie nach Produkten, die mehrere Eigenschaften vereinen, wie beispielsweise Lebensmittel, die Zeit sparen und gleichzeitig gesund sind und ihren Wellbeing-Zielen entsprechen.“
Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung ist der Wandel der Arbeits- und Lebensrealität. Homeoffice, flexible Arbeitszeiten und der zunehmende Einsatz von KI führen dazu, dass klassische Essensstrukturen aufbrechen. Feste Mahlzeiten weichen zunehmend flexiblen, schnell konsumierbaren Lösungen, die sich besser in den Alltag integrieren lassen.
Auch digitale Einflüsse nehmen zu: Social Commerce, Influencer sowie KI-gestützte Anwendungen und Retailer-Apps prägen Kaufentscheidungen immer stärker und verändern die Art, wie Verbraucher Lebensmittel auswählen und konsumieren.
David Georgi, Thought Leadership Manager DACH bei NIQ, betont: „Es gibt keine Anzeichen dafür, dass sich die derzeitige Dynamik im Lebensmittelkonsum und -verhalten in den kommenden Jahren verlangsamen wird. Im Gegenteil: Aufkommende Megatrends wie Langlebigkeit und Veränderungen im Arbeitsleben werden den Wandel auch hierzulande beschleunigen und weitere Innovationen rund um zeitsparende und gleichzeitig gesunde Ernährung vorantreiben.“
Das NIQ-Dossier macht deutlich, dass sich die aktuellen Entwicklungen weiter verstärken werden. Megatrends wie Langlebigkeit, technologische Veränderungen und neue Arbeitsmodelle treiben den Wandel zusätzlich an. Für Unternehmen bedeutet das, Konsumentenbedürfnisse noch genauer zu verstehen und Lösungen zu entwickeln, die Gesundheit, Komfort und Effizienz miteinander verbinden.
Damit wird klar: Die Zukunft der Ernährung liegt in multifunktionalen Konzepten, die Zeit sparen, gesund sind und sich flexibel in den Alltag integrieren lassen.
Der Beitrag NIQ: Zeitdruck, Sparzwang und Gesundheitsbewusstsein prägen Ernährungstrends 2026 erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Der Beitrag James Dyson Award 2026 startet: Nachwuchstalente für innovative Problemlösungen gesucht erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Der Wettbewerb gilt als bedeutende Plattform für technologische Nachwuchstalente: Seit seiner Einführung wurden bereits über 400 Erfindungen gefördert. Nationale Gewinnerer erhalten ein Preisgeld von rund 5.770 Euro sowie die Chance auf internationale Sichtbarkeit. Die globalen Sieger, ausgewählt von James Dyson persönlich, werden mit rund 34.600 Euro unterstützt und erhalten zusätzliche Förderung zur Weiterentwicklung ihrer Produkte.
Im Fokus stehen praxisnahe Innovationen mit klarem Nutzen, durchdachtem Design und technischer Umsetzbarkeit. Die Bewerbungsfrist endet am 15. Juli 2026.
Ein Blick auf die Preisträger des Vorjahres unterstreicht die Bandbreite der Lösungen: 2025 wurden unter anderem ein autonomes System zur Echtzeit-Überwachung der Wasserqualität sowie eine speziell entwickelte Tastatur zur Unterstützung von Parkinson-Patienten ausgezeichnet. Beide Projekte zeigen exemplarisch, wie technologische Innovation gesellschaftliche Herausforderungen adressieren kann.
Der Beitrag James Dyson Award 2026 startet: Nachwuchstalente für innovative Problemlösungen gesucht erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Der Beitrag Erfolgreiche POS-Aktion: expert und hoogo übergeben Norwegen-Reise erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Gewinnerin Bernadette Wöstmann nahm den Preis im expert-Fachmarkt Media Park Steinfurt entgegen und zeigte sich emotional: „Damit habe ich wirklich nicht gerechnet. Ich bin überwältigt und kann es kaum glauben, dass ich diese besondere Reise durch Norwegens Schätze gewonnen habe.“
Das Gewinnspiel war Teil eines achtseitigen Gutscheinhefts und richtete sich an Käufer eines „hoogo S4“. Unter den ersten 555 Einsendungen wurde eine sechstägige Reise im Wert von rund 5.000 Euro verlost. Das Paket umfasst eine klimaneutrale Postschiffreise mit Havila Voyages inklusive Vollpension sowie zusätzlichem Reisebudget.
Für expert steht die Aktion exemplarisch für die Wirksamkeit gemeinsamer Marketingmaßnahmen mit Industriepartnern. „Gemeinsame Kampagnen wie diese zeigen, wie wirkungsvoll die Zusammenarbeit zwischen Handel und Industriepartnern sein kann“, erklärt Marcus Willbold, Geschäftsbereichsleiter Marketing & E-Commerce. Ziel sei es, Produkte emotional aufzuladen und Kaufanreize zu schaffen.
Auch auf Händlerseite wurde die Aktion positiv aufgenommen. Die Inhaber des Fachmarkts betonen den Erlebnischarakter solcher Maßnahmen: „Solche Gewinnspiele sind immer etwas Besonderes – vor allem, wenn wir die Freude direkt hier vor Ort teilen können. Es ist schön zu sehen, wie aus einer gemeinsamen Aktion ein echtes Erlebnis für unsere Kunden wird.“
Für hoogo unterstreicht das Gewinnspiel die kontinuierliche Partnerschaft mit expert. Geschäftsführer Ralf Wietek verweist auf frühere Aktionen: „Bereits im vergangenen Jahr hatten wir bei einem gemeinsamen Gewinnspiel mit expert für viel Freude gesorgt […] Mit der aktuellen Aktion knüpfen wir an diesen Erfolg an und setzen unsere Zusammenarbeit konsequent fort.“
Der Beitrag Erfolgreiche POS-Aktion: expert und hoogo übergeben Norwegen-Reise erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Der Beitrag Miele überzeugt mit Designkompetenz: Doppelgold beim iF Design Award 2026 erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>
Die international besetzte Jury würdigte insbesondere die Kombination aus „zeitlosem Design, hochwertigen Materialien, intuitiver Bedienung und funktionalem Mehrwert für Nutzerinnen und Nutzer“.
Gold erhielten lediglich 75 von mehr als 10.000 Einreichungen weltweit, was die besondere Relevanz der Auszeichnung unterstreicht
Auch unternehmensintern wird der Erfolg als Ergebnis enger interdisziplinärer Zusammenarbeit bewertet. „Insgesamt 19 Awards, darunter zwei in Gold, unterstreichen die hohe Designqualität bei Miele. Sie würdigen die enge Zusammenarbeit der Design- und Entwicklungsteams, die technologische Kompetenz, Gestaltungskraft und Kundenorientierung in international anerkannte Produkte übersetzen“, erklärte Janina Forberger, Chefdesignerin bei Miele.
