Panasonic-Studie deckt auf: Versagen vor dem Wäscheberg

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Über 1000 Teilnehmer über 18 Jahre äußerten sich zum Thema Waschen.

Panasonic untersuchte mit einer repräsentativen Studie die Waschgewohnheiten der Deutschen. Heraus kamen überraschende Ergebnisse: Wäsche waschen ist die zweitbeliebteste Hausarbeit der Deutschen – und kommt damit gleich nach dem Kochen und vor dem Abwasch, dem Putzen und dem Bügeln.

2,2 Stunden in der Woche investieren die Bundesbürger im Schnitt in saubere und gepflegte Kleidung und befüllen ihre Waschmaschine durchschnittlich mit 3,5 vollen Waschladungen. Am häufigsten wandern Duschtücher in die Wäsche. 61 Prozent der Befragten waschen sie einmal pro Woche, dicht gefolgt von den Schlafanzügen mit 53 Prozent.

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Obwohl das Waschen ein fester Bestandteil des Alltags ist, setzen sich die meisten nur wenig damit auseinander. Ob Gewohnheit oder Unwissen – 44 Prozent nutzen für jede Wäsche dieselben Einstellungen. 59 Prozent gaben an, nur manchmal auf die Textilpflegesymbole zu sehen, bevor sie Hemden, Röcke und Co. in die Waschmaschine geben.

Drei von vier Deutschen (76 Prozent) kennen die Bedeutung der Textilpflegesymbole nicht oder nur teilweise. Die Konsequenz: Bei mehr als der Hälfte der Befragten (58 Prozent) finden sich fünf oder mehr beschädigte Kleidungsstücke pro Jahr in der Wäsche. Der Lieblingspulli verfärbt oder die neue Hose fleckig? Bei 84 Prozent der Deutschen passiert dies durchschnittlich 20 Mal pro Jahr. Mehr als ein Drittel (38 Prozent) beklagt, dass jährlich ein bis drei Kleidungsstücke in der Waschmaschine eingehen.

Für das Versagen vor dem Wäscheberg machen viele Befragte jedoch jemand anderes verantwortlich: ihren Partner. 38 Prozent sind überzeugt, dass die bessere Hälfte einfach alles in die Waschmaschine gibt, ohne auf Farbe oder Material der Kleidungstücke zu achten.