Der Beitrag Electrolux-Studie 2025: So waschen und trocknen Europäer heute erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Besonders deutlich wird dabei ein Spannungsfeld: Verbraucherinnen und Verbraucher wünschen sich mehr Komfort und Tempo, gleichzeitig steigt das Bedürfnis nach langlebiger Kleidung – doch gerade beim Trocknen empfindlicher Textilien fehlt häufig das Vertrauen in die Technik.
Die Studie basiert auf einer Kombination aus realen Nutzungsdaten vernetzter Geräte sowie einer groß angelegten Verbraucherbefragung in Europa.
Die Analyse von Connected-Appliance-Daten zeigt, dass sich Wasch- und Trockenprozesse in Richtung kürzerer Laufzeiten entwickeln. Bereits 33 Prozent der Waschzyklen dauern weniger als eine Stunde, weitere 25 Prozent liegen bei 1 bis 1,5 Stunden. Auch beim Trocknen steigt der Anteil schneller Programme: 24 Prozent der Trocknungszyklen werden in unter 90 Minuten abgeschlossen, 47 Prrozent in unter zwei Stunden.
Passend dazu nennen Verbraucherinnen und Verbraucher als häufigsten Verbesserungswunsch im Waschprozess eine schneller arbeitende Waschmaschine (30%). Ebenfalls stark gefragt: nachhaltigeres Waschen (28%).
Neben dem Zeitbedarf verändert sich auch der Tagesrhythmus: 54 Prozent der Europäerinnen und Europäer waschen vor Mittag. Electrolux ordnet diesen Trend als Folge veränderter Alltags- und Arbeitsmodelle ein – insbesondere bei jüngeren Zielgruppen.
Der Report macht deutlich: Beim Trocknen empfindlicher Textilien ist die Zurückhaltung groß. Besonders hoch ist die Skepsis bei klassischen Problemstoffen: 76 Prozent sind vorsichtig bei Wolle, 69 Prozent bei Seide, 64 Prozent bei Outdoor Wear, 62 Prozent bei Daunenjacken und 57 Prozent bei Bettdecken.
Als Hauptgrund nennen viele die Angst vor Schäden: 58 Prozent möchten nicht riskieren, empfindliche Kleidung zu ruinieren. Zusätzlich spielen mangelndes Vertrauen in den Trockner (34%) sowie Pflegeetiketten, die vom Trocknen abraten (32%) eine wichtige Rolle.
Gleichzeitig zeigen die Ergebnisse: Verbraucher wünschen sich Technik, die Sicherheit vermittelt – etwa dedizierte Programme, präzisere Sensorik zur Feuchtemessung sowie automatisierte Programmauswahl und Gerätesynchronisation.

Auch 2025 bleibt Energieeffizienz ein zentraler Treiber im Hausgerätemarkt. 53 Prozent geben an, dass Energieeffizienz ihre nächste Kaufentscheidung stark beeinflussen wird.
Doch die Studie zeigt auch: Energiekosten wirken längst nicht nur beim Kauf, sondern direkt im Alltag. 43 Prozent der Trocknerbesitzer nutzen ihren Trockner seltener, weil sie sich wegen der Stromkosten sorgen. 28 Prozent haben ihre Trocknungsgewohnheiten in den letzten zwölf Monaten aktiv angepasst.
Auffällig ist zudem die Eco-Nutzung: Nur 32 Prozent verwenden das Eco-Programm am Trockner immer oder häufig. Ein Teil empfindet Eco als zu lang oder nutzt es nicht – und 28 Prozent geben sogar an, die Funktion nie bemerkt zu haben.
Beim Waschen zeigt sich ein langsamer, aber stabiler Trend zu niedrigeren Temperaturen: 41 Prozent waschen inzwischen bei 30°C oder darunter. Gleichzeitig berichten 66 Prozent, dass sie bei ihrer letzten 30°C-Wäsche keine Probleme hatten. Trotzdem hält sich Skepsis: 35 Prozent zweifeln daran, dass niedrige Temperaturen Flecken zuverlässig entfernen.
Die Studie zeigt auch, dass Wärmepumpentechnologie im Bestand noch nicht dominiert. Bei den Trocknertypen entfallen:57 Prozent auf Kondenstrockner, 22 Prozent auf Ablufttrockner, 11 Prozent auf Wärmepumpentrockner und 10 Prozent sagen „weiß nicht“.
Gleichzeitig verweist der Report auf die Modernisierung der EU-Energiekennzeichnung für Wäschetrockner ab 1. Juli 2025 (Umstellung auf A–G-Skala, strengere Kriterien).
Für die Elektrohausgerätebranche liefert der Report ein klares Bild: Schnelle Programme bleiben ein starkes Verkaufsargument, müssen aber konsequent mit Energieeffizienz und Textilschonung kombiniert werden. Das größte Potenzial im Trockensegment liegt zudem nicht allein in Technikdaten, sondern im Aufbau von Verbrauchervertrauen – insbesondere bei empfindlichen Textilien. Gleichzeitig zeigt die Studie, dass hohe Energiekosten die Nutzung real einschränken: Hersteller und Handel sind gefordert, Eco-Funktionen und Effizienzvorteile einfacher, sichtbarer und verständlicher zu machen.
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]]>Der Beitrag LG Electronics: Rekordumsatz 2025 trotz US-Zollbelastung erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Damit erzielt LG „zum zweiten Mal in Folge seinen höchsten Jahresumsatz“ – getragen insbesondere von der Home Appliance Solution (HS) und der Vehicle Solution (VS), die beide ihre Wachstumsserie fortsetzen konnten.

In einer Pressemitteilung betont LG, dass das Rekordergebnis auch unter schwierigen Rahmenbedingungen zustande kam: „Trotz des durch US-Tarife bedingten Kostendrucks erzielte HS nachhaltiges Wachstum, während VS trotz einer Verlangsamung der Nachfrage nach Elektrofahrzeugen eine solide Leistung zeigte“. Bemerkenswert: BeideUnternehmen verzeichnen seit 2015 in Folge Wachstum.
Während der Umsatz neue Bestmarken setzt, ging der operative Gewinn im Vergleich zum Vorjahr zurück. LG führt dies vor allem auf gestiegene Ausgaben für displaybasierte Produkte sowie auf Sondereffekte zurück: „Die Marketingausgaben für Displayprodukte stiegen angesichts verzögerter Nachfrageerholung und zunehmender Konkurrenz.“ Zusätzlich belasteten umfangreiche organisatorische Maßnahmen das Ergebnis.
Parallel zum klassischen Hardwaregeschäft treibt LG den Ausbau qualitativer Wachstumsfelder voran. Laut Pressemitteilung konzentriert sich das Unternehmen auf „höherwertige und widerstandsfähigere Geschäftsmodelle“. Dazu zählen: B2B-Segmente wie Fahrzeuglösungen, HLK- und Komponentenlösungen, Nicht-Hardware-Geschäfte wie die webOS-Plattform und Wartungsdienste sowie D2C-Kanäle, inklusive Abonnementmodelle und Online-Vertrieb.
Die LG Home Appliance Solution Company konnte ihren Wachstumskurs fortsetzen und meldet für 2025 einen Umsatz von umgerechnet 18,02 Mrd. Euro (26,13 Billionen KRW) sowie einen Betriebsgewinn von umgerechnet 883 Mio. Euro (1,28 Billionen KRW).
LG hebt hervor: „Der Umsatz erreichte ein Allzeithoch“, während der operative Gewinn „unter Ausschluss von einmaligen Kosten leicht anstieg“. Als Erfolgsfaktoren nennt LG operative Anpassungen und Resilienz im Kostenmanagement: „Durch Optimierung des Produktionsfootprints, Preisanpassungen und Kostensteigerungen zeigte HS Widerstandsfähigkeit bei der Reaktion auf den zollbedingten Druck der USA.“
Für 2026 plant HS, den Wachstumspfad über Produktinnovation und Marktausbau zu sichern. Konkret heißt es: „Im Jahr 2026 plant HS, das Wachstum durch die Erweiterung seiner KI-gestützten Gerätepalette und die Stärkung seiner Präsenz in Schwellenmärkten zu sichern.“
Zudem soll das Portfolio breiter und vernetzter werden: „Das Unternehmen wird außerdem weiterhin integrierte Haushaltsgeräte, Komponentenlösungen, KI-Home-Plattformen und Hausrobotik im Rahmen seiner sich entwickelnden Portfoliostrategie entwickeln.“
Mit dem Rekordumsatz und der anhaltenden Wachstumsserie der HS-Sparte zeigt LG, dass Haushaltsgeräte trotz globaler Unsicherheiten ein tragender Stabilitätsfaktor im Konzern bleiben. Gleichzeitig wird deutlich, dass LG die Zukunft des Segments zunehmend in KI-gestützten Geräten, integrierten Ökosystemen, direkten Kundenbeziehungen (D2C) sowie wiederkehrenden Erlösmodellen (Abos/Services) sieht.
Gerade für den Fachhandel und die Industriepartner in Europa dürfte spannend werden, wie schnell LG die angekündigten KI-Home-Plattformen, integrierten Gerätekonzepte und Robotik-Initiativen in marktreife Anwendungen überführt – und welche Rolle dabei energieeffiziente Lösungen und neue Serviceangebote spielen.
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]]>Der Beitrag Bosch: „Schmerzhaftes Jahr“ erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Nach vorläufigen Zahlen lag der Umsatz mit 91 Mrd. Euro leicht über dem Vorjahr (2024: 90,3 Milliarden Euro), die operative EBIT-Rendite blieb mit rund zwei Prozent jedoch deutlich unter den Erwartungen (2024: 3,5 Prozent). Bosch-Chef Stefan Hartung ordnet ein: „Die wirtschaftliche Realität spiegelt sich auch in unseren Ergebnissen wider – 2025 war ein schwieriges, teils auch schmerzhaftes Jahr für Bosch.“

Als Gründe nennt Bosch unter anderem die schwache Konjunktur, höhere Zölle sowie Rückstellungen für Strukturanpassungen. Das Unternehmen hält am Anspruch fest, langfristig sechs bis acht Prozent Umsatzwachstum sowie mindestens sieben Prozent Rendite zu erzielen – rechnet aber angesichts der aktuellen Lage damit, dieses Renditeziel statt 2026 frühestens ab 2027 zu erreichen.
Im Zentrum der Transformation steht die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit, insbesondere über Kostenmaßnahmen, Effizienzprogramme und eine stärkere Fokussierung der Organisation. Hartung betont: „Wir arbeiten hart an unseren Sach- und Materialkosten, wir setzen KI noch intensiver ein, um unsere Produktivität zu erhöhen, und wir wägen jede Investition noch sorgfältiger ab als bisher.“ Gleichzeitig kündigt Bosch auch Einschnitte beim Personal an: „Und doch müssen wir, um unsere Wettbewerbsfähigkeit und Investitionskraft dauerhaft zu sichern, auch unsere Personalkosten senken und die Organisation deutlich verschlanken.“ Allein im Bereich Mobility sieht Bosch eine Kostenlücke von rund 2,5 Mrd. Euro und hatte deshalb einen zusätzlichen Abbau von rund 13 000 Stellen angekündigt.
Strategisch setzt Bosch auf Innovationen und Zukäufe, um neue Wachstumspotenziale zu erschließen. Im Fokus stehen dabei unter anderem softwaregetriebene Mobilität sowie der Ausbau von Zukunftstechnologien wie KI. Für Lösungen rund um automatisiertes Fahren, Sensorik und zentrale Fahrzeugrechner konnte Bosch 2025 ein Auftragsvolumen von zehn Mrd. Euro gewinnen. Parallel treibt Bosch den KI-Ausbau in allen Bereichen voran und will bis Ende 2027 insgesamt 2,5 Mrd. Euro in künstliche Intelligenz investiert haben.
Der Unternehmensbereich Consumer Goods (inklusive Hausgeräte) verzeichnete nominal einen Umsatzrückgang um 1,9 Prozent auf 19,9 Mrd. Euro, währungsbereinigt jedoch ein Plus von 4 Prozent. Bosch führt die Entwicklung vor allem auf die anhaltende Kaufzurückhaltung der Verbraucher zurück. Insgesamt zeigt die Pressemitteilung damit ein Bild von stabilen Erlösen, aber hohem Margendruck und steigenden Anforderungen an Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit.
Mit Blick auf Europa warnt Bosch zudem vor einer zunehmenden Skepsis gegenüber technologischem Fortschritt. Hartung bezeichnet die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage als Warnsignal: „Das ist ein höchst alarmierendes Zeichen” und ergänzt: „Ein Land kann im globalen Wettbewerb nur bestehen, wenn ein mindestens ausreichender Wille zum technischen Fortschritt erkennbar ist.“