Neben den Gold-Gewinnern wurden zahlreiche weitere Produkte ausgezeichnet, insbesondere im Küchenbereich. Dazu zählen unter anderem French-Door-Kühlgeräte, Kochfelder mit MattFinish und DiamondFinish sowie das vernetzte Kochsystem „M Sense“. Diese Lösungen stehen exemplarisch für ein durchgängiges Designverständnis über verschiedene Gerätekategorien hinweg sowie für präzise Bedienkonzepte und hochwertige Materialität, so Miele.
Auch in weiteren Segmenten konnte die Premiummarke punkten: Im Outdoor-Bereich überzeugte die „Dreams“-Produktfamilie mit einem konsistenten Gestaltungskonzept aus langlebigen Materialien und intelligenter Technik. In der Wäschepflege wurde der Trockner „T2 Nova Edition“ ausgezeichnet, unter anderem für seine neue M Touch Pro-Steuerung und ein innovatives Lichtkonzept zur intuitiven Nutzerführung.
Mit dem aktuellen Abschneiden beim iF Design Award unterstreicht Miele einmal mehr seine strategische Ausrichtung auf Designqualität, Nutzerorientierung und technologische Innovationskraft im Premiumsegment der Hausgerätebranche.
Der Beitrag Miele überzeugt mit Designkompetenz: Doppelgold beim iF Design Award 2026 erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Der Beitrag Jura: Gewinnt dreifach beim iF Design Award 2026 erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Damit behauptet sich der Hersteller in einem hochkompetitiven Umfeld mit über 10.000 Einreichungen aus 68 Ländern und unterstreicht seinen Anspruch an Design, Innovation und Bedienkomfort.
Die Jury würdigte insbesondere die konsequente Designsprache und die Verbindung aus Funktionalität und Ästhetik. Laut Unternehmen bestätigt der Erfolg „den kontinuierlichen Fokus von Jura auf herausragendes Design, Innovation, höchste Qualität und eine intuitive Bedienphilosophie“.
Mit der „Z10“ adressiert Jura das Premiumsegment und kombiniert anspruchsvolles Design mit hoher Funktionsvielfalt. Die zweite Generation bietet 51 Kaffeespezialitäten und setzt auf ein markantes Wellendesign sowie ein interaktives Bedienkonzept mit großem Farbdisplay.
Die „J10 twin“ hebt sich durch zwei integrierte Mahlwerke hervor, die unterschiedliche Bohnensorten parallel ermöglichen. In Kombination mit hochwertigen Materialien und präziser Verarbeitung entsteht laut Jura ein „beeindruckendes Gesamterlebnis“, bei dem Technik und Gestaltung eng verzahnt sind.
Die „E8“ als volumenstärkstes Modell geht in der fünften Generation an den Start und erweitert ihr Funktionsspektrum unter anderem um den Light Extraction Process für mildere Kaffeevarianten. Gleichzeitig bleibt sie der klaren Designsprache der Marke treu und setzt auf hohen Bedienkomfort.
Mit dem Dreifacherfolg beim iF Design Award sieht sich Jura in seiner Rolle als Innovationsführer im Bereich Kaffeevollautomaten bestätigt. Die Auszeichnung gilt seit über 70 Jahren als international anerkanntes Qualitätssiegel für herausragendes Produktdesign.
Der Beitrag Jura: Gewinnt dreifach beim iF Design Award 2026 erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Der Beitrag AEG punktet im Premiumsegment: Akku-Staubsauger mit All-in-One Station überzeugen in Tests erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Gleich zwei Modelle schneiden in den Vergleichstests hervorragend ab: Der „AEG 7000 GEN2“ (AP72UB21ES) wird im ETM Testmagazin Testsieger mit der Note „Sehr gut (92,5 %)“. Der „AEG 8000“ (AP83A25XNX) erreicht im Test der Stiftung Warentest (02/2026) die Bewertung „Gut (2,5)“ und platziert sich unter den Top 3 der getesteten Geräte.

„Unabhängige Testergebnisse sind im beratungsintensiven Akku-Staubsauger-Segment ein wichtiger Orientierungspunkt für den Fachhandel und Konsumenten. Dass unsere Akku-Staubsauger mit All-in-One Station sowohl im ETM-Test als auch im Umfeld der Stiftung Warentest überzeugen, stärkt die Beratungsqualität im Handel und unterstreicht die Leistungsfähigkeit unseres Portfolios“, sagt Andreas Gelsheimer, Product Line Manager Wellbeing & SDA bei AEG Electrolux Hausgeräte.
Besonders die All-in-One Stationen entwickeln sich zunehmend zum zentralen Innovationstreiber im Segment. Sie kombinieren mehrere Funktionen – Laden, Aufbewahren, automatische Staubentleerung und Reinigung – und bieten damit sowohl Komfort als auch hygienische Vorteile. Für den Handel ergeben sich daraus klare Differenzierungsmöglichkeiten im Premiumbereich, insbesondere durch reduzierte Staubkontakte und eine jederzeit einsatzbereite Lösung.
Im ETM Testmagazin überzeugt der Testsieger mit „hochwertiger Verarbeitung“, „intuitivem Bedienkonzept“ sowie „sehr guten Reinigungsergebnissen“ auf verschiedenen Oberflächen. Auch die automatische Staubbehälterentleerung und die einfache Reinigung von Filtern und Düsen werden positiv hervorgehoben.
Der „AEG 8000“ bestätigt seine starke Marktposition mit konstant guten Ergebnissen über alle Testkategorien hinweg. Besonders auf Hartböden erzielt das Gerät Spitzenwerte bei Staub- und Grobschmutzaufnahme. Weitere Pluspunkte sind die Reinigungsleistung in Ecken und Kanten, die einfache Akkuwechselbarkeit sowie die insgesamt komfortable Handhabung.
Auch bei Disziplinen wie Teppichreinigung, Bedienung, Wartung und Haltbarkeit überzeugt das Modell. Die Kombination aus kurzer Ladezeit, effektivem Staubrückhaltevermögen und langlebiger Bauweise trägt zum positiven Gesamturteil bei. Hervorgehoben wird zudem der gesundheitliche Mehrwert: Die All-in-One Station macht das Gerät laut Stiftung Warentest „zur besten Wahl für Allergiker und alle, die auf häufige Gänge zur Mülltonne verzichten möchten“.
