telering: Nix Digital-Allergie – Ich existiere und agiere!

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„Das Tagungsmotto „KLIQ in die Zukunft“ soll verdeutlichen, ohne eine professionelle Präsenz im Internet geht nichts mehr. Wer heutzutage im Netz nicht wahrgenommen wird, der existiert quasi schon nicht mehr“, rief Franz Schnur, Geschäftsführer telering, den Teilnehmern auf der Jahreshauptversammlung seiner Verbundgruppe Anfang Mai in Berlin zu.

„Erfreulicherweise lässt sich inzwischen feststellen“, so Schnur, „dass die Digital-Allergie in unserer Händlerschaft deutlich abgenommen hat und immer mehr Markenkliq-Homepages entstanden sind und entstehen, aktuell über 1000 an der Zahl. Auch die in Eigenregie gestaltete Homepage erfüllt ihre wichtige Aufgabe, nämlich präsent zu sein im Internet und signalisiert: Ich bin als Fachhändler „Up-to-date. Ich existiere und agiere!“

Kaffee+ im Text

Und die „teleringer“ und „markenprofis“, viel besser charakterisiert als IQ- (Immer Qualität) Fachhändler, sind wahrlich quicklebendig. Im Berliner Estrel Convention Center belagerten sie die Info-Stände ihrer Kooperation, machten sich über attraktive Außenauftritte und über neue Akzente beim Ladenbau schlau und nutzten intensiv das neue Format „Trendscout.“ Hierbei konnten sich die IQ-Fachhändler an den Messeständen der Aussteller in aller Ruhe die neuesten technischen Entwicklungen erklären lassen, die Hintergründe dazu erfahren und herausfiltern, was demnächst Trend sein wird – und zwar von hochkompetenten Mitarbeitern der Hersteller und nicht einfach nur von kurzfristig angeheuertem Messepersonal.

Und auch die umfangreiche Warenbörse war trotz herrlichem Sonnenschein und hoch sommerlichen Temperaturen, bestens besucht. Die Aussteller sprachen von gutem Andrang an ihren Messeständen und von einem erfreulichen Odervolumen.

Bildgalerie Telering Jahreshauptversammlung 2016 ^

Happy Wife – Happy Life ^

Produkte und Neuheiten sind das eine, Vermarktung das andere. Marketing-Fuchs Gerhard Fuchs und Erfolgs-Coach Michael Rossié vermittelten auf dem Kongress das Rüstzeug für noch bessere Geschäftsergebnisse. Fuchs machte deutlich: Nur durch „Magic Moments“ schafft man Kundenloyalität und findet Fürsprecher für sein Geschäft. „Nicht Produkte stehen beim Endverbraucher im Vordergrund, sondern Problemlösungen und gute Gefühle“, so der Marketingprofi.

„Kunden verliert man“, so Fuchs, „überwiegend durch Gleichgültigkeit des Verkaufspersonals, durch wiederholte Fehler, ungenügende Auskünfte und aus Unhöflichkeit. Dagegen schaffen Zuvorkommenheit, wirkliches Interesse am Kunden und echtes, interessiertes Zuhören Begeisterung und magische Momente, die zu einer dauerhaften Kundenbeziehung führen.“

Momente der WahrheitAnhand eines Schaubildes zeigte Fuchs ferner auf, an welchen Stellschrauben – angefangen beim Thema Parkplatz über die Begrüßung bis hin zur Kassensituation und Verabschiedung – Magic Moments gestaltet werden können. Fuchs konstatiert: „Das muss deutlich mehr sein als nur Zufriedenheit, denn Zufriedenheit wird höchstens mit der Note 3 bewertet.“

Während Fuchs in seinem Vortrag eher den Wert auf Optimierung der Prozesse legte, stand bei Sprechtrainer und Erfolgs-Coach Michael Rossié die Kommunikation mit schwierigen Kunden und Mitarbeitern im Vordergrund. Den Teilnehmern rief Rossié voller Inbrunst zu: „Das Leben ist viel zu kurz, um sich zu streiten. “Pluspunkte im Leben haben seiner Erfahrung nach insbesondere diejenigen Menschen, die Ärger und Wut auffangen können.“ Und Rossié ganz im Stil eines Lebensberaters: „Happy Wife – Happy Life.“

Nach Rossié spielen bei der Kommunikation die persönliche wie auch auf sachliche Ebene eine entscheidende Rolle. Hinzu kommt die Melodie, sprich der Unterton, mit dem die gesprochen Worte unterlegt werden. Und dann gibt es noch das „Rabattheftchen“, in dem sich „Rabattmarken, sprich Gemeinheiten“, aufaddieren, die nur darauf warten, sich irgendwann zu entladen. „Am besten, sprechen Sie nie mit wütenden Menschen“, rät Rossié. Er schließt seinen Vortag mit den motivierenden Worten: „Werden Sie so, wie Sie sind.“

Bei mir hat’s kliq gemacht ^

„Bei mir hat’s kliq gemacht“ – ein Motto, das gut auch als Resümee für die beiden Vorträge von Fuchs und Rossié gelten könnte, hat jedoch ganz gezielt die Website www.kliq.de im Fokus. Schnur erläutert: „Im Gegensatz zu Internet-Shops will www.kliq.de jedoch erstmal nicht verkaufen, sondern möglichst neutral beraten und aufklären. Denn wie Sie vielleicht auch bei sich beobachten, ist es weit verbreitet, sich vor dem Besuch eines stationären Geschäftes Informationen zu bestimmten Produkten und Technologien im Internet zu ergoogeln. Diese interessierten Verbraucher wollen wir mit www.kliq.de abholen und von dort zu Ihnen ins nächste IQ-Fachgeschäft weiterleiten.“

Mit der Ratgeberfunktion von www.kliq.de unterstreicht telering eindrucksvoll ihre Geschäfts-Maxime „IQ-Commerce statt E-Commerce.“ Schnur bekräftigt: „Der Distanzhandel ist und bleibt, im Gegensatz zur professionellen Online-Präsenz, auf absehbare Zeit keine zwingende Notwendigkeit. Stationär heißt aber auch noch lange nicht statisch. Wir haben die Online-Entwicklung in unserer Branche immer im Blick und werden mit den richtigen und intelligenten Konzepten weiter darauf reagieren, das sei an dieser Stelle versprochen.“

Analog ausgedient? ^

Online als die allein selig machende Kundenansprache? Wohl kaum! Ansonsten hätte Schnur nicht die Empfehlung an seine Mitglieder ausgesprochen, sie mögen die klassischen Marketing-Instrumente nicht außer Acht lassen. „Am häufigsten werden vor einem Besuch eines Fachgeschäftes nach wie vor Mailings oder Postwurfsendungen wahrgenommen, gefolgt von Prospekten und Broschüren, Plakaten und Postern. Im Ladengeschäft selbst erfahren Deckenhänger die höchste Beachtung. Wer auch nur diese wenigen Werbemittel kontinuierlich in ausreichender Zahl gezielt einsetzt, erhöht schon dadurch seine Chancen im Wettbewerb“, weiß der telering Geschäftsführer.

Ganz analog auch die entspannenden Momente der telering Jahreshauptversammlung. Absoluter Höhepunkt dabei: Die festliche Gala mit vielen Schaueinlagen und mit dem Stargast Thomas Anders. Er ließ mit seinen „Modern Talking“-Songs die Probleme des beruflichen Alltags vergessen, lockte auf die Tanzfläche und bescherte der telering-Gemeinschaft einen unbeschwerten Abend – einfach nur IQ mit Herz.