Für 2026 erwartet Bosch weiterhin hohen Wettbewerbs- und Preisdruck sowie eine stärkere Wirkung gestiegener Zölle. Finanzchef Markus Forschner unterstreicht die Bedeutung der Kostenseite als Grundlage für den künftigen Erfolg: „Eine verbesserte Kosten- und Wettbewerbssituation ist die Basis für den künftigen Erfolg von Bosch.“ Insgesamt setzt Bosch auf konsequente Umsetzung der Strategie 2030, um sich trotz schwieriger Rahmenbedingungen langfristig zu stabilisieren und Wachstumschancen zu nutzen.
Stefan Hartung bringt es auf den Punkt: „Unsere langfristige Ausrichtung hilft uns, die wirtschaftlichen Realitäten zu meistern und unsere Chancen zu nutzen.“
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]]>Der Beitrag Electrolux: Deutlich verbessertes Ergebnis erschien zuerst auf infoboard.de.
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Haupttreiber waren laut CEO Yannick Fierling konsequente Effizienzmaßnahmen und Kostensenkungen, während externe Faktoren wie höhere US-Zölle und Währungseffekte weiterhin belasteten.
Regional entwickelte sich das Geschäft uneinheitlich: In Europa blieb die Nachfrage verhalten, Lateinamerika zeigte weiterhin positives Konsumklima, während Nordamerika zwar leicht zulegen konnte, jedoch unter starkem Preisdruck stand. In den USA sorgte der starke Wettbewerb dafür, dass sich Marktpreise trotz deutlich gestiegener Zölle kaum nach oben bewegen konnten. Electrolux reagierte mit Preisanpassungen, um wettbewerbsfähig zu bleiben – was in Nordamerika im Quartal zu einem operativen Verlust beitrug.
Positiv entwickelte sich der Cashflow, der nach Investitionen deutlich über dem Vorjahresniveau lag. Gründe waren vor allem reduzierte Lagerbestände und eine disziplinierte Investitionssteuerung. Gleichzeitig verbesserte sich die finanzielle Stabilität: Das Verhältnis von Nettoverschuldung zu EBITDA sank auf 3,0 (3,4).
Im Gesamtjahr 2025 erzielte Electrolux einen Umsatz von umgerechnet ca. 11,7 Mrd. Euro (131,3 Mrd. SEK (Vorjahr: ca. 12,2 Mrd. Euro, 136,2 Mrd. SEK). Das operative Ergebnis (bereinigt um Sondereffekte) stieg auf umgerechnet etwa 327 Mio. Euro (3,66 Mrd. SEK, Vorjahr: ca. 148 Mio. Euro, 1,66 Mrd. SEK) und profitierte von höheren Absatzmengen, einem besseren Produktmix sowie Kosteneinsparungen, die sich insgesamt stark auf das Ergebnis auswirkten. Eine Dividendenzahlung für 2025 ist gleichwohl nicht vorgesehen.
Für 2026 erwartet der Konzern in Nordamerika eine neutrale bis leicht rückläufige Marktentwicklung, während Europa und Brasilien eher stabil eingeschätzt werden. Electrolux rechnet mit einem positiven Ergebnisbeitrag durch Volumenwachstum und Mixverbesserungen, sieht jedoch weiterhin Gegenwind durch Zölle. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, sollen Effizienzprogramme nochmals einen erheblichen Ergebnisbeitrag liefern. Gleichzeitig plant das Unternehmen steigende Investitionen in Innovation und Marketing sowie eine organisatorische Vereinfachung, um schneller und kundenorientierter agieren zu können.
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]]>Der Beitrag Berbel: Zum zweiten Mal hintereinander ausgezeichnet erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Im Mittelpunkt der Sonderauszeichnung stehen die technologische Innovationskraft, die hohe Produktqualität sowie der konsequente Fokus auf leistungsstarke, langlebige und durchdachte Lösungen für moderne Küchen. berbel stehe seit über 20 Jahren für Küchenlüftung auf höchstem Niveau und überzeuge durch ein einzigartiges, filterloses Funktionsprinzip.
Technisch setzt das Unternehmen auf die Zentrifugalabscheidung, die dauerhaft hohe Leistungsfähigkeit ohne Fettfilter und ohne Saugkraftverluste ermöglicht. Kochdünste und Gerüche werden zuverlässig abgeschieden, während der leise Betrieb und die besonders einfache Reinigung den Komfort erhöhen – „aufklappen, auswischen, sauber.“
Der PLUS X AWARD gilt als weltweit größter Innovationspreis für Technologie, Sport und Lifestyle und zeichnet Marken aus, die durch Qualität und Zukunftsfähigkeit überzeugen. Die erneute Auszeichnung unterstreicht berbels Anspruch, Design und Technik konsequent weiterzudenken – für „saubere Luft, Komfort und nachhaltige Qualität ‚Made in Germany‘“.
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]]>Der Beitrag Smeg Kombi-Mikrowellen: Für schnelle Genussmomente erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Gleichzeitig punkten die neuen Modelle mit praktischer Vielseitigkeit: Je nach Variante stehen Funktionen wie Grill, Heißluft und Air-Fry zur Verfügung. Im 27-Liter-Garraum sorgen neun Garfunktionen für eine schonende und gleichmäßige Zubereitung, während 25 Automatikprogramme im Chef-Menü den Alltag erleichtern – von Fleisch und Fisch bis hin zu Pizza und Desserts. Ergänzt wird der Komfort durch Quick-Start, die +30-Sekunden-Funktion sowie eine Multi-Step-Funktion, mit der sich verschiedene Gartechnologien in einem Ablauf kombinieren lassen.
Für präzise Ergebnisse liefert Smeg zudem umfangreiches Zubehör und setzt auf eine Kombination aus Inverter- und Drehtellertechnologie. Leistungsstark ist das Gerät ebenfalls: bis zu 900 Watt Mikrowellenleistung (fünf Stufen), bis zu 1.000 Watt Grillleistung und bis zu 2.100 Watt im Heißluftbetrieb. Farblich bietet Smeg neben Mattweiß und Mattschwarz auch Trendtöne wie Emerald Green und Stormblue – für mehr Individualität in der Küche.
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]]>Der Beitrag Electroplus küchenplus und AEG: Premiere für gemeinsame Marketingkampagne erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Die Aktion läuft vom 26. Januar bis 15. März 2026 und richtet sich unter dem Motto „Neustart für dein Zuhause“ an Verbraucher, die zum Jahresbeginn in moderne Hausgerätetechnik investieren möchten. Im Fokus stehen ausgewählte AEG Waschmaschinen, Trockner und Geschirrspüler, erhältlich bei teilnehmenden electroplus küchenplus Fachhändlern.
Für zusätzliche Kaufanreize setzt die Kampagne auf eine kombinierte Mechanik aus Sofortrabatt und Cashback: Beim Kauf von sechs definierten Aktionsgeräten gibt es 50 bzw. 75 Euro Sofortrabatt direkt an der Kasse. Ergänzend wird der Kauf von acht weiteren Geräten aus der zentralen AEG Cashback-Aktion mit einem „Umdenk-Bonus“ von 50 bis 100 Euro belohnt, der nach dem Kauf ausgezahlt wird.
Franz Schreckenberg, Team Lead Category Management Electro bei electroplus küchenplus, betont die Zielgruppenbreite des Sortiments: „AEG hat ein hochwertiges Aktionssortiment zusammengestellt, das sowohl treue AEG-Kunden anspricht als auch Verbraucher, die bislang noch keine Berührungspunkte mit der Marke hatten“. Für den Fachhandel sei das eine gute Grundlage, „um unterschiedliche Zielgruppen anzusprechen und Kaufentscheidungen aktiv zu begleiten.“
Auch AEG sieht im Kampagnenzeitpunkt einen strategischen Hebel. Michael Geisler, Geschäftsführer AEG Electrolux, erklärt: „Der Jahresanfang ist ein idealer Zeitpunkt, um über Veränderungen im eigenen Zuhause nachzudenken.“ Das Motto verbinde diesen Gedanken mit dem Markenansatz. „Besonders überzeugt uns, dass die Aktion nicht nur kurzfristige Absatzimpulse setzt, sondern gleichzeitig den Premiumanspruch der Marke AEG im Fachhandelsumfeld nachhaltig stärkt.“
In der Kommunikation setzt die Kampagne bewusst auf Emotionalisierung statt reine Technikargumente. „Wir stellen das Zuhause als emotionalen Bezugspunkt in den Mittelpunkt“, sagt Meike Ullrich, Concept Manager electroplus. Und weiter: „Dieser Ansatz differenziert die Kampagne klar vom reinen Preiswettbewerb. AEG wird als Marke erlebbar, während der Fachhandel seine Rolle als hochwertiger Beratungs- und Verkaufsort konsequent ausspielen kann.“
Zur Unterstützung der Händler wurde ein 360-Grad-Marketingpaket geschnürt. „Unser Ziel ist maximale Sichtbarkeit für die teilnehmenden Händler entlang der gesamten Customer Journey“, erläutert Christian Claes, Concept Manager küchenplus. Geplant sind unter anderem POS-Materialien, Online- und Printprospekte, Website-Content, Social-Media-Posts, Google-Anzeigen und Newsletter, die in Gestaltung und Ansprache aufeinander abgestimmt sind.
Mit „Neustart für dein Zuhause“ senden electroplus küchenplus und AEG zum Jahresauftakt 2026 ein Signal für stationären Fachhandel, partnerschaftliches Marketing und Premium-Hausgerätelösungen – und bauen zugleich die Industriepartnerschaften des Fachhandelskonzepts weiter aus.
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]]>Der Beitrag Kärcher: Steigert Umsatz 2025 auf 3,483 Mrd. Euro erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Als belastende Faktoren nennt das Unternehmen steigende Handelsbarrieren wie Zölle, lokalen Subventionsdruck sowie zunehmenden Wettbewerb – insbesondere durch chinesische Anbieter. Auch strukturelle und regulatorische Hürden hätten das Wachstum gebremst. Gleichzeitig entwickelte sich der Reinigungsmarkt insgesamt rückläufig, geprägt von Kaufzurückhaltung im gewerblichen Bereich. Kärcher konnte sich nach eigenen Angaben dennoch besser behaupten.
Vorstandsvorsitzender Hartmut Jenner betont: „2025 war ein sehr ungewöhnliches Jahr, das uns stark gefordert hat“ und verweist auf eine langfristig schwierige Phase: „Ich habe 2020 früh gesagt, dass wir zehn schwierige Jahre erleben werden. Jetzt ist die erste Halbzeit vorbei und ich bin insgesamt zufrieden damit, wie gut Kärcher sie bewältigt hat.“

Um die Marktposition weiter auszubauen, investierte Kärcher 2025 insgesamt 170 Mio. Euro in Innovationen und Strukturen. Im Fokus standen vor allem Produktions- und Entwicklungsstandorte: Im rumänischen Werk Curtea des Arges wurde die Fläche um 15.000 qm erweitert, die Kunststoffverarbeitung ausgebaut und erstmals eine vollautomatische Anlage zur Staubsaugerbeutel-Fertigung in Betrieb genommen. In Changshu (China) entstand eine neue Halle mit Rotationssinter-Anlagen zur Erhöhung der Fertigungstiefe bei Bodenreinigungsgeräten. Kärcher Österreich bezog zudem einen neuen Hauptsitz in Wien, inklusive Schulungs- und Servicebereichen sowie Lager – beheizt vollständig mit Wärmepumpen. In Deutschland investierte Kärcher unter anderem in eine flexible Montageanlage für Heißwasser-Hochdruckreiniger im Werk Bühlertal.
Parallel dazu setzte das Unternehmen auf Kultur- und Kompetenzentwicklung: Die neue langfristige Strategie stellt Verantwortungsübernahme und unternehmerisches Denken in den Mittelpunkt. Auch KI spielt dabei eine Rolle: Mit der Einführung von Google Gemini wurde laut Kärcher früh eine Infrastruktur für effizienteres Arbeiten geschaffen, die sich inzwischen fest etabliert habe. Im Dezember lag die Nutzungsintensität bei mehr als einer halben Million Prompts. Eine Mitarbeitendenbefragung 2025 bestätigt zudem die Arbeitgeberattraktivität: 91 Prozent der Beschäftigten gaben an, gern für Kärcher zu arbeiten.
Jenner unterstreicht: „Unsere engagierten Mitarbeiter sind unsere größte Stärke. Wir sind gut aufgestellt und werden das Veränderungstempo hochhalten, um alle Chancen, die vor uns liegen, entschlossen zu nutzen.“

Mit der Nachhaltigkeitsstrategie 2030 verfolgt Kärcher einen neuen Kurs mit messbaren Zielen – insbesondere zum Ausbau der Kreislaufwirtschaft und zur Reduktion des ökologischen Fußabdrucks entlang der globalen Wertschöpfungskette. Themen wie Recycling und Reparierbarkeit sollen dabei eine zentrale Rolle spielen.
Im Jubiläumsjahr 2025 intensivierte Kärcher außerdem sein Kultursponsoring: Geplant waren 90 kostenlose Reinigungsprojekte, tatsächlich wurden bis Jahresende 124 umgesetzt. Gereinigt wurden unter anderem Flächen im Heidelberger Schloss, die vergoldete Statue der Siegesgöttin des Bronx Victory Memorials in New York sowie Teile der Notre-Dame de la Paix an der Elfenbeinküste.
Auch Partnerschaften bleiben ein Bestandteil des Engagements: Die Kooperation mit dem Global Nature Fund besteht seit 25 Jahren. Die Initiative „Clean Water for the World“ hat durch 35 Pflanzenklär- und Trinkwasseranlagen nach Unternehmensangaben die sanitäre Situation von über 500.000 Menschen verbessert. Bei den „Kärcher Cleanup Days“ sammelten Teams aus 20 Ländern 2025 zudem 17 Tonnen Abfall.
Kärcher verweist auf ein Portfolio von über 3.000 Produkten und 150 neue Auszeichnungen im vergangenen Jahr, vor allem für Innovation, Design und Marketing. Für 2026 formuliert Hartmut Jenner das Ziel klar: „Wir wollen das Leben unserer Kunden einfacher machen, indem wir ihnen die beste Reinigungslösung bieten. Selbst für Herausforderungen, die sie noch gar nicht sehen“.
Im Profisegment bringt Kärcher unter anderem den „K-Mop 46“ für stark verstellte Flächen, neue digitale Lösungen für die Fahrzeugwäsche („Pay&Wash“, „K!Control SB“, „K!Connect“), die „eco!Booster-Düse“ als MAX-Version sowie einen neuen Graffiti-Entferner für empfindliche Oberflächen. Weiter im Fokus bleibt die autonome Bodenreinigungsmaschine „KIRA B 200“, die auch in hochautomatisierten Umgebungen eingesetzt werden kann.
Für Privatkunden kündigt Kärcher neue Premium-Hochdruckreiniger der Comfort-Range an sowie Fensterreinigungsroboter „RCW 2“ und „RCW 4“. Ergänzt wird das Programm durch den „SCV 4 Steam Vac“ als 3-in-1-Lösung, eine überarbeitete Reihe an Akku-Fenstersaugern und eine neue Serie leistungsstarker Nass-/Trockensauger.
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]]>Der Beitrag Vorstandswechsel bei ElectronicPartner: Patrick van Tent folgt auf Friedrich Sobol erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Der Schritt steht im Zusammenhang mit der laufenden strategischen Neuausrichtung. Erste konkrete Ergebnisse des Zukunftskonzeptes will ElectronicPartner auf dem Kongress am 20. und 21. März 2026 vorstellen. Mit Blick auf die künftige Führungsstruktur erklärt Professor Stefan Feuerstein, Vorsitzender des Verwaltungsrats: „Wir sind gemeinsam mit dem Vorstandsteam zu dem Ergebnis gekommen, dass es mehr als sinnvoll ist, die neue Leitungsstruktur schon jetzt auf das zukünftige personelle Fundament zu setzen.“
Und Feuerstein ergänzt: „Mit Patrick van Tent konnten wir wiederum einen Manager aus den eigenen Reihen für den Vorstand gewinnen, der das Kooperationsgeschäft, den Fachhandel und die Warenbereiche bestens kennt.“ Der Vorstand setzt sich künftig aus Matthias Assmann, Greta Ziob und Patrick van Tent zusammen. Die Ressortverteilung bleibt unverändert, van Tent verantwortet zusätzlich weiterhin die Landesgesellschaft Niederlande.
Van Tent ist seit 2007 für ElectronicPartner in den Niederlanden tätig – zunächst als Leiter Einkauf, Marketing und E-Commerce, seit 2017 als Geschäftsführer. Zudem gehört er seit 2022 dem Verwaltungsrat des internationalen Händlerverbundes E-Square an. Seine Stärke sieht ElectronicPartner in seiner Nähe zum Fachhandel: Patrick van Tent komme „von der Fläche“ und bringe umfassende Branchenerfahrung mit. Feuerstein hebt hervor: „Wir schätzen seine pragmatische und konstruktive Art und dass er auf den direkten Kontakt zu den Mitgliedern großen Wert legt.“