Bereits im Vorjahr hatte der „AEG 8000“ im ETM-Vergleichstest 2025 ein „Sehr gut (94,2)“ erzielt. Die aktuellen Ergebnisse unterstreichen somit die langfristige Qualität innerhalb der Produktfamilie.
Der Beitrag AEG punktet im Premiumsegment: Akku-Staubsauger mit All-in-One Station überzeugen in Tests erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Der Beitrag Spoga+gafa: Wechselt ab 2027 erneut den Termin – Leitmesse rückt wieder in den September erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Die Terminfrage hatte in den vergangenen Jahren bereits mehrfach für Bewegung gesorgt – der Messezeitpunkt wurde wiederholt angepasst und diskutiert. Mit der nun frühzeitig angekündigten Verlagerung soll ab 2027 mehr Planungssicherheit für Hersteller, Handel und internationale Marktpartner entstehen. Grundlage der Entscheidung seien Gespräche mit Ausstellern, Verbänden und Marktpartnern sowie eine Branchenbefragung und Marktanalyse gewesen.
Durch den Termin im September erhofft sich der Veranstalter bessere Rahmenbedingungen für Ordergespräche und strategische Planung. Zu diesem Zeitpunkt ist die Garten- und Grillsaison weitgehend abgeschlossen, sodass belastbare Abverkaufszahlen und Marktdaten vorliegen. Unternehmen könnten diese Erkenntnisse direkt in ihre Sortimentsplanung für das Folgejahr einfließen lassen. Gleichzeitig liegt der Termin außerhalb der operativen Hochphase vieler Handels- und Industrieunternehmen, begründet die Koelnmesse diesen Schritt.
Auch die einzelnen Themenbereiche der Messe – von Pflanzen und Pflege über BBQ bis hin zu Outdoor-Living und Freizeitprodukten – sollen von der neuen Terminierung profitieren. Hersteller können Produktneuheiten näher an den Orderzyklen des Handels präsentieren und Erfahrungen aus der abgelaufenen Saison in die Weiterentwicklung ihrer Sortimente einfließen lassen.
Die Termine für die kommenden Veranstaltungen stehen bereits fest:
Die spoga+gafa 2026 findet hingegen noch wie geplant vom 22. bis 24. Juni 2026 in Köln statt. Branchenverbände wie der Industrieverband Garten (IVG) oder der Handelsverband Heimwerken, Bauen & Garten begrüßen den Schritt grundsätzlich und sehen darin eine Chance, die Messe stärker an Markt- und Entscheidungszyklen der Branche anzupassen.
Der Beitrag Spoga+gafa: Wechselt ab 2027 erneut den Termin – Leitmesse rückt wieder in den September erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Der Beitrag Verbundgruppen als entscheidender Joker für die erfolgreiche Nachfolge in der Elektrogerätebranche erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Es ist eine unbequeme Wahrheit: Ein Fachgeschäft für Elektrogeräte ist heute kein Selbstläufer mehr, den man einfach „übergibt“. In Zeiten, in denen die Zinsen für Übernahmekredite auf einem Niveau liegen, das wir fast schon vergessen hatten, und die privaten Konsumausgaben stocken, hat sich der Markt für Nachfolgen fundamental gewandelt. Wer heute als Inhaber glaubt, sein Lebenswerk allein durch jahrzehntelange Treue seiner Kunden absichern zu können, unterschätzt die kühle Arithmetik der nächsten Generation.
Ein potenzieller Nachfolger kauft heute keine glorreiche Vergangenheit, sondern eine belastbare Renditeprognose. Das Problem dabei ist oft die schleichende Erosion der Margen, die viele Betriebe wie Mehltau überzieht. Wenn die operative Effizienz nicht stimmt, weil die Digitalisierung der Prozesse über Jahre verschleppt wurde, wird die Finanzierung für den Übernehmer zur unlösbaren Gleichung. Wer heute noch mit analogen Auftragszetteln und intransparenten Lagerstrukturen arbeitet, senkt den Wert seines Unternehmens mit jedem Tag, an dem er nicht in moderne ERP-Systeme investiert.
In dieser kritischen Phase zeigt sich jedoch der enorme Wert einer starken Gemeinschaft innerhalb der Elektrogerätebranche. Verbundgruppen wie Euronics, expert, EK/Retail, ElectronicPartner oder Telering sind weit mehr als reine Einkaufsgemeinschaften. Sie fungieren heute als externe Digitalisierungs-Abteilungen und Prozess-Berater. Wer Teil einer solchen Gruppe ist, kann auf standardisierte IT-Infrastrukturen, zentralisierte Marketing-Kampagnen und betriebswirtschaftliche Benchmarks zurückgreifen, die ein Einzelkämpfer niemals allein stemmen könnte. Diese Unterstützung ist Gold wert – unter einer Bedingung: Die Integration in diese zentralen Prozesse ist kein Sprint, sondern ein Langstreckenlauf. Ein Inhaber, der rechtzeitig die Weichen stellt und die Tools seiner Verbundgruppe tief im Betrieb verankert, übergibt kein „Problemkind“, sondern ein schlüsselfertiges, zukunftssicheres System. Für einen Nachfolger reduziert das die Komplexität und das operative Risiko massiv.
Gleichzeitig müssen wir uns von dem Dogma lösen, dass die Nachfolge immer innerhalb der Familie erfolgen muss. Oft liegt die Lösung direkt vor der Nase – im eigenen Management. Doch ein solcher Management-Buy-Out (MBO) benötigt Mut auf beiden Seiten: Die Bereitschaft des angestellten Managers, ins volle unternehmerische Risiko zu gehen, und die Flexibilität des Alt-Inhabers, über Modelle wie das Verkäuferdarlehen selbst zum Teil der Lösung zu werden. Wer als Verkäufer einen Teil des Kaufpreises als Vertrauensbeweis im Unternehmen lässt, signalisiert den Banken, dass das Fundament trägt.
Letztlich ist die Nachfolge in der Elektrogerätebranche heute ein Transformationsprojekt. Es geht weg vom reinen Warenverkauf hin zum spezialisierten Lösungsanbieter. Erfolgreiche Händler haben heute einen enorm hohen Anteil an Dienstleistung und Projekten statt reiner Hardwareverkäufe. Betriebe, die sich in Nischen wie der vernetzten Gebäudetechnik oder hochwertigen Service-Konzepten unverzichtbar gemacht haben, finden auch in Krisenzeiten Käufer. Denn die Megatrends der Elektrifizierung sind stärker als jede Konjunkturdelle.
