Waschen für Anfänger I: Darauf müssen Sie achten

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Waschmaschinentür auf, Wäsche rein, Waschmittel rein, Maschine an: So leicht kann Waschen sein – und auch wieder nicht. Denn heraus kommen oft Verfärbtes, Eingelaufenes, der Fleck ist nicht weg oder die Wäsche müffelt. Wasser- und Energiekosten steigen außerdem, weil man öfter wäscht als man dachte.
Heiß muss nicht sein
Bei normaler Schmutzwäsche reichen niedrigere Temperaturen völlig aus, denn die Waschpulversorten  sind heute so gestaltet, dass Wäsche nicht wärmer als 30 bis 40 Grad gewaschen werden muss, um hygienisch sauber zu waschen. Das spart Strom. Eine Maschine mit 30Grad-Wäsche verbraucht nur die ein Fünftel der Energie einer 60 Grad-Ladung. Wäsche bei hohen Temperaturen zu waschen, lohnt nur, wenn man krank ist – damit die Keime abgetötet werden.
Waschpulver dosieren
Kompaktwaschmittel haben den Nachteil, dass sie nicht richtig dosiert werden können. Lieber nimmt man ein Schäufelchen mehr. Leider kostet das nicht nur mehr Geld: In der Schublade für das Waschmittel sammeln sich Rückstände, die vom Wasser nicht vollständig eingespült werden. Darin fühlen sich Schimmelsporen sehr wohl. Sie gelangen in die Wäsche und können so zu Hautrötungen oder Allergien führen. Daher sollten Sie die Schublade etwa alle zwei Monate mit einer Spülbürste reinigen.
Die Trommel nicht überlasten
Zwischen Schmutzwäsche und Trommeldecke sollte eine Handbreit Platz bleiben, damit die Waschstücke sich noch bewegen können und gut mit Wasser umspült werden. Sonst wird di wäsche nicht richtig sauber und muss noch mal gewaschen werden.
Wasserenthärter gehören ins Reich der Mythen
Um Kalkschäden, die in der Werbung groß herausgestellt werden zu vermeiden, geben Nutzer kräftig Enthärter und Entkalker zur Wäsche. Waschmittel enthalten aber neben Tensiden und Bleichmitteln auch Enthärter. Sie müssen also nicht extra eingegeben werden.