Auch Friedrich Sobol war vor seiner Zeit bei ElectronicPartner „von der Fläche“ und blickt auf eine lange Karriere im Elektro-Einzelhandel zurück. Nach seiner Tätigkeit als Geschäftsführer der Landesgesellschaft Österreich (2001 bis 2013) wechselte er in den Vorstand. Dort prägte er unter anderem die Qualitätsoffensive der Marke EP: sowie die Privatisierung von MEDIMAX. Feuerstein würdigt seinen Beitrag: „Die Verbundgruppe verdankt Friedrich Sobol sehr viel – nicht zuletzt den hohen Qualitätsstandard und den langjährigen branchenüberdurchschnittlichen Erfolg der Marke EP:. Im Namen des Verwaltungsrats und der Gesellschafter danke ich ihm für seinen hervorragenden Einsatz. Wir wünschen ihm für die Zukunft nur das Beste“.
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]]>Der Beitrag GfK Konsumklima: Erholungstendenzen – aber weiter auf niedrigem Niveau erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Treiber der Entwicklung sind vor allem deutlich bessere Einkommenserwartungen, ergänzt durch steigende Konjunkturerwartungen und eine höhere Anschaffungsneigung. Die Sparneigung bleibt dagegen nahezu unverändert hoch. Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse des GfK Konsumklimas powered by NIM, das seit Oktober 2023 gemeinsam von NIQ/GfK und dem Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM), Gründer der GfK, herausgegeben wird.
Besonders stark fällt der Zuwachs bei der Einkommenserwartung aus: Der Indikator legt im Januar um 12 Punkte auf 5,1 Zähler zu. Als Gründe werden unter anderem die Erhöhung des Mindestlohns zum 1. Januar 2026 sowie gesunkene Inflationsängste genannt. Gleichzeitig wird betont, dass die aktuelle Aufhellung „auf tönernen Füßen“ steht – geopolitische Risiken und mögliche Handelskonflikte könnten die Stimmung rasch wieder belasten.
Von den besseren Einkommensaussichten profitiert auch die Konsum- und Investitionsbereitschaft: Die Anschaffungsneigung steigt um 3,5 Punkte auf -4,0 Zähler. Damit erreicht sie den besten Stand seit März 2022. Dennoch zeigt der negative Wert, dass Verbraucher bei größeren Ausgaben weiterhin zurückhaltend bleiben.
Ein zentraler Faktor bleibt die Preisentwicklung: Viele Konsumenten nennen weiterhin hohe bzw. steigende Preise als Hauptgrund für Kaufzurückhaltung. Gleichzeitig zeichnet sich Entspannung ab: Die Inflationsrate sank im Dezember 2025 auf 1,8 Prozent.
Auch die Einschätzung der wirtschaftlichen Lage verbessert sich. Die Konjunkturerwartung steigt um 5,4 Punkte auf 6,6 Zähler und liegt damit 8,2 Punkte über dem Vorjahresniveau. Nach Jahren der Stagnation sehen Verbraucher zunehmend Anzeichen einer moderaten Erholung – Wirtschaftsexperten rechnen 2026 mit einem BIP-Wachstum von rund 1 Prozent.
Für Hersteller und Handel von Elektrohausgeräten bedeutet das: Die Stimmung dreht leicht ins Positive, was mittelfristig Impulse für Ersatz- und Nachholkäufe liefern kann. Gleichzeitig bleiben Verbraucher aufgrund des weiterhin sehr niedrigen Konsumklima-Niveaus und der hohen Sparneigung preissensibel – Kaufentscheidungen dürften daher weiterhin stark von Angeboten, Energieeffizienz und Finanzierungsmöglichkeiten beeinflusst werden.
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]]>Der Beitrag Liebherr: Kampagne zur Markteinführung neuer French-Door-Geräte erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Im Zentrum der Kampagne steht ein Mix aus digitalen und klassischen Kommunikationsmaßnahmen. Online setzt Liebherr auf Video- und Displayformate mit Interessen-Targeting, ergänzt durch Social Ads sowie eine ganzjährige Google-Search-Kampagne. Im Printbereich flankieren redaktionelle Inhalte und Anzeigenformate in einem hochwertigen Designumfeld die Marktbearbeitung. Als aufmerksamkeitsstarkes Highlight nutzt Liebherr zudem eine 3D-Out-of-Home-Platzierung mit Postleitzahlen-Targeting, die die Produkte „ikonisch mit einem starken Wow-Effekt“ im öffentlichen Raum inszenieren soll.
Parallel zur Endkundenkommunikation bietet Liebherr seinen Fachhandelspartnern ein umfangreiches Unterstützungspaket. Dieses umfasst Anzeigenmotive, digitale Inhalte für Social Media und Händler-Websites sowie POS-Materialien. Im stationären Handel sollen unter anderem Plakate, Aufkleber und Einleger für LED-Säulen eine emotionale Kundenansprache am Point of Sale ermöglichen.
„Außergewöhnliche Produkte verdienen einen außergewöhnlichen Auftritt, der ihre Vorzüge bei Qualität und Design prominent verdeutlicht“, betont Martin Ludwig, Head of Business Area Western Europe (WE), den Anspruch der Kampagne. Zudem unterstreicht er die Zielsetzung im Vertrieb: „Mit breit gestreuten, zielgerichteten Kommunikationsmaßnahmen unterstützen wir unsere Fachhandelspartner bei der erfolgreichen Vermarktung unserer neuen French-Door-Geräte.“ Die Kampagne soll laut Ludwig „zusätzliche und kraftvolle Verkaufs-Impulse“ setzen und gleichzeitig das Bekenntnis „zum qualifizierten Fachhandel als zentralem Absatzkanal“ bekräftigen.

Die neuen French-Door-Geräte positioniert Liebherr als Premiumlösung für Kund:innen, die „mehr als nur einen herkömmlichen Kühlschrank“ suchen. Die Modelle kombinieren großzügigen Stauraum, moderne Frischetechnologien, hochwertige Materialien und stilvolle Beleuchtung. Erhältlich sind sie in zwei Varianten: als French Door mit zwei Gefrierschubladen oder als viertürige French-Door-Kühl-Gefrierkombination. Mit 180,5 cm Höhe, 90,6 cm Breite und 62 cm Gehäusetiefe eignen sich die Geräte sowohl für die Nische als auch als freistehende Lösung.
Ein weiterer Fokus liegt auf dem Designanspruch der Serie: Die French-Door-Geräte wurden bereits mit dem „iF Design Award 2025“ und dem „Red Dot Design Award 2025“ ausgezeichnet.
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]]>Der Beitrag IFH KÖLN-Studie: „Handel muss Mehrwerte schaffen“ erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Besonders relevant für den stationären Handel: 2024 wurden nur noch 63,6 Prozent der Umsätze in den Kernbranchen (u. a. FMCG, Fashion, Wohnen & Einrichten, DIY & Garten, Uhren & Schmuck, Consumer Electronics & Elektro) tatsächlich in Verkaufsräumen erzielt. Der Rest verteilt sich auf Onlinehandel, Großhandel, Export, Dienstleistungen wie Lieferung, Installation und Reparaturen sowie Gebrauchtwaren. Für 2025 prognostiziert das IFH KÖLN einen weiteren Rückgang auf 62,9 Prozent.
Die Studie erwartet für den Zeitraum 2025 bis 2031 – abhängig von der Trendentwicklung – durchschnittliche jährliche Wachstumsraten zwischen 1,9 und 3,4 Prozent, während das reine Warengeschäft nominal nur zwischen 1,0 und 3,0 Prozent zulegen dürfte.
Dr. Susanne Eichholz-Klein, Mitglied der Geschäftsleitung am IFH KÖLN, betont die wachsende Bedeutung neuer Erlösquellen: „Der Konsum verlagert sich spürbar: Reiner Produktverkauf verliert relativ an Bedeutung, Services gewinnen an Relevanz.“ Entscheidend sei daher: „Wie gelingt es, zusätzliche Wertschöpfung zu generieren?”
Zwei mögliche Entwicklungspfade skizziert das IFH KÖLN als Preisszenario und Mehrwertszenario. Während im Preisszenario budgetorientierte Ausgaben dominieren und eine Wachstunmsrate (CAGR) von 1,9 Prozent erwartet wird, setzt das Mehrwertszenario auf zusätzliche Nutzenstiftung durch Produkte, Dienstleistungen und emotionalisierte Einkaufserlebnisse – mit einer prognostizierten CAGR von 3,4 Prozent.
IFH-Geschäftsführer Boris Hedde fordert dafür ein Umdenken im Handel: „Der Handel braucht ein neues Verständnis von Unternehmertum: Entscheidend ist, Kund:in und Produkt gemeinsam zu denken – dort, wo neue Mehrwerte entstehen können.“ Im Fokus stehe dabei weniger Effizienz, sondern „die Emotionalisierung des Angebots“ – etwa durch Convenience, Erlebnisse und Wohlfühlmomente. Als zentrale Mehrwerttreiber nennt Hedde „Gesundheit, Longevity, Nachhaltigkeit und Innovation“ – auch mit Blick auf neue Services, beispielsweise „erweiterte Services im Smart-Home-Bereich“.
Gleichzeitig verschärft sich der Druck auf den stationären Nonfood-Handel und die Innenstädte: Seit 2019 wurden laut Studie rund 50.000 Verkaufsstellen abgebaut, während die nutzbare Kundenfrequenz sinkt. Dennoch sieht das IFH KÖLN ungenutztes Potenzial: 38 Prozent der Konsument:innen kaufen grundsätzlich gerne und generieren 31 Prozent des Handelsumsatzes, werden jedoch aktuell vor allem finanziell gebremst oder durch unattraktive Angebote.
Hedde sieht hier eine konkrete Chance für Handel und Fachhandel: „Genau hier liegt eine wichtige Chance: Konsument:innen, die konsumfreudig sind, aber aktuell zögern.“ Händler müssten die steigenden Erwartungen gezielt bedienen: „Händler müssen diese Bedürfnisse verstehen und gezielt branchenspezifische Angebote schaffen, um Kaufimpulse auszulösen“.
Die komplette Studie kann im Shop des IFH KÖLN erworben werden.
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]]>Der Beitrag Elektro Timm: Neuer electroplus Store in Ahrensburg eröffnet erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Die 75 qm große Elektroabteilung präsentiert Hausgeräte von Miele, Liebherr und Siemens in einem modernen Storedesign mit LED-Lichttechnik und thematisch gegliederten Präsentationsflächen. Ergänzt wird das Angebot durch eine Musterküche zur Darstellung der Planungskompetenz.
„Dieser Standort zeigt eindrucksvoll, wie sich Markeninszenierung, Produkterlebnis und Beratungsqualität auch auf wenigen Quadratmetern realisieren lassen“, erklärt Rainer Herold, Regionalleiter electroplus küchenplus.
Das 1960 gegründete Familienunternehmen mit Sitz in Bargteheide nutzt weiterhin die zentrale Logistik, inklusive Lager, Reparaturservice und Montage. Neben dem Verkauf von Hausgeräten bietet Elektro Timm auch Dienstleistungen im Bereich erneuerbare Energien, etwa die Installation von Wallboxen, an.
Mit dem neuen Standort stärkt Elektro Timm seine Präsenz im nordöstlichen Hamburger Umland. „Ahrensburg ist für uns ein logischer nächster Schritt in der regionalen Entwicklung“, sagt Marvin Timm, Teamleiter Laden und Küche. „Der Standort ermöglicht es uns, nun auch Kunden aus dem Hamburger Speckgürtel gezielt anzusprechen.“
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]]>Der Beitrag GRAEF: Erhält doppelte Auszeichnung erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>So wurde der Brotbackautomat „BA806“ von der Redaktion „Haus & Garten Test“ mit der Note 1,3 ausgezeichnet. Hervorgehoben werden insbesondere das hochwertige Design, die energieeffiziente Arbeitsweise sowie die umfangreiche Ausstattung mit 36 Backprogrammen. Ein besonderes Alleinstellungsmerkmal ist zudem der integrierbare Wassertank, der eine zusätzliche Flüssigkeitszugabe während des Backvorgangs ermöglicht. Auch die Timerfunktion mit bis zu 36 Stunden Vorlaufzeit wird als praxisnahes Komfortmerkmal bewertet.