Doch bei all den Strategien und Zahlen bleibt eines gewiss: Jedes Unternehmen ist ein Unikat, und jede Übergabe folgt eigenen emotionalen Gesetzen. Dies kann an dieser Stelle nur eine erste Einschätzung der aktuellen Marktlage sein. Die Dynamik in der Elektrogerätebranche ist hoch, und die Rahmenbedingungen ändern sich fast monatlich. Deshalb ist dies kein abschließendes Urteil, sondern der Auftakt zu einer Debatte, die wir führen sollten.
Die Theorie ist das eine, die Praxis im Verkaufsraum oder in der Werkstatt das andere. Stehen Sie selbst vor der Entscheidung, Ihren Betrieb zu übergeben, oder nutzen Sie bereits die digitalen Werkzeuge Ihrer Verbundgruppe, um sich zukunftssicher aufzustellen?
Schreiben Sie mir direkt an g.wagner@infoboard.de, wie wir die Elektrogerätebranche für die nächste Generation attraktiv halten können oder schildern Sie Ihre Erfahrungen einer Unternehmensnachfolge. Ich bleibe für Sie an diesem Thema definitiv am Ball.
Der Beitrag Verbundgruppen als entscheidender Joker für die erfolgreiche Nachfolge in der Elektrogerätebranche erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Der Beitrag Galaxus: Chinesische Marken dominieren den Staubsaugermarkt – Roboter wachsen mehr als doppelt so schnell wie klassische Geräte erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>
Nach Angaben von Galaxus legten die Verkäufe von Saugrobotern im Jahr 2025 um mehr als 50 Prozent zu. Klassische Akku- und Schlittenstaubsauger konnten im gleichen Zeitraum zwar ebenfalls wachsen, jedoch deutlich moderater: Akkusauger um rund 21 Prozent, Schlittenmodelle um etwa 22 Prozent.
Der Trend zur Automatisierung des Haushalts ist dabei klar erkennbar: „Die chinesischen Hersteller haben den Robotermarkt erobert und definieren ihn zurzeit“, sagt Fabian Fleischli, Category Business Manager bei Galaxus. „Wir beobachten eine extreme Innovationsgeschwindigkeit bei den chinesischen Herstellern.“

Besonders stark entwickelt sich der chinesische Anbieter Dreame. Das 2017 gegründete Unternehmen tauchte bis 2020 noch nicht einmal in den Top-10-Markenstatistiken von Galaxus auf. 2025 ist Dreame bereits Marktführer im Robotersaugersegment des Händlers – mit über 40 Prozent Marktanteil.
Gemeinsam mit Roborock und Xiaomi kontrollieren damit drei chinesische Marken über 80 Prozent des Robotermarktes bei Galaxus. Europäische und US-Anbieter spielen kaum noch eine Rolle.

Das zeigt auch der Absturz des ehemaligen Marktführers iRobot: Der US-Pionier, der mit dem „Roomba“ den Saugroboter populär machte, lag 2018 bei Galaxus und Digitec noch bei über 52 Prozent Marktanteil, 2025 jedoch nur noch bei 6,5 Prozent.

Bei traditionellen Staubsaugern hält dagegen weiterhin Dyson die Spitzenposition. Der Hersteller kommt bei Galaxus auf 13 Prozent Marktanteil. Im Robotiksegment spielt Dyson dagegen bislang kaum eine Rolle – das einzige Modell im Sortiment erreicht laut Händler nicht annähernd die Verkaufszahlen der chinesischen Konkurrenz.

Parallel zum Wachstum steigen auch die Preise. Der durchschnittliche Verkaufspreis eines Saugroboters bei Galaxus ist in den vergangenen sieben Jahren von 463 auf 582 Franken gestiegen – ein Plus von 25 Prozent.
Klassische Staubsauger wurden im gleichen Zeitraum dagegen günstiger: Der Durchschnittspreis sank von 237 auf 199 Franken (–16 Prozent).
Der Preisanstieg bei Robotern hängt laut Galaxus mit der zunehmenden Funktionsvielfalt zusammen. Moderne Geräte können nicht nur saugen, sondern auch wischen, Wasser automatisch entsorgen oder Hindernisse erkennen. Premiumgeräte mit Preisen von über 1000 Franken seien mittlerweile keine Seltenheit mehr.

Auch das Käuferprofil unterscheidet sich stark zwischen den Gerätekategorien. Rund 70 Prozent der Käufer von Saugrobotern sind unter 45 Jahre alt. Bei klassischen Staubsaugern liegt der Anteil der über 45-Jährigen hingegen bei über 40 Prozent.
Mit der Verbreitung smarter Geräte rückt allerdings auch das Thema Daten in den Fokus. Viele Saugroboter erstellen detaillierte Karten der Wohnung und sind teilweise mit Kameras ausgestattet. Hersteller betonen jedoch laut Galaxus, dass diese Daten verschlüsselt und DSGVO-konform verarbeitet werden.

Die Zahlen verdeutlichen, dass sich der Staubsaugermarkt zunehmend in zwei Segmente aufteilt: automatisierte Premiumgeräte auf der einen Seite und klassische Sauger für gezielte Reinigung auf der anderen. Trotz des starken Wachstums der Robotik erwartet Galaxus jedoch keine vollständige Verdrängung klassischer Geräte.
„Roboter werden noch besser, können bald Treppen steigen oder Objekte aus dem Weg räumen“, sagt Fleischli. „Dennoch glaube ich, dass der klassische Staubsauger weiterhin seine Daseinsberechtigung hat – gerade für den Feinschliff hinter Türen oder in Ecken.“
Fazit für die Branche: Der Staubsaugermarkt wird zunehmend von chinesischen Robotik-Spezialisten geprägt, während etablierte Marken ihre Stärke weiterhin bei klassischen Geräten ausspielen. Für Hersteller und Handel dürfte entscheidend sein, wie schnell Innovationen im Robotiksegment umgesetzt werden können – und ob westliche Anbieter im Premium- und Smart-Home-Bereich wieder Boden gutmachen.
Der Beitrag Galaxus: Chinesische Marken dominieren den Staubsaugermarkt – Roboter wachsen mehr als doppelt so schnell wie klassische Geräte erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Der Beitrag Reparieren, Refurbishment und Recycling: Drei Perspektiven auf die Kreislaufwirtschaft erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>
Alexander Goldberg von der Stiftung ear widerspricht zunächst der verbreiteten Annahme eines akuten Elektroschrottproblems in Deutschland. Zwar sei Elektroschrott weltweit der am schnellsten wachsende Abfallstrom, doch funktioniere die Entsorgungsinfrastruktur hierzulande grundsätzlich gut. Das eigentliche Problem liege im Umgang der Verbraucher mit Altgeräten.
