Oranier: Spende statt Weihnachtsgeschenke für Kunden

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Spendenscheck von Oranier
Symbolische Scheckübergabe von Nikolaus Fleischhacker (r.), Geschäftsführer der Oranier-Gruppe, an Caroline Richter mit Sohn Robin in Gegenwart von (hinten von links) Pfarrer Axel Henß, Martin Scheld und Andreas Burk vom Kuratorium der Stiftung "Glaube verbindet".

Der dreijährige Robin Richter aus Gladenbach-Weidenhausen muss alle drei Monate in die Klinik. Er hat bereits mehrere Operationen über sich ergehen lassen. Robin wurde mit der seltenen Muskelerkrankung AMC geboren. In der Folge kam es zu einer gestörten Muskelentwicklung in Oberarm und Oberschenkel. Caroline und Christian Richter, die Eltern von Robin, fahren mit ihrem Sohn regelmäßig zur Behandlung in ein Münchner Krankenhaus oder zur Kinderorthopädie in Aschau im Chiemgau. Sowohl die Fahrtkosten als auch die tägliche Betreuung bringen die Familie an ihre Belastungsgrenze.

 

Kaffee+ im Text

Geplant ist, einen kleinen Fahrstuhl in das zweistöckige Wohnhaus einzubauen, damit sich Robin mit seinem Rollstuhl freier bewegen kann. Ein solcher Aufzug würde, trotz viel Eigenleistung, bis zu 40.000 Euro kosten. Neben der Krankenkasse haben auch Nachbarn und die evangelische Kirchengemeinde Weidenhausen dafür Geld zur Verfügung gestellt. Dem schließt sich nun auch Oranier an und spendet weitere 6.000 Euro.