Ebenfalls prämiert wurde der manuelle Milchaufschäumer „MMS12“, der im Produkttest eines unabhängigen Experten im Auftrag der „Süddeutschen Zeitung“ neun von zehn Punkten erzielt. Positiv bewertet werden das edle Design mit Holzgriff, die kompakte Bauweise sowie die sehr feine Milchschaumqualität. Zusätzlich punkten die mitgelieferten zwei Ersatzsiebe. Der „MMS12“ wird als besonders hochwertig und optisch herausragend bezeichnet.
Mit den sehr guten Testergebnissen unterstreicht GRAEF erneut seinen Anspruch als Anbieter hochwertiger Premiumküchengeräte für anspruchsvolle Verbraucher.
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]]>Der Beitrag Braun: Smarte Lösung für mehr Frische auf dem Kleiderstuhl erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Über die Hälfte greift mindestens einmal pro Woche auf diese Kleidungsstücke zurück, jede dritte Person sogar mehrmals wöchentlich. Ein schlechtes Gewissen wegen der Unordnung haben die meisten nicht – vielmehr steht der Wunsch im Vordergrund, Kleidung länger zu tragen und Waschzyklen zu reduzieren. Der berüchtigte ‚Stuhl der Schande‘ sei heute weniger eine Chaos-Zone als vielmehr ein entspannter Spiegel unseres Alltags.
An diesen Alltagstrend knüpft Braun Household mit dem Dampfglätter „QuickStyle 3“ an. Das kompakte Gerät soll Kleidung vom Kleiderstuhl innerhalb von 30 Sekunden wieder auffrischen und glätten – ohne Bügelbrett. Mit einer Dampfleistung von bis zu 20 g/min, integrierter Fusselentfernung und platzsparendem Design richtet sich das Produkt an Verbraucher:innen, die Wert auf schnelle, alltagstaugliche und nachhaltige Textilpflege legen.
Unter dem Kampagnenmotto #FreeTheChair positioniert Braun den „QuickStyle 3“ als praktische Lösung zwischen Tragen, Auffrischen und Wiederverwenden.
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]]>Der Beitrag CASO Design: Für hohe Ansprüche erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Herzstück des Geräts ist eine langlebige Doppel-Kolbenpumpe mit bis zu 20 l/min, die einen maximalen Unterdruck von –0,9 bar erzeugt und bis zu 150 Zyklenim Dauerbetrieb ermöglicht.
Der Vakuumierer bietet automatische und manuelle Schweißfunktionen, drei regulierbare Schweißzeiten für trockene und feuchte Lebensmittel sowie eine stufenlos einstellbare Vakuumstärke für empfindliche Produkte. Eine 2,5 mm starke Schweißnaht sorgt für sichere Versiegelung von Beuteln bis 30 cm Breite und beliebiger Länge – auch für das Sous-vide-Garen geeignet.
Zur Ausstattung gehören ein integriertes Rollenfach mit Cutter, eine herausnehmbare Auffangschale, wiederverwendbare VacuBoxxen, Aromaverschlüsse sowie umfangreiches Zubehör für Behälter und Flaschen. Ergänzend unterstützt die kostenlose Food Manager App die digitale Vorratsverwaltung.
Das Gerät war 2020 Testsieger der Zeitschrift „Haus & Garten Test“.
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]]>Der Beitrag Messen neu gedacht: Was IFA, area30, EK Live und Ambiente heute leisten erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Die klassische Funktion der Messe als primärer Ordertermin verliert zunehmend an Bedeutung. Sortimente werden heute oft lange vor dem Messetermin festgelegt – datenbasiert, gestützt durch digitale Tools, virtuelle Showrooms und kontinuierliche Hersteller-Händler-Kommunikation. Der wirtschaftliche Erfolg einer Messe lässt sich daher nicht mehr allein an Auftragseingängen messen.

Gerade bei internationalen Leitmessen wie der IFA ist dieser Wandel deutlich sichtbar: Sie ist weniger Orderplattform als globaler Marktplatz für Innovationen, Visionen und technologische Orientierung. Hersteller nutzen die IFA, um strategische Themen zu setzen – von vernetztem Wohnen über Energieeffizienz bis hin zu Nachhaltigkeit – und um sich international zu positionieren.

Auf der Suche nach ihrer neuen Identität ist die IFA zwar ein ganzes Stück weitergekommen, wie Leif Lindner, CEO der IFA Management GmbH, beim Kamingespräch am 22. Januar in Berlin sagte, doch ein Stück des Weges liegt noch vor der Messe: „Unser Anspruch ist es, dass die IFA ein Ort ist, an dem relevante Themen adressiert werden – für die Branche ebenso wie für Politik und Gesellschaft.“ Im Kern geht es also um Relevanz auf allen Ebenen. Daran will die Messe konsequent weiterarbeiten.

Parallel dazu zeigt sich eine stärkere Ausdifferenzierung der Messeformate. Während die IFA als internationale Innovations- und Markenbühne fungieren möchte, positioniert sich die area30 bewusst näher am operativen Geschäft des Küchen- und Einbaugerätehandels. Hier stehen konkrete Anwendungen, Beratungskompetenz und praxisnahe Konzepte im Vordergrund. Die Besucher nehmen sich viel Zeit, um sich intensiv mit der Ware und den dahinterstehenden Konzepten zu beschäftigen. Die area30 hat sich damit als effiziente Arbeitsmesse etabliert, die weniger auf Inszenierung, dafür stärker auf Nähe zum Handel setzt.

Auch die EK LIVE folgt einem klaren Profil: Als Verbundgruppenmesse verbindet sie Industrie, Fachhandel und Dienstleistungen in einem geschlossenen, stark beziehungsorientierten Rahmen – und das vor Ort genauso wie digital. Was in der Pandemie das Format Messe gerettet hat, bleibt in hybrider Form bestehen. So kann jeder selbst wählen, welches Erlebnis das individuell Richtige für ihn ist. Der Fokus der EK LIVE liegt weniger auf der breiten Produktshow als auf Sortimentsstrategien, Vermarktungskonzepten und partnerschaftlichem Austausch. Kontinuierliche Weiterentwicklung gehört bei EK Retail zur Strategie.
Mit einem vollkommen neuen Ausstellungskonzept setzte der Bereich EK Home Electrical Appliances vom 21. bis 23. Januar ein besonderes Highlight. Die Messehalle 2.b präsentierte sich erstmals als „World of HomeTech“. Hier bündelt EK Retail alles, was dem Elektro- und Küchenfachhandel weiterhilft: Top-Marken, das komplette electroplus küchenplus Konzept, praxisorientierte Dienstleistungen sowie vielfältige Networking-Möglichkeiten mit allen wichtigen Branchenakteuren.

Architektonisch folgt die „World of HomeTech“ einem klar strukturierten, offenen Arenakonzept mit umlaufender Markenpräsenz und einem zentralen Kommunikationsbereich. Entlang der Außenflächen befanden sich die Messestände der führenden Großgerätehersteller wie z.B. Miele, Liebherr, Bosch, Siemens, AEG, Samsung, sowie weitere Partner wie z.B. die Wertgarantie.
Im Innenbereich zeigten Dienstleister, wie digitale Tools den Fachhandel voranbringen, z. B. mit Telefon-KI, die Routineanfragen übernimmt und die Erreichbarkeit steigert, während die WhatsApp-Integration in die Warenwirtschaft Kommunikation und Prozesse nahtlos verknüpft. Das Ergebnis: weniger Aufwand, schnellere Abläufe und mehr Zeit für Beratung. Denn darauf kommt es in diesen Zeiten an. „Wir haben uns intensiv mit dem Thema beschäftigt ‚was kann der Händler für die KI tun und umgekehrt“, erklärt Martin Wolf, General Manager EK Home Electrical Appliances, EK Retail, den Hintergrund. So beschäftigte sich das Team auch mit der Frage, wie es Händlern gelingt, in KI-Ergebnissen sichtbarer zu werden.
„Der Fachhandel steht heute vor der zentralen Frage: Wie bleibe ich relevant für meine Kundinnen und Kunden, wirtschaftlich erfolgreich und gleichzeitig zukunftsfähig? Genau hier setzt unsere EK LIVE Frühjahrsmesse an. Sie ist kein reines Orderformat, sondern ein strategischer Treffpunkt, der zeigt, wie Sortimente, Konzepte und Services ineinandergreifen“, betont Jochen Pohle, Chief Retail Officer bei EK Retail. „Wer Orientierung, Inspiration und konkrete Antworten für sein Geschäft sucht, ist bei uns genau richtig.“
Unabhängig vom jeweiligen Format gilt: Messen entwickeln sich zunehmend zu Erlebnis- und Kommunikationsplattformen. Technische Leistungsdaten allein reichen nicht mehr aus, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Gefragt sind ganzheitliche Markenerlebnisse, die Produkte in Nutzungskontexte einbetten und klare Botschaften vermitteln.

Live-Demonstrationen, Storytelling rund um Endkundenbedürfnisse, Nachhaltigkeitsstrategien oder smarte Ökosysteme prägen heute die Messeauftritte. Hier setzt auch die Ambiente an, die vom 6. bis 10. Februar in Frankfurt am Main stattfindet und dort insbesondere in der Halle 8 mit ihren Lifestyle-Sortimenten und emotionalen Präsentationen ein attraktives Umfeld für Elektrokleingeräte offeriert. Einige darunter gehören zu den kuratierten Unternehmen, die ihre Produkte im Rahmen des Special Interest Ethical Style präsentieren. Bereits zum 11. Mal bietet das Ethical-Style-Label eine Fülle an Inspiration und wertvolle Orientierung für eine nachhaltige Sortimentsgestaltung. Die Messe wird damit auch zur Bühne, auf der Marken Haltung zeigen.
Ein weiterer zentraler Wandel betrifft die Kommunikation. Messen sind keine Einbahnstraße mehr. Händler erwarten Austausch, Einordnung und Unterstützung. Feedback aus dem Markt, Anforderungen aus der Fläche und Erfahrungen aus dem Verkauf fließen direkt in Gespräche ein. Damit fungieren Messen zunehmend als Seismograf für Markttrends und Stimmungsbilder.
Trotz aller digitalen Möglichkeiten bleibt die physische Messe ein wichtiger Touchpoint – allerdings eingebettet in eine ganzjährige Kommunikations- und Vertriebsstrategie. Vor- und Nachbereitung, Terminvereinbarungen, Content-Verlängerung über digitale Kanäle und persönliche Follow-ups sind heute integraler Bestandteil erfolgreicher Messekonzepte.
Die Messe ist damit kein isoliertes Ereignis mehr, sondern ein zentraler Knotenpunkt im Zusammenspiel von persönlicher Begegnung und digitaler Kommunikation.
IFA, Ambiente, area30 und EK Live zeigen exemplarisch, wie sich die Rolle von Messen in der Elektrohausgerätebranche verändert hat. Sie sind weniger reine Marktplätze und mehr Marken- und Beziehungsplattformen. Unternehmen, die diesen Wandel verstehen, nutzen Messen nicht als Pflichttermin, sondern als strategisches Instrument – zur Positionierung, zum Dialog und zur nachhaltigen Stärkung von Partnerschaften.
Die Zukunft der Messe liegt nicht im „Mehr“, sondern im „Passender“: klar positioniert, zielgruppengerecht und konsequent auf Mehrwert ausgerichtet.
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]]>Der Beitrag IFA: Wie die Leitmesse für Handel und Industrie strategisch an Bedeutung gewinnen will erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Nach einem starken Messejahr 2025 mit rund 1.900 Ausstellern aus 49 Ländern und etwa 220.000 Besuchern hat die IFA Berlin beim Kamingespräch am 22. Januar ihre künftige Ausrichtung konkretisiert. Deutlich wurde: Die Messe will sich nicht allein über Größe oder Tradition definieren, sondern über Relevanz – für Industrie, Handel und den sich wandelnden Markt der Home- und Consumer-Electronics.
„Unser Anspruch ist es, dass die IFA ein Ort ist, an dem relevante Themen adressiert werden – für die Branche ebenso wie für Politik und Gesellschaft“, sagte Leif Lindner, CEO der IFA Management GmbH, beim Gespräch. Genau daran arbeite man konsequent weiter.
Für den Elektrofachhandel bleibt die IFA eine zentrale Plattform. Gleichzeitig verändern sich Struktur und Zusammensetzung der Besucher deutlich. Rund zwei Drittel der Fachbesucher kamen zuletzt aus dem Ausland, knapp die Hälfte der B2B-Besucher war jünger als 40 Jahre. Internationale Händlergruppen, Marktplatzbetreiber und Omnichannel-Player gewinnen weiter an Gewicht.
Der IFA Retail Leaders Summit entwickelt sich dabei zum strategischen Kernformat. Hier treffen sich internationale Top-Retailer, Einkaufskooperationen, Plattformen und Hersteller, um über neue Vertriebsmodelle, Sortimentsstrategien und die Weiterentwicklung des stationären und digitalen Handels zu diskutieren.
„Retail ist und bleibt für uns eine klare Priorität“, betonte Lindner. „Gerade im internationalen Kontext sehen wir, wie wichtig der persönliche Austausch über Marktmechanismen, neue Vertriebswege und veränderte Kundenbedürfnisse geworden ist.“
Auch auf Ausstellerseite setzt die IFA verstärkt auf kuratierte Inhalte. Die Messeleitung verweist auf einen deutlichen Anstieg realer Produkt- und Serviceankündigungen. Rund 32 Prozent mehr Neuheiten als im Vorjahr unterstreichen den Anspruch, nicht bloß Präsenzfläche zu bieten, sondern echte Marktrelevanz.
„Wir hören von vielen Journalistinnen und Journalisten, dass sie selten so viele echte Produktneuheiten auf einer IFA gesehen haben wie zuletzt“, so Lindner. Dieses Feedback bestätige den eingeschlagenen Kurs, stärker auf Qualität und Wirkung zu setzen.
Das zeige sich auch im Konferenz- und Content-Programm. Mit rund 270 Speakern, 125 Sessions und dem neu etablierten IFA Paper als redaktionellem Begleitformat will die IFA Branchenwissen, Einordnung und Orientierung liefern – über die Messetage hinaus.
Ein weiterer Baustein seien die IFA Innovation Awards, die im ersten Jahr mehrere hundert Einreichungen verzeichneten. Für Lindner ist dies erst der Anfang: „Die Awards sind ein wichtiger erster Schritt. Unser Ziel ist es, sie langfristig als internationales Qualitätssiegel zu etablieren, an dem sich Handel und Konsumenten orientieren können.“
Gerade für den Elektrofachhandel können solche Orientierungshilfen an Bedeutung gewinnen – etwa bei Sortimentsentscheidungen oder der Kommunikation komplexer Technologien am Point of Sale.
Parallel zum klaren B2B-Fokus will die IFA ihre Endkundenansprache gezielt ausbauen. Influencer-Formate, Content-Kooperationen und kulturelle Events sollen Technik emotional erlebbar machen und neue Zielgruppen ansprechen.
„Innovation muss übersetzt werden, damit sie verstanden wird“, erklärte Lindner. „Formate rund um Kultur, Content und Creator helfen uns, neue Zielgruppen zu erreichen, ohne bestehende Zielgruppen zu verlieren.“
Formate wie IFA Moments, der Sommergarten oder Kooperationen mit digitalen Plattformen seien Teil einer ganzjährigen Kommunikationsstrategie. Ziel sei es, Konsumenten frühzeitig für Technologien und Marken zu begeistern – und damit auch Nachfrageimpulse für den Handel zu setzen.
Zunehmend positionierte sich die IFA auch als Plattform für den Dialog zwischen Wirtschaft und Politik. Themen wie Industriepolitik, Standortfragen und internationale Wettbewerbsfähigkeit rücken stärker in den Fokus.
„Politische Akteure müssen bei uns das Gefühl haben, dass sie relevante Themen platzieren können“, so Lindner. „Wenn das gelingt, gewinnt die IFA automatisch an politischer und gesellschaftlicher Relevanz.“
Für 2026 setzt die IFA auf Kontinuität und Ausbau. Internationale Medienarbeit, stärkere Präsenz in globalen Kernmärkten und langfristige Partnerschaften mit Ausstellern und Marken stehen im Fokus.
„Wir verstehen die IFA nicht mehr als Ereignis an fünf Tagen, sondern als Plattform, die das ganze Jahr über wirkt“, sagte Lindner mit Blick auf Content-Formate, internationale Pressearbeit und Partnerschaften.
Website, App und Kommunikationsformate sollen weiter professionalisiert werden, um die IFA als ganzjährige Arbeits- und Orientierungsplattform für Handel und Industrie zu etablieren.
Die IFA 2026 findet vom 4. bis 8. September in Berlin statt.
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]]>Der Beitrag ZVEI: Leichtes Wachstum für 2026 erwartet – KI kein Selbstzweck, sondern existenzieller Effizienzmotor erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Nach einem massiven Einbruch von -8,8 Prozent im Jahr 2024 lag die reale Produktion 2025 bei etwa -0,5 Prozent. 2025 war geprägt von einer wirtschaftlichen Bodenbildung: Die nominalen Erlöse stiegen voraussichtlich auf 226 Mrd. Euro (+2,7 Prozent), während sich die Beschäftigung mit rund 877.000 Mitarbeitenden vergleichsweise stabil zeigte. Positive Impulse kamen insbesondere von den Auftragseingängen, die insgesamt um fünf Prozent zulegten. Auch die Exporte entwickelten sich robust: Mit einem Plus von 4,6 Prozent auf 236,2 Mrd. Euro trugen vor allem Ausfuhren in den EU-Binnenmarkt und nach Großbritannien dazu bei, Rückgänge in den USA und China auszugleichen. „Der europäische Binnenmarkt ist unsere Rückversicherung in unsicheren Zeiten.“ Diesen zu stärken, sei eine Pflichtaufgabe. Laut IWF wirken interne Hindernisse in der EU heute wie ein Zoll von 44 Prozent.