„Von einem Elektroschrottproblem in Deutschland würde ich nicht sprechen“, erklärt Goldberg. Vielmehr würden viele Geräte gar nicht erst in die offiziellen Sammelstrukturen gelangen: Smartphones blieben in Schubladen liegen, kleinere Geräte landeten im Restmüll oder würden informellen Sammlern mitgegeben. Dadurch gingen wertvolle Rohstoffe verloren, die eigentlich wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt werden könnten.
Die stiftung ear koordiniert im Auftrag des Umweltbundesamtes die Registrierung der Hersteller und organisiert, dass Elektroaltgeräte von den kommunalen Sammelstellen abgeholt und fachgerecht behandelt werden. Ziel ist es, dass kein gesammeltes Gerät unentsorgt bleibt und die enthaltenen Materialien möglichst effizient recycelt werden können.

Während die Abfallwirtschaft den Endpunkt des Lebenszyklus adressiert, setzt das Unternehmen Repartly deutlich früher an: bei der Reparatur. Gründer Dr. Lennart Osthoff sieht hier ein bislang unterschätztes Potenzial.
„Zu aufwändig, zu wenig Fachkräfte und zu teure Ersatzteile – das sind die Gründe, warum Haushaltsgeräte bislang häufig nicht repariert werden“, sagt Osthoff. Sein Unternehmen versucht, genau diese Hürden zu überwinden. Mithilfe automatisierter Reparaturprozesse und kollaborativer Roboter sollen Elektronikmodule schneller und kostengünstiger instandgesetzt werden.
Ein zentraler Baustein ist dabei Refurbishment: generalüberholte Elektronikmodule dienen als günstige Alternative zu neuen Original-Ersatzteilen. Für Osthoff steht fest: „Reparieren muss sich lohnen, damit es zum Standard wird – das ist der entscheidende DHebel.“
Auch im Verhältnis zu Herstellern und Fachhandel sieht er sein Unternehmen nicht als Wettbewerber, sondern als Enabler. Die Branche sei bislang nur unzureichend auf zirkuläre Geschäftsmodelle vorbereitet. Skalierbare Reparaturlösungen könnten hier zum „Game Changer“ werden.

Carine Chardon, Geschäftsführerin GFU Consumer & Home Electronics, sieht neben technischen und wirtschaftlichen Fragen vor allem ein Informationsdefizit bei den Konsumenten. Vielen sei gar nicht klar, ob und wo Geräte repariert werden können oder wann sich eine Reparatur überhaupt lohnt.
„Eine große Herausforderung bleibt auch das Wissen der Konsumenten, ob und wie Elektrogeräte im Defektfall repariert werden können“, sagt Chardon. Mehr Transparenz und Information seien deshalb entscheidend – sowohl bei der Reparatur als auch bei der Entsorgung.
Gleichzeitig plädiert sie für eine differenzierte Betrachtung. Reparatur sei nicht automatisch immer die nachhaltigste Option. Wenn Reparaturkosten den Gerätewert übersteigen oder neue Modelle deutlich effizienter arbeiten, könne auch ein Neukauf sinnvoll sein. Entscheidend sei eine ganzheitliche Bewertung von Kosten, Energieverbrauch und Ressourceneinsatz.
Werden Elektrogeräte korrekt über Wertstoffhöfe oder Sammelstellen abgegeben, beginnt ein mehrstufiger Recyclingprozess. In zertifizierten Anlagen werden die Geräte zunächst von Schadstoffen wie Batterien oder Kondensatoren befreit. Anschließend erfolgt eine mechanische Zerkleinerung und Sortierung.
Dabei entstehen verschiedene Materialfraktionen – etwa Eisen, Nichteisenmetalle oder Kunststoffe – die anschließend als Sekundärrohstoffe in die Produktion neuer Produkte zurückgeführt werden können.

Die Verlängerung der Nutzungsdauer durch Refurbishment wirft jedoch auch Fragen auf: Verzögert sie nicht die Rückführung wertvoller Rohstoffe in den Recyclingkreislauf?
Goldberg sieht hier eine klassische Abwägung. Wenn ein Gerät noch sinnvoll weiterverwendet werden kann, könne Refurbishment sogar ökologisch vorteilhaft sein. „Die CO₂-Bilanz beim Refurbishment bestimmter Geräte kann besser ausfallen als bei der Herstellung eines neuen Geräts.“ Gleichzeitig könnten moderne Geräte effizienter arbeiten – etwa beim Stromverbrauch – und damit langfristig nachhaltiger sein.
Repartly versucht, Reparatur, Refurbishment und Recycling stärker miteinander zu verknüpfen. Eine entwickelte App identifiziert beispielsweise anhand der Gerätenummer, welche Komponenten eines Altgeräts für eine Wiederaufbereitung geeignet sind.
Recyclingpartner bauen diese Bauteile gezielt aus und verkaufen sie an Repartly. Statt in der Schrottpresse zu enden, gelangen sie als generalüberholte Ersatzteile wieder in den Markt. Laut Osthoff stoße dieses Konzept auch bei Verbrauchern auf Zustimmung – insbesondere wenn der Fachhandel als vertrauenswürdiger Partner eingebunden sei.
Kritisch äußert sich Goldberg zur europäischen Regulierung. Die derzeitige Sammelquote von 65 Prozent der in Verkehr gebrachten Geräte hält er für praxisfern.
„Die Sammelquotenvorgaben der Richtlinie sind lebensfremd und ungeeignet für die Praxis“, sagt er. Unterschiedliche Berechnungsmethoden in den Mitgliedstaaten machten die Zahlen kaum vergleichbar. Zudem berücksichtige der Bezugszeitraum von drei Jahren langlebige Produkte wie Kühlschränke oder Photovoltaikmodule nur unzureichend.
Mit Spannung blickt die Branche auf die Umsetzung der EU-Richtlinie zur Förderung der Reparatur von Waren. Osthoff erwartet eine steigende Nachfrage nach Reparaturen, sobald Verbraucher ihre neuen Rechte kennen.
„Wer seinen Kund:innen attraktive Reparaturen anbieten kann, erhöht die Zufriedenheit und stärkt langfristig die Kundenbindung“, sagt er.
Carine Chardon relativiert jedoch den unmittelbaren Effekt der Regulierung. Reparaturen seien schon immer möglich gewesen – sie seien nur selten genutzt worden. Der größte Effekt der Richtlinie liege daher möglicherweise weniger in der Gesetzgebung selbst als in der gestiegenen Aufmerksamkeit für das Thema.
Die Diskussion zeigt: Reparatur, Refurbishment und Recycling sind keine konkurrierenden Ansätze, sondern unterschiedliche Bausteine einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft. Entscheidend sind funktionierende Sammelsysteme, wirtschaftlich tragfähige Reparaturmodelle und ein besser informiertes Verbraucherverhalten.
