StiWa: Geschirrspülmittel im Test

TEILEN
Mit dem Testsieger glänzt der Edelstahl-Löffel auch nach 300 Durch­gängen noch wie neu (links). Ein anderes Mittel lässt ihn bunt schil­lern (Mitte), ein weiteres färbt ihn golden ein (rechts). (Bild: Stiftung Warentest)
Mit dem Testsieger glänzt der Edelstahl-Löffel auch nach 300 Durch­gängen noch wie neu (links). Ein anderes Mittel lässt ihn bunt schil­lern (Mitte), ein weiteres färbt ihn golden ein (rechts). (Bild: Stiftung Warentest)

Welches Geschirrspülmittel nutzen Sie alltäglich? Sind Sie damit zufrieden?

Viele Handelsmarken unter den Geschirrspülmitteln  sind gut und günstig und spülen besser als manches Markenprodukt, stellt die Stiftung Warentest in ihrem aktuellen Geschirrspülmitteltest fest. Hört sich erst mal gut an. Doch obwohl alle geprüften Geschirrreiniger Salzersatz zum Enthärten des Wassers und Klarspüler enthalten, unterscheiden sie sich laut Test zum Teil deutlich:  Nur 8 von 19 sind gut. Ein Produkt  wird sogar mit mangelhaft bewertet, denn es verfärbt Besteck dauerhaft und gefährdet den Geschirrspüler.

Kaffee+ im Text

Auch unter dem Aspekt der Umweltverschmutzung sind Geschirrspülmittel keine Bio-Artikel: Die meisten Reiniger enthalten Phosphate. Die verhindern zwar, dass sich Kalk auf Maschine und Geschirr niederschlägt, tragen aber zur Überdüngung der Flüsse und Seen bei. Deshalb schneiden fast alle geprüften Mittel bei den Umwelteigenschaften befriedigend ab. Phosphate sollen bis zum Jahr 2017 EU-weit aus Spülmaschinenmitteln verschwinden und die Anbieter arbeiten bereits an neuen Rezepturen. Bestes phosphatfreies Produkt im Test ist ein Multitab. Er reinigt gut, trocknet aber nicht besonders. Dafür belastet er Gewässer weniger als die meisten Reiniger im Test.