Hier sieht der ZVEI dringenden Handlungsbedarf und schlägt drei Handlungsstränge vor: Öffentliche Fördermittel sollten gezielt dort eingesetzt werden, wo sie hiesige Wertschöpfung schaffen und die Resilienz stärken. Ein besonderes Augenmerk müsse dabei auf Schlüsseltechnologien wie etwa Mikroelektronik und Batterien liegen. Zweitens sollte die Wirtschaftssicherheit durch einen „Made with Europe“-Ansatz vertieft werden, der verlässliche Handelspartnerschaften mit Zugang zum Binnenmarkt belohne. Und schließlich sollten insbesondere bei sicherheitsrelevanten Sektoren und kritischer Infrastruktur lokale Kapazitäten vorgehalten werden. Für alle drei Punkte gelte, dass es sich um Ausnahmeinstrumente handelt, die regelmäßig überprüft werden müssen.

Trotz steigender Kapazitätsauslastung sieht der Verband weiterhin Reformbedarf. Denn der von der Bundesregierung angekündigte Herbst der Reformen ließe weiter auf sich warten. „Um neue wirtschaftliche Dynamik zu entfachen, braucht es mutige Reformen, nicht nur Ankündigungen“, so Kegel. Bürokratie und ausbleibende Sozialreformen belasteten die Unternehmen. „Gesellschaftlicher Wohlstand muss erst erarbeitet werden, bevor er verteilt werden kann.“

Großes Wachstumspotenzial sieht der ZVEI in Künstlicher Intelligenz. „Unsere Unternehmen haben bei industriellen KI-Anwendungen eine starke Ausgangsposition“, sagte Wolfgang Weber, Vorsitzender der ZVEI-Geschäftsführung. Deutschland verfüge über umfangreiche industrielle Daten, die für KI-gestützte Optimierungs- und Rechenmodelle entscheidend seien. Laut IW Consult könnte so bis 2035 eine zusätzliche Wertschöpfung von 144 Mrd. Euro entstehen. Kritisch sieht der Verband jedoch den EU AI Act: „Industrielle KI im AI Act zu regulieren, ist wie die Einführung von Tempo 30 auf der Autobahn. Wir bremsen uns selbst aus“, warnte Weber und forderte, industrielle Anwendungen aus der Regulierung herauszunehmen.

Im Rahmen der Pressekonferenz betonten Dr. Gunther Kegel und Wolfgang Weber die hohe Bedeutung der Hannover Messe als das „Tor zur Welt“. Mit einer neuen Raumaufteilung und optimierter Besucherführung wolle die Branche 2026 ein starkes Zeichen für Innovation setzen.
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]]>Der Beitrag GFU-Studie: KI-Chatbots sind im Alltag der Verbraucher angekommen erschien zuerst auf infoboard.de.
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69 Prozent der Befragten nutzen KI-Chatbots bereits regelmäßig, mehr als ein Viertel sogar täglich. Besonders stark verbreitet ist die Nutzung bei den 18- bis 34-Jährigen, zudem bei Männern und Personen mit höherem Haushaltseinkommen.
Der wichtigste Anwendungsfall für KI-Modelle ist die Informationsbeschaffung: Rund 69 Prozent der regelmäßigen Nutzer greifen hierfür auf KI-Chatbots zurück. Während ältere Befragte (55+) KI vor allem als Wissensquelle schätzen (76 Prozent), verwenden jüngere User die Technologie verstärkt zur Texterstellung und für kreative Aufgaben. Anwendungen wie Bild-, Video- oder Audiogenerierung sowie Datenanalyse und Programmierung spielen bislang eher eine nachgeordnete Rolle. Auch Produktrecherche und Kaufberatung werden aktuell nur von etwa einem Viertel der Befragten über KI genutzt.

Die Studie zeigt zudem eine deutliche Verschiebung bei der Informationsbeschaffung: Wenn KI nicht verfügbar wäre, würden die meisten Nutzer auf klassische Suchmaschinen zurückgreifen (74–89 Prozent). Gleichzeitig ersetzen KI-Modelle zunehmend Suchmaschinen, Fachportale, Foren sowie den Austausch mit Freunden, Kollegen oder Experten. Damit übernehmen KI-Assistenzsysteme bereits heute zahlreiche Routineaufgaben und steigern die Effizienz von Recherche- und Arbeitsprozessen.

Trotz hoher Akzeptanz bleibt der Umgang mit KI pragmatisch: Nutzer empfinden KI-Modelle als hilfreich und zeitsparend, überprüfen Informationen jedoch häufig zusätzlich. Das Vertrauen ist bei komplexeren Fragestellungen folglich geringer als bei einfachen Informationsanfragen.
„Die Studie zeigt, dass KI-basierte Anwendungen bereits heute fest im Alltag vieler Menschen verankert sind. Darüber hinaus wird deutlich, dass Verbraucherinnen und Verbraucher die Technologie sehr bewusst einsetzen – als effizientes Werkzeug, nicht als Ersatz für eigenes Urteilsvermögen“, ordnet Carine Chardon die Ergebnisse ein. Genau darin liege das Innovationspotenzial: „KI unterstützt, strukturiert und inspiriert – und wird damit zu einem festen Bestandteil einer modernen, vernetzten Alltags- und Arbeitswelt“.
Ein zweiter Studienteil zur Rolle von KI-Sprachmodellen beim Einkaufsverhalten im Technologiebereich wurde im Auftrag der GFU im Januar 2026 erhoben. Die Veröffentlichung der Ergebnisse ist für Ende Februar 2026 angekündigt.
Der Beitrag GFU-Studie: KI-Chatbots sind im Alltag der Verbraucher angekommen erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Der Beitrag Tefal: Nachhaltig und robust erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Herzstück der Serie ist die innovative „FUSION CORE“-Keramikversiegelung, die laut Hersteller viermal langlebiger ist als die bisherige Standard-Keramikbeschichtung von Tefal. Eine mehrschichtige Schutzstruktur mit verstärkten Mineralpartikeln sorgt für hohe Kratzfestigkeit und zuverlässige Antihaft-Eigenschaften – auch bei intensiver Nutzung, hohen Temperaturen und dem Einsatz metallischer Küchenhelfer.
Für präzise Temperaturkontrolle verfügt die Serie über das weiterentwickelte Thermo-Signal, das sich bei Erreichen der optimalen Brattemperatur von 180 °C dunkelrot färbt. Dies unterstützt energieeffizientes und schonendes Kochen. Die Serie umfasst zwei Bratpfannen, eine Wok- sowie eine Crêpe-Pfanne und ist dank „Thermo-Fusion“ Induktionsboden für alle Herdarten geeignet.
Auch in puncto Nachhaltigkeit setzt Tefal Akzente: Die Pfannen bestehen aus 100 Prozent recyceltem Aluminium, die extragroße Bodenfläche ermöglicht eine schnelle, gleichmäßige Hitzeverteilung und trägt zur Reduzierung des Energieverbrauchs bei.
Der Beitrag Tefal: Nachhaltig und robust erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Der Beitrag Bevh: Deutscher E-Commerce wächst wieder – positive Impulse auch für Haushaltsgeräte erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Für 2026 erwarten der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh) und das EHI Retail Institute ein weiteres Wachstum von 3,8 Prozent im Waren-E-Commerce – trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen.
„Der Onlinehandel ist ein seltener Lichtblick in der deutschen Wirtschaft. Die Menschen konsumieren auch in unsicheren Zeiten weiter, sie tun es aber digital“, erklärt bevh-Präsident Gero Furchheim.
Die Kategorie Haushaltswaren & -geräte legte um 4,8 Prozent zu und entwickelte sich damit deutlich besser als der Gesamtmarkt. Auch Möbel, Lampen & Dekoration (+3,3 Prozent) sowie der tägliche Bedarf (+5,1 Prozent) zeigten spürbare Zuwächse. Der Bereich Elektronik und Telekommunikation wuchs mit +1,4 Prozent zwar moderater, konnte sich jedoch nach deutlichen Rückgängen im Vorjahr stabilisieren.
Trotz zurückhaltender Konsumstimmung bleibt das Online-Kaufverhalten robust:
Rund 34,2 Prozent der Verbraucher zählen zu den Vielkäufern und bestellen mindestens zweimal pro Woche online. Der durchschnittliche Bestellwert stieg auf 146,19 Euro, während die Kundenzufriedenheit mit 96,2 Prozent auf konstant hohem Niveau liegt.
Online-Marktplätze sind weiterhin der wichtigste Wachstumstreiber (+4,9 Prozent) und vereinen inzwischen 56 Prozent (entspricht 46,2 Mrd. Euro) des gesamten E-Commerce-Umsatzes auf sich. Plattformen chinesischer Herkunft (Shein, Temu und AliExpress) haben wegen extremer Niedrigpreise zwar einen geringen Umsatzanteil, wuchsen mit 27,2 Prozent auf 3,7 Mrd. Euro aber deutlich schneller als das gesamte Anbietersegment der Marktplätze. Jede 15. Bestellung im Internet wird bei einer der großen Plattformen aus Asien gemacht. Von den 2,6 Mrd. Euro Wachstum des gesamten E-Commerce mit Waren machte das Wachstum der Plattformen chinesischer Herkunft 30 Prozent aus.
Spannend ist durchaus die Tendenz, dass sich der Re-Commerce dynamisch entwickelt: Der Handel mit gebrauchten Waren wuchs um 21,8 Prozent auf fast 2 Mrd. Euro.
„Diese erfreuliche Entwicklung kann sich fortsetzen oder sogar steigern“, betont Alien Mulyk, Geschäftsführerin Public Affairs Europa & Internationales beim bevh, und fordert regulatorische Rücksicht auf nachhaltige Geschäftsmodelle.
Gleichzeitig steht der E-Commerce vor einer neuen Phase durch KI-gestützte Shopping-Anwendungen. Derzeit nutzen jedoch nur 6,3 Prozent der Online-Kunden vollständig KI-basierte Kaufprozesse.
„Der E-Commerce steht mit neuen KI-basierten Shopping-Erlebnissen an der Schwelle zur nächsten technischen Revolution“, so Gero Furchheim.
Mulyk warnt zudem: „Bei aller Technologieoffenheit muss der Gesetzgeber dafür sorgen, dass KI-Plattformen nicht zu übermächtigen ‚Gatekeepern‘ im E-Commerce werden.“
Umsatzentwicklung im E-Commerce mit Waren nach Segmenten
(alle Angaben in Mio. Euro, inklusive USt.)
| Gesamtumsätze | Veränderung | ||
| 2024 | 2025 | ||
| CLUSTER Bekleidung | 18.559 | 19.211 | 3,5% |
| CLUSTER Unterhaltung | 24.552 | 24.910 | 1,5% |
| CLUSTER Freizeit | 9.715 | 10.059 | 3,5% |
| CLUSTER Einrichtung | 13.948 | 14.537 | 4,2% |
| CLUSTER täglicher Bedarf | 9.128 | 9.590 | 5,1% |
| Bekleidung | 14.621 | 15.127 | 3,5% |
| Haus- & Heimtextilien | 1.665 | 1.742 | 4,6% |
| Schuhe | 3.937 | 4.084 | 3,7% |
| Bücher / Ebooks / Hörbücher | 3.182 | 3.196 | 0,4% |
| Bild- & Tonträger/Video & Music Downloads | 3.189 | 3.243 | 1,7% |
| Elektronikartikel & Telekommunikation | 12.081 | 12.246 | 1,4% |
| Computer/Zubehör/Spiele/Software | 6.100 | 6.225 | 2,1% |
| Hobby & Freizeitartikel | 3.507 | 3.628 | 3,5% |
| DIY & Blumen | 2.901 | 3.042 | 4,9% |
| Möbel, Lampen & Dekoration | 5.417 | 5.597 | 3,3% |
| Haushaltswaren & -geräte | 6.867 | 7.198 | 4,8% |
| Drogerie | 3.345 | 3.499 | 4,6% |
| Lebensmittel | 3.907 | 4.121 | 5,5% |
| Schmuck & Uhren | 1.148 | 1.174 | 2,3% |
| Auto & Motorrad/ Zubehör | 1.306 | 1.303 | -0,3% |
| Spielwaren | 2.002 | 2.087 | 4,2% |
| Bürobedarf | 897 | 919 | 2,5% |
| Medikamente | 1.705 | 1.807 | 6,0% |
| Tierbedarf | 1.877 | 1.971 | 5,0% |
| Sonstiges | 920 | 941 | 2,3% |
| Waren im interaktiven Handel (E-Commerce + Bestellungen, Fax, oder schriftlich) | 81.493 | 84.122 | 3,2% |
| Onlineanteil in % | 98,9% | 98,8% | |
| Waren im E-Commerce | 80.571 | 83.148 | 3,2% |
| Waren & Dienstleistungen im interaktiven Handel (E-Commerce + Bestellungen, Fax, oder schriftlich & digitale Dienstleistungen) | 94.949 | 98.562 | 3,81% |
| Digitale Dienstleistungen | 13.456 | 14.440 | 7,3% |
Umsatzentwicklung mit Waren nach Versendern
(alle Angaben in Mio. Euro, inklusive USt.)
| Gesamtumsätze | Veränderung | ||
| | 2024 | 2025 | |
| MCV | 10.291 | 10.175 | -1,1% |
| Online-Handel (IPP, APV, SHC) | 22.763 | 23.239 | 2,1% |
| OMP | 44.034 | 46.208 | 4,9% |
| HEV | 2.816 | 2.850 | 1,2% |
| TVS | 554 | 578 | 4,4% |
| Nicht zuzuordnen | 112 | 97 | -13,3% |
(MCV: Multichannel-Versender, IPP: Internet- Pure-Player, APV: Apothekenversender, SHC: Shoppingclub, OMP: Online-Markplätze, HEV: Herstellerversender, TVS: Teleshopping)
Quelle: Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh), Studie „Interaktiver Handel in Deutschland“, Verbraucherbefragung 2025, durchgeführt von der BEYONDATA GmbH.
Der Beitrag Bevh: Deutscher E-Commerce wächst wieder – positive Impulse auch für Haushaltsgeräte erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Der Beitrag Beko: Für Unternehmenskultur ausgezeichnet erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Mit einer Bewertung von 85 Prozent würdigt das Top Employers Institute insbesondere das Engagement des Unternehmens für Ethik und Integrität, Inklusion und Vielfalt, klare Unternehmenswerte sowie starke Führung. Die Auszeichnung bestätigt den Fokus von Beko Europe auf eine mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur, die Wohlbefinden, Weiterentwicklung und Chancengleichheit in den Mittelpunkt stellt – auch vor dem Hintergrund eines herausfordernden Marktumfelds. Zu den zentralen Maßnahmen zählen unter anderem DEI-Initiativen und Employee Resource Groups wie das Women’s Network. Die Zertifizierung basiert auf einem umfassenden, unabhängigen Prüf- und Auditverfahren des Top Employers Institute
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]]>Der Beitrag Recht auf Reparatur: Gesetzesentwurf vorgelegt erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Das Gesetz betrifft insbesondere Elektrohausgeräte wie Waschmaschinen, Kühlschränke sowie Smartphones und setzt die EU-Richtlinie zum Recht auf Reparatur 1:1 um. Die Umsetzung in nationales Recht muss bis zum 31. Juli 2026 erfolgen.
Kern des Entwurfs ist eine verpflichtende Reparaturpflicht für Hersteller: Bestimmte Geräte müssen über mehrere Jahre hinweg unentgeltlich oder zu einem angemessenen Preis repariert werden. Die Reparaturzeiträume orientieren sich an bestehenden Ersatzteilpflichten und beginnen mit dem Ende der Produktion eines Modells – bei Waschmaschinen mindestens zehn Jahre, bei Smartphones mindestens sieben Jahre.
Bundesjustizministerin Dr. Stefanie Hubig betont: „Reparieren ist besser als Wegwerfen. Es schont die Umwelt und auch den Geldbeutel. Mit dem neuen Recht auf Reparatur wollen wir es Verbraucherinnen und Verbrauchern einfacher machen, sich für eine Reparatur zu entscheiden.“ Egal ob Smartphone, Waschmaschine oder Kühlschrank: Hersteller sollen bei bestimmten Produktgruppen künftig verpflichtet sein, Reparaturen vorzunehmen und Ersatzteile vorrätig zu halten. Außerdem sollen Verbraucherinnen und Verbraucher einen konkreten Anreiz erhalten, sich für eine Reparatur zu entscheiden statt für die Lieferung eines neuen Produkts.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Reparierbarkeit von Produkten. Ist ein Gerät nicht reparierbar, obwohl dies branchenüblich erwartet werden kann, gilt dies künftig als Sachmangel mit entsprechenden Gewährleistungsrechten. Hersteller sollen zudem Ersatzteile und Werkzeuge zu angemessenen Preisen bereitstellen und dürfen keine Software oder technischen Schutzmaßnahmen einsetzen, die Reparaturen – auch durch unabhängige Werkstätten – behindern.
Zusätzlich sieht der Entwurf einen Reparaturanreiz im Gewährleistungsrecht vor: Entscheiden sich Verbraucher bei einem Mangel für eine Reparatur statt für eine Neulieferung, verlängert sich die Gewährleistungsfrist von zwei auf drei Jahre. Die Beweislastumkehr bleibt unverändert bei einem Jahr.
„Es geht uns um eine Stärkung der Verbraucherinnen und Verbraucher und um mehr Nachhaltigkeit. Die Wegwerfgesellschaft hat keine Zukunft. Wir brauchen eine neue Kultur des Reparierens“, fasst Dr. Stefanie Hubig zusammen.
Der Referentenentwurf wurde nun an Länder und Verbände versandt. Stellungnahmen können bis zum 13. Februar 2026 eingereicht und werden auf der Website des BMJV veröffentlicht.
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]]>Der Beitrag Samsung: Unter den Top 10 im Preis-Leistungsranking erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Seit 2016 ermittelt YouGov gemeinsam mit dem Handelsblatt auf Basis des „YouGov BrandIndex“, welche Marken in Deutschland aus Verbrauchersicht besonders überzeugen und Qualität, Nutzen und Preis stimmig miteinander verbinden – und das über 32 Kategorien hinweg: von Handel über Mobilität bis hin zu Dienstleistungen.
Im Gesamtranking 2026 liegen damit die Handels- und Dienstleistungsmarken Aldi, dm, Paypal, Lidl, Rossmann, Amazon, IKEA, Booking.com und C&A vor der Elektronik-Brand Samsung.
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]]>Der Beitrag SharkNinja: Omas Rat zählt mehr als Suchmaschinen erschien zuerst auf infoboard.de.
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67 Prozent der Befragten setzen bei Reinigungs- und Haushaltsthemen auf den Erfahrungsschatz von „Oma und Opa“, während Suchmaschinen nur von knapp jedem Fünften bevorzugt werden. Über 73 Prozent halten die Ratschläge Älterer für (sehr) erfolgversprechend, Suchergebnisse kommen dagegen nur auf gut 30 Prozent Zustimmung.