Oder, wie Carine Chardon es zusammenfasst: „Elektroschrott allein ist nicht das Problem – entscheidend ist der richtige Umgang damit.“
Der Beitrag Reparieren, Refurbishment und Recycling: Drei Perspektiven auf die Kreislaufwirtschaft erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Der Beitrag Electrolux Group: Beruft Joaquín García Sanchis zum Global Head of Design erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Der Spanier bringt mehr als 20 Jahre internationale Designerfahrung aus der Automobilindustrie mit. Zuletzt war er Head of Design bei Italdesign-Giugiaro. Zuvor arbeitete er in verschiedenen Design- und Strategiepositionen für mehrere Marken des Volkswagen-Konzerns, für Ford Motor Company sowie Renault. Darüber hinaus gründete und leitete er ein eigenes Designstudio.
Bei Electrolux soll García Sanchis die globale Designvision des Konzerns definieren und weiterentwickeln. Er wird sämtliche Designteams der drei Marken führen und eine konsistente kreative Ausrichtung über Produkte, Regionen und Marken hinweg sicherstellen. Ziel ist es, die Designqualität weiter auszubauen und eine klare visuelle Markenidentität zu stärken.
García Sanchis berichtet an Elena Breda, SVP Product Strategy, Innovation, Sustainability. Sie betont, seine zukunftsorientierte Designführung werde entscheidend dazu beitragen, eine klare und konsistente Markenästhetik zu entwickeln, die Markenidentität visuell umzusetzen und ein nahtloses Kundenerlebnis über alle Produkte hinweg zu schaffen.
García Sanchis selbst sieht seine neue Aufgabe darin, einen ganzheitlichen, menschenzentrierten Designansatz voranzutreiben, der Produkte und Nutzungserlebnisse im Alltag der Verbraucher verbessert.
Der gebürtige Spanier wird seinen neuen Posten vom Electrolux-Hauptsitz in Stockholm aus ausüben.
Der Beitrag Electrolux Group: Beruft Joaquín García Sanchis zum Global Head of Design erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Der Beitrag Wertgarantie: Wächst trotz Konsumflaute leicht – Reparaturstrategie stabilisiert Geschäft erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>
Vorstandsvorsitzender Patrick Döring sieht das Unternehmen damit auf stabilem Kurs – trotz schwieriger Marktbedingungen. „Die Überschrift zu dem Geschäftsjahr ist: Wir haben uns gut geschlagen“, erklärte Döring bei der Präsentation der Jahreszahlen.

Die schwache Nachfrage nach Konsumgütern macht sich auch im Geschäft des Versicherers bemerkbar. „Wir befinden uns inzwischen in Deutschland mindestens zehn Quartale unter Null beim Konsum von Gütern. Die Menschen halten ihr Geld zusammen“, so Döring.
Gerade bei Versicherungs- und Serviceprodukten spüre man diese Entwicklung. Dennoch konnte die Gruppe in Deutschland leicht wachsen – vor allem dank ihrer Strategie zur Absicherung gebrauchter Geräte. „Unsere Bereitschaft, das Risiko für gebrauchte Haushaltsgeräte auch ins Buch zu nehmen, scheint sich auszuzahlen.“

Ein zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie bleibt das Prinzip „Reparieren statt Wegwerfen“. Im vergangenen Jahr zahlte die Gruppe 231 Mio. Euro Schadenleistungen, die überwiegend in Reparaturen flossen. Mit einer Reparaturquote von knapp 70 Prozent sieht sich Wertgarantie als wichtiger Partner des Fachhandels und der Reparaturbetriebe. „Wir glauben daran, dass eine Reparatur erst einmal immer besser ist als der Tausch, um Elektroschrott zu vermeiden.“
Die Combined Ratio – also die Schaden-Kosten-Quote – lag bei knapp unter 92 Prozent, ein Wert, den das Unternehmen langfristig stabilisieren will.
In der Geräteentwicklung zeigen sich deutliche Verschiebungen. Während der Mobilfunkbereich unter der schwachen Konsumnachfrage leide, gewinne der Hausgerätebereich an Gewicht. „Das zweite Jahr in Folge ist unsere stärkste Gerätegruppe die Weiße Ware.“ Für den Fachhandel ergeben sich daraus neue Chancen, etwa über Service- und Versicherungsangebote rund um langlebige Geräte. „Einerseits basiert dies auf unseren Trainings für Techniker, Werkstattteams und Kundendienste. Andererseits profitieren wir erheblich von unseren engen Kooperationen mit BSH, Miele und Liebherr“, erklärt Patrick Döring. Zudem habe sich das Festhalten an der Gebrauchtgeräte-Strategie ausgezahlt. „Und wir sehen hier, trotz vieler Wettbewerber, noch weiteres Potenzial, da kaum mehr als drei Prozent aller Geräte in den Haushalten gegen Reparaturkosten versichert sind.“

Ein weiterer strategischer Schwerpunkt ist das Mietmodell für Haushaltsgeräte. Nach der erfolgreichen Übernahme des Mietgeschäfts des Club.Weiss in Österreich folgte nun eine Pilotphase auf dem Heimatmarkt, die derzeit erweitert wird. In Österreich wird „Mieten statt Kaufen“ derzeit bei mehr als 170 Fachhandelspartnern angeboten – Tendenz steigend. Döring sieht dafür mehrere Zielgruppen: „Die jüngere Generation nutzt lieber, als dass sie besitzt.“ Gleichzeitig entstehe ein zusätzlicher Absatzkanal für Händler. Auch kleine Gewerbebetriebe könnten profitieren: „Friseure, Nagelstudios oder Kosmetiker würden hochwertige Weiße Ware gerne mieten, anstatt einmal tief in die Tasche zu greifen.“
International ist Wertgarantie inzwischen mit mehreren Marken aktiv, darunter SFG in Frankreich sowie Caser auf der Iberischen Halbinsel. Perspektivisch prüft das Unternehmen weitere Märkte. „Wir haben Gesprächspunkte in Polen – ein spannender, großer Markt – und analysieren, ob Italien interessant sein könnte.“
Auch beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz baut das Unternehmen seine Aktivitäten aus. KI werde unter anderem in der Schadenbearbeitung und im Kundenservice eingesetzt. „Ich bin guter Dinge, dass die AI unseren Arbeitsalltag komplettieren wird – sie ist ein Tool wie Outlook, Word oder Excel.“
Dabei rechnet Döring nicht mit einem Abbau von Arbeitsplätzen: „Wir planen weiter mit Wachstum. Ich erwarte nicht, dass die Mitarbeiterzahl schrumpft.“
Ein zentrales Thema der anschließenden Fragerunde war der mögliche Markteintritt des chinesischen Handelsriesen JD.com in Deutschland. Döring sieht darin erhebliche Auswirkungen auf den Markt – insbesondere für den Fachhandel: „Das ist eine Zäsur. Meine Sorge ist, dass Ware in den Markt kommt, an der nichts mehr verdient werden soll.“ Ein solcher Preisdruck könne kurzfristig zu massiven Marktverwerfungen führen: „Das setzt unsere Partner im Handel extrem unter Druck.“
Im Fahrradsegment, das unter der Marke Bike organisiert ist, erreicht Wertgarantie inzwischen rund 100 Mio. Euro Prämienvolumen. Die Combined Ratio liegt dort bei etwa 93 bis 94 Prozent.
