Sonderschau über Äthiopische Kaffeewälder in Berlin-Dahlem

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Eine schöne Möglichkeit für Besucher der Bundeshauptstadt und ihre Bewohner, verregnete Sonntage im November und Dezember zu verbringen, stellt das Portal „Berliner Freizeittipps“ vor: Noch bis 23. Februar 2014 zeigt nämlich das Botanische Museum Berlin-Dahlem die Sonderausstellung „Kaffee. Ein globaler Erfolg“ Im Mittelpunkt das Kaffeethema: Äthiopische Kaffeewälder.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Äthiopische Bergregenwälder: in einer Raum- und Klanginstallation können Besucher Coffea arabica und ihren natürlichen Lebensraum erleben. Dazu werden aktuelle Forschungsprojekte und Schutzprogramme für die durch Abholzung in ihrer Existenz bedrohten äthiopischen Kaffeewälder vorgestellt, wie zum Beispiel das  UNESCO-Biosphärenreservat „Yayu Coffee Forest“. Besonders gewürdigt wird das Engagement des Environment and Coffee Forest Forum (ECFF). ECFF setzt sich als eine der zentralen Organisationen in Äthiopien für den Erhalt und die nachhaltige Nutzung der letzten verbliebenen Kaffeewälder ein.

Kaffee+ im Text

Um den „äthiopischen Kaffeewald“ gruppieren sich weitere Ausstellungsteile mit vielen kulturhistorischen und ethnographischen Objekten sowie Geschichten zu Kaffee-Kultur und Kaffeeanbau in Afrika, Asien und Lateinamerika. Ein großes Themenspektrum und viele Mitmach-Stationen bieten Unterhaltsames und Nachdenkliches für die ganze Familie. Was steckt hinter den verschiedenen Kaffeezertifizierungen? Wie entwickelt sich der tagesaktuelle Weltmarktpreis von Rohkaffee? Was verbindet die Kaffeebohne mit dem Farbstoff Indigo? An epochentypischen Kaffeetischen vom osmanischen Kaffeehaus bis zur modernen Kaffeebar kann Platz genommen und ausprobiert werden: Kaffeetüten stempeln, Aromen riechen und unterscheiden oder Kaffeemusik lauschen. In einem eigenen Ausstellungsraum werden die Besucher auch in die Geheimnisse der äthiopischen Kaffeezeremonie eingeweiht.
Passend zur Kaffeeausstellung im Botanischen Museum führt ein Kaffeepfad durch den Botanischen Garten. Er reicht von den lebenden Kaffeesträuchern im Tropischen Nutzpflanzenhaus bis zu den Kaffeeersatzpflanzen in der systematischen Abteilung im Freiland. An 15 Stationen können Sie  Verwandte, Nachbarn und Konkurrenten der Kaffeepflanze kennen lernen.