Neben der praktischen Wirksamkeit spielt auch die emotionale Komponente eine große Rolle: Für 83 Prozent ist das weitergegebene Wissen älterer Generationen wichtig oder sehr wichtig.

Als Hauptgründe für das höhere Vertrauen nennen die Befragten die Bewährtheit der Tipps sowie das persönliche Vertrauen in die Person. Besonders ausgeprägt ist diese Wertschätzung in ländlichen Regionen und in ostdeutschen Bundesländern.
Im Rahmen der Studie testeten Seniorinnen zudem moderne Haushaltstechnik, darunter den „Shark PowerDetect Clean & Empty Akku-Staubsauger“, und bewerteten insbesondere Bedienkomfort, Flexibilität und Praxistauglichkeit positiv. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung von authentischer Erfahrung als Vertrauensfaktor – auch bei der Bewertung innovativer Elektrohausgeräte.
Bei der Online-Erhebung wurden 5.000 Bundesbürger:innen ab 18 Jahren sowie zusätzlich 1.000 Personen, die bei Haushaltsthemen eher älteren Bezugspersonen als Suchmaschinen vertrauen, vom 12. bis 15. November 2025 befragt.
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]]>Der Beitrag EK Retail übernimmt Auslieferung für WMF: Warum 1+1+1 nicht 3 ist erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Der Handel soll dabei von optimierten Prozessen und Markenkompetenz aus einer Hand nachhaltig profitieren. Voraussetzung für diesen „Markenservice WMF“: Nur Fachhändler mit WMF-Markenshop in Deutschland können diese Dienstleistung exklusiv nutzen. Damit entfallen Bestellungen über das WMF-Lager Dornstadt.
Händler, Industrie und Verband müssten heute enger zusammenrücken, begründete Jochen Pohle, Chief Retail Officer der EK Retail, diesen Schritt. Es gehe darum, Mehrwerte zu schaffen, die aus 1+1+1 im Ergebnis 5, 6, 7 oder 8 mache.
Mit der konsequenten Ausrichtung an den Bedürfnissen der Händler wollen beide Unternehmen ein klares Zeichen für die Zukunft des stationären Fachhandels setzen. Durch die zentrale Belieferung über den Großhandel der EK Retail profitieren die Fachhändler von reduzierter Komplexität bei Bestellvorgängen, besserer Planbarkeit, einer schnellen Belieferung und dem gewohnt umfassenden Serviceangebot, begründen die beiden Partner diesen Schritt. Die enge Abstimmung beider Kooperationspartner zu Sortiment, Listungen, Promos und Messeangeboten ermögliche zudem einen zentral koordinierten Marketingplan und eine POS-Gestaltung aus einer Hand. Bislang konnten nur die Marken Silit, Kaiser, Tefal, Rowenta, Krups und Emsa gesammelt über das EK Lager bezogen werden.
„Unser Ziel ist es, den Fachhandel in seiner Rolle als kompetenter Ansprechpartner für Premiumprodukte zu unterstützen. Die Kooperation mit unserem Partner WMF ist ein wichtiger Schritt, um dem Fachhandel einen echten Mehrwert zu bieten“, erklärt Jochen Pohle.
Susanne Heiduczek, die den Geschäftsbereich EK Home Housewares als General Manager verantwortet, ergänzt: „Mit dem Markenservice WMF bieten wir dem Händler die Möglichkeit, Produkte der Marke WMF schnell und effizient über unser Orderportal zu beziehen und sichern somit die optimale Warenpräsenz am POS.“
Auch WMF sieht in der Zusammenarbeit eine große Chance: „Ein starker Fachhandel ist von hoher strategischer Bedeutung für uns. Indem wir die Zusammenarbeit mit EK Retail auf die nächste Stufe heben und Bestellprozesse vereinfachen, bieten wir den Händlern die besten Voraussetzungen für erfolgreiches Arbeiten mit unserer Marke“, so Fenno de Boer, Vice President Sales, Groupe SEB WMF Consumer GmbH. De Boer machte zudem deutlich, dass WMF weiter wachsen wolle. WMF habe sehr viel in die Gestaltung des POS investiert, doch Service und Logistik seien nicht perfekt. Die mehr als 60-jährige Partnerschaft mit EK Retail erreiche nun eine neue Stufe.
Jens Biermann, Account Director bei Groupe SEB WMF Consumer GmbH, fügt hinzu: „Unsere gute Beziehung zu unseren Fachhandelspartnern ist über viele Jahre gewachsen. Diese Vertrauensbasis wollen wir weiter stärken. Durch die gebündelte Logistik über EK Retail können wir uns auf das fokussieren, was wirklich zählt: gute Beratung und starker Service am POS.”
Die Kooperation startet zwar am 1. Februar 2026, doch bis Ende April 2026 gibt es eine Übergangsphase. Ab dem 1. Mai erfolgen die Bestellung und Belieferung der Fachhändler mit dem WMF-Sortiment ausschließlich über den EK Großhandel. Die Bestellabwicklung und der Datenaustausch laufen weiterhin über die bekannten Systeme wie EK Orderportal, EK Mediencenter und nmedia hub. Der SEB-Außendienst wird weiterhin beratend tätig sein und bei der Auftragserfassung unterstützen.
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]]>Der Beitrag Rommelsbacher ZITRUSPRESSE ZP 50 erschien zuerst auf infoboard.de.
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Die Bedienung ist denkbar einfach: Ein leichter Druck auf den Presskegel genügt, um den Pressvorgang zu starten. Dank zwei unterschiedlich großer Presskegel ist die Zitruspresse ideal für große und kleine Früchte geeignet. Der transparente, BPA-freie Saftbehälter mit praktischer Skalierung ermöglicht ein einfaches Abmessen und Servieren auch bei Tisch. Die Reinigung ist komfortabel, denn alle abnehmbaren Teile sind spülmaschinengeeignet. Die kompakte Bauweise und rutschfeste Silikonfüße sorgen für Stabilität im täglichen Gebrauch. Ein praktischer Staubschutzdeckel rundet die durchdachte Ausstattung ab. Mit dieser elektrischen Zitruspresse startet jeder Tag gesund, frisch und voller Genuss.