Auch im Küchenhandel sieht das Unternehmen weiteres Potenzial. Dafür wurde ein neuer Küchen-Komplettschutz entwickelt. „Wir glauben, dass wir ein besseres Produkt als der Wettbewerb haben.“
Die Perspektiven für das laufende Jahr insgesamt sieht Döring so: „Wir sind mit Optimismus und Augenmaß in das Jahr 2026 gestartet. Wir rechnen in diesem Jahr mit moderatem Wachstum, getragen von stabilen Partnerschaften. Wir werden den Markt weiter mit Aktionen, Services und neuen Ideen beleben – so wie man uns kennt!“
Der Beitrag Wertgarantie: Wächst trotz Konsumflaute leicht – Reparaturstrategie stabilisiert Geschäft erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Der Beitrag Ceconomy im Umbruch: Nach Deissners Rückzug rückt CFO Rijnders an die Spitze erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Mit der Personalie setzt der Aufsichtsrat auf Kontinuität: Rijnders arbeitet seit 17 Jahren für MediaMarktSaturn und war zuletzt als Finanzchef der Ceconomy AG tätig. Zuvor verantwortete er als COO das operative Geschäft in mehreren europäischen Märkten, darunter die BeNeLux-Region, Spanien, Polen und die Türkei.
Parallel wird der Vorstand erweitert. Zum 1. April 2026 übernimmt Jan Niclas Brandt die neu geschaffene Position des Chief Customer Officer. Brandt leitet derzeit die Landesgesellschaften in Österreich und der Schweiz und soll künftig den strategischen Fokus auf Kundenerlebnis und Omnichannel-Services weiter ausbauen.
Christoph Vilanek, Aufsichtsratsvorsitzender der Ceconimy AG, sagt: „So sehr wir das Ausscheiden von Kai-Ulrich Deissner bedauern, so froh sind wir, mit Remko Rijnders einen hervorragenden neuen CEO benennen zu können. Rijnders hat die Strategie des Unternehmens in den letzten Jahren aktiv mitgestaltet und gemeinsam im Vorstand entscheidende Impulse gegeben. Er verfügt über exzellente operative und strategische Erfahrungen und wird dem Unternehmen Kontinuität für das nächste Wachstumskapitel bringen. Mit Jan Niclas Brandt als Chief Customer Officer entsprechen wir unserem strategischen Anspruch, Kundinnen und Kunden in den Mittelpunkt zu rücken. Der Vorstand wird ab sofort den Übergang bis spätestens zum 30. Juni 2026 aktiv gestalten.“
Die Neuaufstellung fällt in eine Phase struktureller Veränderungen für den Handelskonzern. Im letzten Jahr war bekannt geworden, dass der chinesische Investor JD.com bei der Muttergesellschaft einsteigen will (infoboard.de berichtete). Laut msn, dem Webportal von Microsoft, hat das Bundeskartellamt inzwischen dem Einstieg des chinesischen Konzerns bei Ceconomy zugestimmt. JD.com plant, Mehrheitsaktionär von Ceconomy zu werden. Das entsprechende Angebot bewertet das Unternehmen mit rund vier Mrd. Euro. Laut Andreas Mundt, dem Präsidenten des Bundeskartellamtes, sei JD.com bisher nur in sehr begrenztem Umfang auf dem deutschen Markt aktiv. Daher gebe es nur wenige Überschneidungen im Wettbewerb, sodass aus kartellrechtlicher Sicht keine Bedenken gegen den Zusammenschluss bestehen. Rein theoretisch könnte Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche noch ein Veto gegen die Übernahme einlegen, wenn sie sicherheitspolitische Bedenken gegen den Deal haben sollte. Das ist allerdings nicht sehr wahrscheinlich.
JD.com erzielte 2024 einen weltweiten Jahresumsatz von 159 Mrd. US-Dollar. In Branchenkreisen wertet man die jetzige Neuordnung des Vorstands daher auch als Teil der strategischen Neuaufstellung unter den veränderten Eigentümerverhältnissen. Der designierte CEO Rijnders gilt als Architekt zentraler strategischer Initiativen der vergangenen Jahre und war bereits eng in die Weiterentwicklung des Omnichannel-Geschäftsmodells eingebunden. Seine Berufung signalisiert deshalb vor allem Stabilität und Kontinuität in einer Phase, in der der Konzern seine Marktposition im europäischen Elektronikhandel sichern und weiter ausbauen will.
Der noch amtierende CEO Kai-Ulrich Deissner will den Übergang bis Ende Juni begleiten und einen reibungslosen Wechsel sicherstellen. „Es ist mir eine Ehre, dieses Unternehmen zu führen. Ich werde einen nahtlosen Übergang in den nächsten Wochen sicherstellen. Ich habe größtes Vertrauen in Remko und das gesamte Führungsteam. Ich bin sicher, unser Unternehmen ist in den besten Händen.“
Der Aufsichtsrat hat zudem angekündigt, zeitnah über die Nachfolge von Rijnders im CFO-Amt zu entscheiden.
Mit der Erweiterung des Vorstands um eine Customer-Rolle unterstreicht Ceconomy zugleich den strategischen Anspruch, sich stärker vom klassischen Elektronikhändler hin zu einer Omnichannel-Serviceplattform zu entwickeln – ein Kurs, der für MediaMarkt und Saturn in einem zunehmend wettbewerbsintensiven europäischen Markt entscheidend sein dürfte.
Der Beitrag Ceconomy im Umbruch: Nach Deissners Rückzug rückt CFO Rijnders an die Spitze erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Der Beitrag Elektrohausgeräte: Markt 2025 rückläufig – Branche hofft auf Impulse 2026 erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Der ZVEI ordnet die Entwicklung deutlich ein: „Der Rückgang spiegelt die volatile Marktlage wider.“ Als zentrale Gründe gelten vor allem die weiterhin schwache Konsumstimmung sowie strukturelle Herausforderungen am Standort Deutschland. Vor diesem Hintergrund fordert die Branche politische Maßnahmen, um die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu verbessern.