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]]>Der Beitrag HEPT: Die Tour-Termine 2026 erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Die etablierte Roadshow bringt aktuelle Produktinnovationen und Vertriebskonzepte führender Hersteller direkt zum Fachhandel und bietet Raum für zahlreiche persönliche Gespräche.
Mit dabei: Die Marken AEG, Beurer, Jura, Jura Gastro, Kärcher, Liebherr und Miele, die dem Fachpublikum ihre Neuheiten in einem praxisnahen Umfeld präsentieren. Wichtiger Pluspunkt: Mit Öffnungszeiten von 16 bis 22 Uhr ist die HEPT auch nach Geschäftsschluss gut besuchbar.
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]]>Der Beitrag Kärcher: Vollautonomer Saugwischroboter für mehr Möglichkeiten erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Laden, Frischwasserbefüllung, Schmutzwasser- und Staubentleerung sowie die Reinigung und Trocknung der Reinigungswalze erfolgen automatisch – für ein echtes Rundum-sorglos-Erlebnis.
Das Gerät kombiniert leistungsstarke Trockensaugung mit der bewährten Kärcher-Walzentechnologie für die Nassreinigung. Die Mikrofaserwalze wird kontinuierlich mit Frischwasser befeuchtet und gleichzeitig selbst gereinigt, was für hygienische Ergebnisse bis an den Rand sorgt. Teppiche erkennt der Roboter automatisch und hebt die Walze an, um ein Durchnässen zu vermeiden.
Gesteuert wird der „RVF 7“ bequem per App, alternativ auch direkt am Gerät oder an der Station. Nutzer können Reinigungsmodi, Saugleistung, Wassermenge, Zeitpläne sowie No-Go-Zonen individuell festlegen und erhalten eine detaillierte Kartenübersicht. Auch Funktionen der Multifunktionsstation, etwa Walzentrocknung oder Selbstreinigungszyklen, lassen sich per App konfigurieren.
Für die Navigation setzt Kärcher auf eine versenkte LiDAR-Technologie in Kombination mit KI-gestützten Kamera-Laser-Sensoren. Dadurch erstellt der „RVF 7“ präzise Raumkarten, navigiert zuverlässig auch im Dunkeln und erkennt selbst kleine Hindernisse wie Kabel. Bei stärkeren Verschmutzungen passt er die Reinigungsleistung automatisch an. Schwellen bis 18 mm meistert der Roboter problemlos, Absturzsensoren sorgen für Sicherheit an Treppen.
Der Kärcher „RVF 7“ richtet sich an anspruchsvolle Haushalte, die maximale Automatisierung, intelligente Navigation und hohe Reinigungsleistung in einem Gerät suchen.
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]]>Der Beitrag Perspektivenwechsel: Vom reinen Produktverkäufer hin zum Experten für Haushaltstechnologie. Wie KI-Assistenten den Handel verändern erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Die Fakten sprechen eine deutliche Sprache: Was Herstellern als „Hardware-Amnesie“ droht, kann dem Handel als „Retail-Amnesie“ bevorstehen, mit der Konsequenz, dass der Kunde nicht nur die App vergisst, sondern den Händler gleich mit. Denn wenn KI-Agenten nicht nur Geräte bedienen, sondern auch Kaufentscheidungen vorbereiten, vergleichen und auslösen, verschwindet der klassische Kontaktpunkt des Handels und damit die aktive Entscheidung des Kunden.
Während heute der Kaufabschluss noch über Beratung, Ausstellungsfläche, Prospekt, Online-Shop und Preisvergleich läuft, zeichnet sich eine mögliche Entwicklung ab, in der KI-Agenten die Wünsche der Verbraucher direkt erfüllen. Denkbares Beispiel: „Ich brauche eine leise Waschmaschine, die meine Stromkosten senkt.“ Und der Agent antwortet: „Erledigt.“ Ohne Ladenbesuch. Ohne Klick. Ohne Markenbindung. Ohne Händlerbeziehung.
Noch scheint diese Art des Einkaufens aus Sicht der Verbraucher weit weg. Im Handel galt jahrelang das Mantra: „Wir brauchen Reichweite und den besten Preis – dann kommen die Kunden.“ Doch in einer von KI-Agenten geprägten Welt wird Reichweite zur Plattformfrage und Preis zur Maschinenlogik. Ein KI-Agent optimiert nach Parametern, nicht nach Sympathie. Er bewertet:
Wer in diesem Szenario nicht „lesbar“ ist, existiert schlichtweg nicht.
Wenn die Interaktionsebene an Apple, Google, Amazon, OpenAI & Co. fällt, droht dem Handel also die gleiche Rolle, wie den Herstellern von Elektrogeräten – nur auf der Distributionsseite: Der Händler wird zur austauschbaren Erfüllungsinstanz für Verfügbarkeit, Lieferung und Retouren statt als kompetente Handelsmarke für eine breite Auswahl an Elektrogeräten. Dann zählt nicht mehr, wer verkauft – sondern nur noch, wer am günstigsten, schnellsten und reibungslosesten liefert. Das ernüchternde Ergebnis: Margen unter Dauerbeschuss, Beratungsleistung unbezahlt, Differenzierung pulverisiert.
Und die unangenehme Wahrheit in diesem Bedrohungsszenario ist: Ein KI-Agent wird einen Händler nicht „empfehlen“, weil er über gute Kundenbindungsprogramme verfügt oder auf eine 100-jährige Tradition zurückblicken kann, sondern er „wählt“ ihn, weil die Parameter stimmen.
Hat der Handel damit schon verloren? Die klare Antwort heißt „Nein“. Aber die Rolle der Händler muss neu definiert werden – ähnlich radikal, wie sich auch die Herstellerseite verändern muss.
Wenn der Kaufprozess unsichtbar wird, muss der Händler maschinenfähig werden. Produktdaten, Verfügbarkeiten, Lieferfenster, Serviceoptionen, Montageleistungen, Entsorgung – alles muss so strukturiert sein, dass ein Agent es zuverlässig „versteht“ und auswählen kann.
Die neue Verkaufsfläche ist nicht mehr nur der POS. Es ist der Daten- und Servicekatalog, den KI-Agenten konsumieren können.
KI-Agenten können Produktvergleiche. Händler müssen also künftig das liefern, was generische Agenten nicht sauber beherrschen:
Die klassische Beratung, in der die Hardware im Mittelpunkt steht, muss sich demnach enorm weiterentwickeln hin zu einer Domänenkompetenz in der physischen Welt – denn genau die bleibt knapp.
Wenn der Kauf zunehmend automatisiert wird, muss Bindung vor der nächsten Agentenentscheidung stattfinden. Dahinter verbirgt sich eine ergebnisorientierte Sichtweise, bei der folgende Service-Punkte immer wichtiger werden:
Mit Hilfe dieser Maßnahmen avanciert der Händler vom Lieferanten zum Betriebspartner – und plötzlich ist er nicht mehr austauschbar, sondern Teil des Haushalts-Systems.
Wenn Logos und Marken austauschbarer werden, gewinnt die reale Erfahrung an Bedeutung: Pünktlichkeit, Sauberkeit, Einweisung, Problemlösung, Nachbetreuung sind Attribute, die künftig im Handel punkten.
Und damit muss auch die „Customer Experience“ neu definiert werden: Nicht als App-Design – sondern als Ausführungskompetenz.
In einer Welt, in der Agenten entscheiden, wird der Handel nicht durch die schönste POS-Gestaltung überleben, sondern durch systemische Unersetzbarkeit. Wer nur Geräte handelt, wird zur Preiszeile im Vergleich. Wer jedoch Ergebnisse verantwortet, wird zur unersetzlichen Instanz, die auch der smarteste Agent bevorzugt – weil sie Risiken reduziert und Realitäten beherrscht.
Das erforderte allerdings eine neue Sichtweise der Händler – weg vom reinen Produktverkäufer hin zum Experten für Haushaltstechnologie.
Im Kern geht es auch bei der Euronics-Zukunftsstrategie genau um diesen Perspektivenwechsel hin zum Problemlöser. Euronics-Vorstandssprecher Benedict Kober sagte dazu im OMR-Podcast: „Die Strategie für die Zukunft ist klar definiert: Service, Beratung und lokale Nähe – unterstützt durch sinnvolle Innovationen.“ Und damit meint Kober beispielsweise auch den Verkauf von Starlink, um den Kunden pragmatische Alternativen zu bieten, wenn der Glasfaseranschluss in ländlichen Gebieten fehlt oder sonstige technische Schwierigkeiten auftauchen.
Aktuelle Zahlen von Galaxus weisen ebenso darauf hin, dass Endkunden dieses Expertenwissen immer mehr benötigen werden. So verkaufte der Onlineshop 2025 beispielsweise zwei Drittel mehr Smart Home Hubs als im Vorjahr. Die Nachfrage nach zentraler Steuerung im vernetzten Zuhause wuchs beim Onlinehändler bereits 2024 um 40 Prozent. Der Trend folge auf einen Boom bei smarten Lautsprechern, Steckdosen, Heizungen, Rollläden & Co. Für Nutzerinnen und Nutzer gehören auch die Energiekosten zum Fokus-Thema. Weltweit wachse der Smart-Home-Markt 2025 laut Global Market Insights um zehn Prozent auf 169 Mrd. US-Dollar. In zehn Jahren soll er laut dem Marktforschungsunternehmen bereits mehr als doppelt so groß sein.
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]]>Der Beitrag Bosch: Erweitert sein Portfolio erstmals um Heißluftfritteusen erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Die neuen Air Fryer richten sich an zeitbewusste Haushalte und ermöglichen eine schnelle Zubereitung ohne Vorheizen bei gleichzeitig reduziertem Energie- und Ölverbrauch. Damit positioniert Bosch die Geräte klar im Spannungsfeld aus Convenience, gesundheitsbewusstem Kochen und modernem Küchendesign.
Der „Bosch Air Fryer Serie 4“ bietet ein Fassungsvermögen von 6,1 Litern und eignet sich für bis zu vier Portionen – ideal für kleinere Haushalte. Zwei Heizelemente (DualHeating) sorgen für eine gleichmäßige Hitzeverteilung und konsistente Garergebnisse. Neun Automatikprogramme, darunter eine Auftaufunktion, sowie ein intuitiver Touchscreen unterstützen die einfache Handhabung.
Mit 7,2 Litern Fassungsvermögen richtet sich der „Bosch Air Fryer Serie 6“ an Familien und größere Haushalte. Ein beleuchteter Korb mit Sichtfenster erlaubt die Kontrolle des Garvorgangs ohne Wärmeverlust, ein Signalton erinnert an das Wenden des Garguts. Laut Hersteller arbeitet das Gerät bis zu 65 Prozent schneller und spart bis zu 70 Prozent Energie im Vergleich zu einem konventionellen Backofen. Acht Automatikprogramme sowie manuelle Einstellmöglichkeiten runden die Ausstattung ab.
Beide Serien ermöglichen vielseitige Zubereitungsarten wie Frittieren, Rösten, Grillen und Backen und sind auf einfache Reinigung ausgelegt: Denn Korb und Einlegegitter sind spülmaschinengeeignet. Als zusätzlichen Service stellt Bosch Rezepte und Anwendungstipps im Quick Start Guide bereit.
Mit den neuen Air Fryern weitet Bosch seine Hausgeräte-Expertise auf das stark wachsendes Marktsegment aus. Die „Serie 6“ ist seit April 2025, die „Serie 4“ seit Juli 2025 im Handel erhältlich – beide Modelle in schwarzem Design.
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]]>Der Beitrag Rowenta: Ergänzt die X-Clean-Serie erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Der neue „X-Clean 7“ positioniert sich als leistungsstarker 2-in-1-Saugwischer für Hartböden und kombiniert Saugen und Wischen in einem Arbeitsgang – laut Hersteller bis zu zweimal schneller. Mit 530 U/min, Anti-Verhedder-System, 180°-Lay-Flat-Design, LED-Beleuchtung sowie automatischer Schmutzerkennung (AUTO-Modus) richtet sich das Modell klar an anspruchsvolle Nutzer. Ein Doppeltanksystem, Eigenantrieb, geringes Handgewicht (0,9 kg) und eine vollautomatische Selbstreinigung inklusive Walzentrocknung unterstreichen den Komfortanspruch.
Mit dem „X-Clean 2“ bietet Rowenta zugleich ein kompaktes Einsteigermodell für die Nass-Trocken-Reinigung. Es kombiniert Saugen und Wischen mit reduzierter Ausstattung, verzichtet jedoch nicht auf zentrale Funktionen wie Eigenantrieb, Doppeltanksystem und Selbstreinigung der Mikrofaserrolle. Die Reinigungsleistung liegt bei 420 U/min, die Laufzeit bei bis zu 35 Minuten im ECO-Modus.
Beide Modelle sind ab sofort im Handel erhältlich. Ergänzt wird das Portfolio weiterhin durch den „X-Clean 5“. Für alle neuen X-Clean Geräte garantiert Rowenta eine 15-jährige Reparierbarkeit, was die Nachhaltigkeitsstrategie der Marke unterstreicht.
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]]>Der Beitrag Dittert: Neue Drei-Jahres-Garantie und Sortimentsausbau erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Das gesammelte Händlerfeedback floss gezielt in Sortimentsentwicklung und handelsspezifische Mehrwerte ein. Zum Jahresauftakt 2026 setzt dittert ein deutliches Signal in Richtung Qualität und Vertrauen: Ab sofort gilt für das gesamte Sortiment eine dreijährige Herstellergarantie auf alle Verkäufe über autorisierte Fachhändler in Deutschland. Begleitet wird die Maßnahme durch eine aufmerksamkeitsstarke POS-Kampagne, die das Garantieversprechen für Endkunden sichtbar kommuniziert. Damit unterstreicht dittert den Anspruch, langlebige und verlässliche Produkte für den Fachhandel anzubieten.
Parallel dazu baut die Marke ihr Küchensortiment weiter aus. Im ersten Halbjahr 2026 kommen drei neue Kleingeräte auf den Markt: eine Thermo-Kaffeemaschine mit 10-Tassen-Kapazität, ein Langschlitztoaster mit Edelstahlgehäuse sowie ein Herz-Waffeleisen in der Designlinie „dittert DARK“. Die Sortimentsentwicklung orientiert sich dabei konsequent an Kundennachfrage und Rückmeldungen aus dem Handel.
Auch im Messejahr 2026 ist dittert präsent: Erstmals tritt die Marke gemeinsam mit ritterwerk und BEEZER auf den wichtigen Branchenevents auf. Den Auftakt bildet die Ambiente in Frankfurt vom 6. bis 10. Februar.
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]]>Der Beitrag Otto Group: KI-gestützte Roboter-Koordination erstmals in Löhne erschien zuerst auf infoboard.de.
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Herzstück der Lösung ist ein intelligentes virtuelles Navigations- und Kommunikationssystem, das unterschiedliche Robotertypen – von autonomen mobilen bis zu stationären Systemen – nahtlos koordiniert. Mithilfe digitaler Zwillinge können Roboterflotten in einer simulierten Umgebung trainiert, getestet und schneller in Betrieb genommen werden. Damit positioniert sich die Otto Group als europäischer First Mover für KI-gestützte Intralogistik.

„Vor mehr als drei Jahren haben wir begonnen, KI und Robotik in der Logistik einzusetzen. Unsere bisherigen Erfahrungen belegen das enorme Potenzial für mehr Effizienz und besseren Service“, erklärt Kay Schiebur, Konzernvorstand Services der Otto Group. „Mit NVIDIA und Reply heben wir die intelligente Automatisierung nun auf die nächste Stufe. […] Wir wollen unsere Performance weiter steigern und so unsere Zukunftsfähigkeit sichern.“
Als erster operativer Standort dient das Logistikzentrum von Hermes Fulfilment in Löhne, das zugleich als Blaupause für den konzernweiten Rollout fungiert. Der IT- und KI-Spezialist Reply hat dafür einen digitalen Zwilling des Standorts erstellt. Die technische Basis bilden NVIDIA RTX Pro 6000 GPUs, Omniverse und Isaac Sim, betrieben auf der Google Cloud Platform.

Auch NVIDIA sieht in dem Projekt ein zukunftsweisendes Modell:
„Physical AI definiert die Möglichkeiten in der Lieferkette neu und verwandelt Lager von statischen Einrichtungen in dynamische, reaktionsfähige Systeme“, sagt Azita Martin, Vice President und General Manager Retail & Consumer Products and Goods bei NVIDIA. „Dies schafft eine skalierbare Blaupause für die Logistik der Zukunft, in der Roboterflotten und intelligente Systeme nahtlos zusammenarbeiten.“
Der digitale Zwilling ermöglicht unter anderem virtuelles Peak-Management, die Simulation unterschiedlicher Volumenszenarien sowie ein zentrales Roboter- und Warehouse-Management. Ziel ist ein intelligent steuerbares, hochflexibles Logistikzentrum.

„Die Schaffung eines digitalen Zwillings ist mehr als nur die Abbildung eines Raumes – es geht darum, intelligente Orchestrierung im großen Maßstab zu ermöglichen“, betont Kai Uwe Ernst, Executive Partner bei Reply. „Dadurch erschließen wir neue Dimensionen an Effizienz und Anpassungsfähigkeit in Logistikprozessen.“
Die Otto Group investiert in der Startphase einen zweistelligen Millionenbetrag. Langfristig soll der „Robotic Coordination Layer“ als zentrales Betriebssystem ein vollständig digitalisiertes Lagerökosystem ermöglichen – mit schnelleren Lieferprozessen, höherer Effizienz und zukunftsfähigen Arbeitsplätzen.
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]]>Der Beitrag Euronics-Chef im Talk mit OMR: Warum das Genossenschaftsmodell die Antwort auf Amazon und Marktkrisen ist erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Mit über 1.200 Geschäften und rund drei Mrd. Euro Umsatz ist EURONICS eine feste Größe im deutschen Markt . Doch der Wettbewerb schläft nicht. Im Gespräch zeichnet Kober ein differenziertes Bild der Branche und erklärt, wie sich der Verbund durch lokale Stärke, neue Store-Konzepte und mutige Sortimentserweiterungen gegen reine Online-Giganten behauptet.
Infoboard fast die wichtigsten Erkenntnisse und Highlights aus dem Gespräch für die Elektrogerätebranche zusammen:
Ist ein Genossenschaftsmodell heute überhaupt noch zeitgemäß? „Das hört sich erst einmal an wie aus einer vergangenen Zeit, ist aber ein super modernes Format“, so Kober. Der entscheidende Vorteil gegenüber filialisierten Konzernen sei der Unternehmer vor Ort. Während Filialisten oft mit wechselnden Managern arbeiten, punkte der EURONICS-Händler mit persönlicher Bindung und einer extrem hohen Loyalität der Teams.
Kober untermauert dies mit einer beeindruckenden Zahl: „Wir haben mal eine Analyse gemacht: Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit in den Geschäften bei uns liegt bei 11 Jahren. Das ist eine verdammt lange Zeit.“
In diesem Zeitraum bauen Mitarbeiter – laut Kober – eine Kompetenz und Leidenschaft auf, die man durch kurzfristige Schulungen in anonymen Großflächenmärkten kaum ersetzen könne.
Euronics verzeichnet einen Online-Anteil von ca. 20 Prozent, was unter dem Marktdurchschnitt liegt – und das sei so gewollt. Die Strategie dahinter: Der Online-Kanal diene oft als Informationsquelle („Customer Journey“), der Abschluss oder die Abholung finde im Laden statt.
Kober betont: „Ein Kunde, der sich online informiert und dann in den Laden kommt, ist der Idealzustand.“ Besonders spannend ist der Marktplatz-Ansatz: EURONICS betreibt kein zentrales Lager, das gegen die eigenen Händler konkurriert. Stattdessen wird die Ware direkt aus den Beständen der lokalen Händler verkauft.
Die Zeiten riesiger Flächen in teuren 1A-Lagen der Großstädte seien schwierig. EURONICS setzt stattdessen auf Nahversorgung in Mittelzentren, wo der Wettbewerb weniger dicht ist.
Für Großstädte testet der Verbund neue Formate wie „Euronics Pick&Go“: Kleinere Flächen mit hohem Convenience-Faktor und Parkplätzen direkt vor der Tür. Denn Kober weiß: „Niemand will einen schweren Fernseher durch die halbe Stadt tragen.“
Um Wachstum zu generieren, reiche der reine Ersatzbedarf oft nicht aus. Technik müsse heute echten Nutzen stiften oder sich ästhetisch integrieren.
Kober betont, dass Technik heute mehr sein muss als nur funktionale Hardware. Er erzählt dazu eine persönliche Anekdote über seinen eigenen Kauf eines Samsung „The Frame“ Fernsehers:
„Wenn der Fernseher aus ist, ist das für viele vom Empfinden her einfach ein großes schwarzes Viereck im Wohnzimmer – vielleicht nicht optimal. Wenn man aber eine Bildgalerie auswählen kann, sieht das echt gut aus.” Das Design werde so oft zum entscheidenden Verkaufsargument in der Beratung.
Philipp Westermeyer spricht im Podcast auch ein heikles Thema an: Warum verkauft ein lokaler Händler Satelliten-Internet von Elon Musk? Weil es pragmatische Lösungen für den ländlichen Raum biete. Kober liefert dazu sehr konkrete Use-Cases:
„Nehmen wir das klassische Neubaugebiet: Du wohnst schon drin, aber das Glasfaserkabel wird erst noch verlegt. Was machst du jetzt? Oder die Ferienwohnung, wo du keinen 12-Monats-Vertrag bezahlen willst, wenn du nur zwei Wochen da bist.” Auch in Regionen wie dem Bodensee, wo man ständig Netzabbrüche durch das Einwählen ins Schweizer Netz habe, sei Starlink eine Lösung, die man „innerhalb einer halben Stunde“ installiert habe . Euronics sei mittlerweile einer der größten Starlink-Händler in Europa .
Ein überraschendes Highlight im Gespräch war das Engagement von Euronics im Frauenfußball (UEFA Women’s Champions League). Benedict Kober erklärte leidenschaftlich, warum das für einen Elektronikhändler Sinn ergibt:
„Frauenfußball ist ein sehr ehrlicher Sport, wo die Kommerzialisierung noch gar nicht so im Vordergrund steht. Das findet mittlerweile auf einem Leistungsniveau statt, wo man sagen muss: Chapeau!” Kober sieht hier einen „Super Match“, da die weibliche Zielgruppe extrem technikaffin sei und der Sport an Popularität gewinne, ohne die Bodenhaftung zu verlieren.
Im Rahmen des OMR-Gesprächs scheut sich Benedict Kober nicht, politische Forderungen zu stellen. Der Wettbewerb mit asiatischen Versendern wie Temu oder Shein werde als kritisch bewertet – nicht wegen der Konkurrenz an sich, sondern wegen der fehlenden Waffengleichheit.
„Ich finde es grenzwertig, dass jeden Tag Millionen von Paketen aus China nach Europa kommen – unter Ausnutzung aller Regulierungsmethoden. Das ist kein fairer Wettbewerb.“Er fordert von der Politik, dass das Level an Regularien, die europäische Händler erbringen müssen, auch für Importeure gelten müsse.
Abschließend gab der Euronics-Chef eine Statement zur aktuellen Kaufzurückhaltung ab: Es sei kein strukturelles Problem fehlenden Geldes – die Sparquote in Deutschland liege bei über 11 Prozent – sondern ein psychologisches. „Das Geld ist nicht weg, es ist noch da“, so Kober. Was fehle, sei die positive Grundstimmung und Zuversicht der Verbraucher, um das Geld auch auszugeben.
Trotz der Übernahme von Wettbewerbern durch Investoren oder internationale Konzerne bleibt Kober gelassen: „Angst ist nie ein guter Ratgeber“. Die Strategie für die Zukunft ist klar definiert: Service, Beratung und lokale Nähe – unterstützt durch sinnvolle Innovationen.
Den komplettem OMR-Podcast mit Benedict Kober gibt es hier.
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]]>Der Beitrag expert: Neue Perspektive für zwei Fachmärkte erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Ziel war es, rechtzeitig vor dem umsatzstarken Jahresendgeschäft Stabilität zu schaffen, Arbeitsplätze zu sichern und den Kunden weiterhin ein gewohntes Einkaufserlebnis zu ermöglichen. Dank einer schnellen Integration konnten die Märkte ohne Unterbrechung weiterbetrieben werden.
Christian Jakob, Geschäftsführer von expert Jakob, betont die Bedeutung der Standorte und Teams: „Die beiden Standorte verfügen über eine solide Basis und engagierte Teams. Uns war wichtig, ihnen eine klare Perspektive zu geben und das Geschäft zügig und zuverlässig weiterzuführen.“ Ein wesentlicher Vorteil sei dabei die regionale Nähe zu bestehenden expert-Jakob-Standorten gewesen, die eine schnelle operative Unterstützung erlaubte.
Die Mitarbeiterintegration verlief reibungslos. Eingespielte Strukturen und das Know-how langjähriger Beschäftigter trugen maßgeblich zur Stabilisierung bei. „Der wichtigste Moment war, den Teams sagen zu können: Es geht weiter“, so Jakob. Statt umfangreicher Umbauten lag der Fokus nach der Übernahme auf gefüllten Regalen, überprüften Sortimenten und Verlässlichkeit im Tagesgeschäft.

Auch auf Ebene der Verbundgruppe wird die Übernahme als positives Signal gewertet. Dr. Stefan Müller, Vorstandsvorsitzender der expert SE, erklärt: „Die Standortübernahmen in Bad Kissingen und Schweinfurt zeigen, wie geschlossen expert aufgestellt ist. Wenn innerhalb der Verbundgruppe Lösungen gefunden werden, profitieren Mitarbeiter, Kunden und Gesellschafter gleichermaßen.“ Gerade zum Jahresende sei es wichtig, die regionale Versorgung und das Vertrauen der Kunden in ihren expert Fachmarkt zu sichern.
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]]>Der Beitrag Russel Hobbs: Designorientierter Start in den Tag erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Technisch setzt die Serie auf bewährte Ausstattungsmerkmale: Die „Brontë Kaffeemaschine“ arbeitet mit der WhirlTech-Brühtechnologie für eine gleichmäßige Extraktion, verfügt über eine 40-minütige Warmhaltefunktion sowie Tropf-Stopp. Der „Brontë Wasserkocher“ bietet 1,7 Liter Fassungsvermögen, Push-to-Open-Deckel und eine innenliegende Beleuchtung. Der „Brontë Toaster“ ist mit Lift-&-Look-Funktion, High-Lift-Technologie sowie Auftau-, Aufwärm- und Stoppfunktion ausgestattet.
Mit der „Brontë Collection“ adressiert Russell Hobbs Verbraucher, die neben Funktionalität verstärkt Wert auf Design und ein hochwertiges Erscheinungsbild im Küchenumfeld legen.
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]]>Der Beitrag HDE-Konsumbarometer: Stimmung etwas besser – Kaufzurückhaltung bleibt erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Der Index steigt zum Jahresbeginn an, die Stimmung der Verbraucherinnen und Verbraucher liegt damit „besser als vor einem Jahr“. An der grundsätzlichen Zurückhaltung beim Konsum ändert sich jedoch wenig.
Nach dem Weihnachtsgeschäft „überwiegt zu Jahresbeginn die Kaufzurückhaltung“. Die Anschaffungsneigung sinkt gegenüber dem Vormonat, während die Sparneigung steigt. Laut HDE ist eine „Verlagerung vom Konsumieren hin zum Sparen“ zu beobachten. In den kommenden Wochen wollen viele Verbraucher offenbar „ein Finanzpolster aufbauen“, weshalb „kein größeres Wachstum beim privaten Konsum zu erwarten ist“. Eine spürbare Belebung dürfte erst eintreten, wenn sich „die konjunkturellen Rahmenbedingungen deutlich verbessern“.
Positiv entwickeln sich hingegen die Erwartungen: Die Verbraucher blicken „etwas optimistischer auf die kommende Konjunkturentwicklung“, ihre Konjunkturerwartungen fallen sogar „besser aus als vor einem Jahr“. Auch die Einschätzung der eigenen Einkommenssituation verbessert sich, finanziell starten viele „positiv in das neue Jahr“.
Insgesamt ist das Jahr 2026 „mit der Hoffnung auf einen wirtschaftlichen Aufschwung verbunden“. Trotz gestiegener Zuversicht bestehen „große Unsicherheiten“, die eine anhaltende Kaufzurückhaltung begünstigen. Der HDE sieht daher die Bundesregierung in der Pflicht, „ihre politischen Vorhaben umzusetzen und für nachhaltiges Wachstum zu sorgen“, da dies „die Voraussetzung für eine Erholung des privaten Konsums“ sei.
Das HDE-Konsumbarometer erscheint „am ersten Montag eines Monats“ und basiert auf einer Umfrage unter 1.600 Personen. Es wird vom Handelsblatt Research Institute (HRI) im Auftrag des HDE erstellt und hat „eine Indikatorfunktion für den privaten Konsum“, indem es die erwartete Stimmung der kommenden drei Monate abbildet.
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]]>Der Beitrag HDE: Gegen Reform der Erbschaftssteuer erschien zuerst auf infoboard.de.
]]>Stefan Genth, HDE-Hauptgeschäftsführer, über die von der SPD angestoßene Debatte einer Reform der Erbschaftsteuer. Foto: HDE
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