Mit Blick auf die kommenden Jahre formuliert der Verband klare Erwartungen: „Für 2026 fordert die Branche spürbare regulatorische Erleichterungen am Standort Deutschland, um mittelfristig wieder Aufschwung zu erreichen.“

Den größten Anteil am Markt haben weiterhin Haushalt-Großgeräte. Ihr Umsatz lag 2025 bei rund 5,7 Mrd. Euro. Insgesamt wurden in Deutschland etwa 16,3 Mio.Geräte verkauft.
Damit setzte sich der rückläufige Trend fort, nachdem der Markt im Jahr 2024 zwischenzeitlich eine leichte Erholung gezeigt hatte. Als Ursachen nennt der Verband unter anderem ein „volatiles regulatorisches Umfeld“, herausfordernde wirtschaftliche Rahmenbedingungen in Deutschland sowie eine anhaltende Konsumzurückhaltung.
Trotz der schwachen Baukonjunktur zeigte sich jedoch ein Teilsegment stabiler: „Einen geringen Aufwärtstrend trotz weiter rückläufiger Baukonjunktur verzeichneten die Einbaugeräte, welche 2025 um plus 0,2 Prozent im Absatz stiegen.“
Innerhalb der Produktgruppen entwickelten sich insbesondere Elektroherde (+15 Prozent) und Kochfelder (+13 Prozent) dynamisch. Für Hersteller und Handel deutet dies darauf hin, dass Modernisierungsinvestitionen in Küchen weiterhin stattfinden – auch wenn der Neubau deutlich schwächelt.
Robuster zeigt sich weiterhin das Segment der Elektro-Haushalt-Kleingeräte. Der Herstellerumsatz stieg 2025 auf 3,9 Mrd. Euro. Damit bleibt das Segment grundsätzlich auf Wachstumskurs, auch wenn sich die Dynamik gegenüber dem starken Vorjahr abschwächt.
„Der Wachstumskurs der Kleingeräte aus dem außerordentlich guten Vorjahr 2024 (+4 %) konnte somit nicht weitergeführt werden“, heißt es beim ZVEI.
Besonders gefragt sind weiterhin Produkte aus Bereichen wie Heißluftfritteusen, Kaffeezubereitung, Bodenpflegegeräte – insbesondere Saugroboter – sowie Personal-Care-Produkte wie Hairstyling-Tools. Diese Warengruppen profitieren weiterhin von Trends wie Convenience, Home-Lifestyle und zunehmender Smart-Home-Integration.
Für die weitere Marktentwicklung bleibt das Konsumklima ein zentraler Einflussfaktor. Zwar stabilisierte sich die Verbraucherstimmung im Jahr 2025 leicht, doch die Bereitschaft zu größeren Anschaffungen bleibt gering.
Für die Branche bedeutet das: Selbst bei stabiler Inflation und moderatem Wirtschaftswachstum könnten viele Haushalte größere Investitionen weiterhin aufschieben.
Auch im Außenhandel zeigt sich ein differenziertes Bild. Während die Exporte von Haushalts-Großgeräten um rund zwei Prozent zulegten, brachen die Ausfuhren von Kleingeräten deutlich ein – um etwa 19 Prozent.
Vor diesem Hintergrund fordert der Verband eine stärkere handelspolitische Unterstützung: „Zur nachhaltigen Steigerung des Exports bedarf es einer Handelspolitik, die stabile und verlässliche Rahmenbedingungen schafft und Unternehmen langfristige Planungssicherheit bietet.“
Für das Jahr 2026 erwartet der ZVEI eine weiterhin verhaltene Entwicklung des deutschen Inlandsmarktes. Laut Branchenprognose könnten die Umsätze bei Großgeräten auf 5,61 Mrd. Euro sinken (–1,6 Prozent), während sie bei Kleingeräten auf 4,05 Mrd. Euro steigen (+1,3 Prozent).
Damit dürfte der Gesamtmarkt insgesamt weitgehend stabil bleiben – allerdings mit deutlich unterschiedlichen Entwicklungen in den einzelnen Segmenten.
Der Branchenverband macht deutlich, dass die weitere Entwicklung stark von wirtschaftspolitischen Entscheidungen abhängt. „Eine höhere Planungssicherheit ist essenziell für Wachstum.“
Als zentrale Maßnahmen nennt die Industrie vor allem eine Senkung der Strompreise sowie einen spürbaren Bürokratieabbau. Dadurch sollen Produktion und Investitionen gestärkt und langfristig auch die Nachfrage nach Elektrohausgeräten wieder angekurbelt werden.
Der Beitrag Elektrohausgeräte: Markt 2025 rückläufig – Branche hofft auf Impulse 2026 erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Der Beitrag Ifo-Geschäftsklima im Einzelhandel: Stimmung sinkt im Februar auf -27,7 Punkte erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>
„Die Einzelhändler sind verhalten in das neue Jahr gestartet“, erklärt ifo-Experte Patrick Höppner. Anhaltende geopolitische Risiken und mögliche Energiepreissteigerungen könnten die Verbraucherstimmung zusätzlich belasten und damit auch den Handel unter Druck setzen.
Branchenspezifisch zeigte sich im Februar eine weitere Abkühlung der Stimmung, unter anderem bei Möbelhäusern und im Bekleidungshandel. Dagegen berichteten Lebensmitteleinzelhandel und Autohäuser von einer leichten Verbesserung. Die Einschätzungen der Unternehmen wurden allerdings noch vor der jüngsten Zuspitzung des Konflikts im Iran abgegeben.
Insgesamt bleibt das Geschäftsklima im Handel deutlich schwächer als in anderen Wirtschaftsbereichen. Sowohl Groß- als auch Einzelhändler bewerten ihre aktuelle Lage schlechter als Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe, im Dienstleistungssektor oder im Bau. Auch bei den Geschäftserwartungen zeigt sich der Handel besonders pessimistisch.
Für die kommenden Monate rechnen etwas mehr Händler mit Preissteigerungen. Besonders Möbelhäuser und Lebensmitteleinzelhändler erwarten häufiger höhere Preise als der Durchschnitt des Einzelhandels. Gleichzeitig planen viele Unternehmen weiterhin einen Abbau von Beschäftigung, was zuletzt auch dazu beigetragen hat, dass sich der Fachkräftemangel im Handel etwas entspannt hat.
Der Beitrag Ifo-Geschäftsklima im Einzelhandel: Stimmung sinkt im Februar auf -27,7 Punkte erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>