Management Report „O du fröhliche…“

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Report "Oh du fröhliche" Cover

Weihnachtsgeschäft nicht nur an Weihnachten. Obwohl die Bedeutung des Weihnachtsgeschäfts als Wirtschaftsfaktor im Handel außerordentlich hoch ist, verliert das Fest aufs Jahr gesehen prozentual an Bedeutung. Insgesamt wurden 472,4 Milliarden Euro im Jahr 2015 im Einzelhandel umgesetzt, wovon 87,2 Milliarden Euro in den Monaten November und Dezember ausgegeben wurden. Eine abnehmende Tendenz ist dabei erkennbar.

Welches die wichtigsten Veränderungen und Umsatztreiber des Weihnachtsgeschäfts des deutschen Einzelhandels sind, zeigt der Management Report „O du fröhliche…Bedeutung des Weihnachtsgeschäfts für den deutschen Einzelhandel“, der zur diesjährigen Tendence erscheint. Die Studie wurde von der Messe Frankfurt in Auftrag gegeben und durch das Institut für Handelsforschung Köln (IFH Retail Consultants) erstellt.

Kaffee+ im Text
Report "Oh du fröhliche" Grafik
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„Die Ergebnisse des Management Reports zeigen klar, dass sich das Weihnachtsgeschäft in der klassischen November-Dezember Definition verändert hat und weiter verändern wird. Die Weihnachtszeit bietet noch jede Menge Potenzial für den Einzelhandel, um vom Weihnachtshype zu profitieren. Dabei spielt die richtige Informationsquelle eine große Rolle. 9 von 10 Händlern aus dem GPK-Bereich sprechen sich für das Format Fachmesse aus, wenn es um Weihnachtsgeschäft und Inspiration dafür geht“, so Philipp Ferger, Group Show Director Tendence.

Die wichtigsten Ergebnisse auf einen Blick:

  • Das Weihnachtsgeschäft ist von der Branche abhängig
    Obwohl die Mehrheit der in der Studie befragten Händler angibt, dass das Weihnachtsgeschäft weiterhin in der klassischen Definition von der zweiten Novemberhälfte bis zur zweiten Dezemberhälfte stattfindet, zeigt sich bei genauer Betrachtung, dass es in einzelnen Branchen später beginnt. In diesen Segmenten hat das Weihnachtsgeschäft eine überdurchschnittlich große Bedeutung.

    Laut IFH-Händlerumfrage sind es bei den Elektrokleingeräten vor allem die Küchenmaschinen sowie Kaffee- und Espressomaschinen, die an der Spitze des Verkaufs liegen. Aber auch im Bodenpflegemarkt sind Staubsauger und Robotsauger Produkte, die zu Weihnachten zunehmend beliebter bei den Verbrauchern werden (20,7 Prozent).

  • Wichtigste Informationsquelle für den Handel sind Messen
    Auf der Suche nach den angesagten Trends und Neuheiten der Saison sind (Fach-)Messen für den Handel die wichtigste Informationsquelle. Den höchsten Wert erreicht der GPK-Fachhandel. Hier sprechen sich 9 von 10 Händlern dafür aus.
  • Nur knapp ein Viertel nutzt Online-Vertrieb als Umsatztreiber
    Lediglich 24,2 Prozent der befragten Händler vertreiben ihre Produkte auch online. Der Elektrofachhandel ist in diesem Bereich mit 63,3 Prozent der Spitzenreiter. Die Händler sind mehrheitlich überzeugt: Der Online-Anteil am Weihnachtsgeschäft hat grundsätzlich eine wachsende Bedeutung.
  • Weihnachtsdekoration ist der Schlüssel zum Umsatz
    82 Prozent der Fachhändler sind sich einig: Die Dekoration ist in der Vorweihnachtszeit das wichtigste Instrument, um auf das Produktsortiment aufmerksam zu machen. Sieben Prozent der Befragten nutzen dieses Instrument nicht.
  • Gesamtes Produktportfolio kann vom Weihnachtshype profitieren
    Auch signifikante Cross-Selling-Effekte werden von den Händlern zur Weihnachtszeit festgestellt. 30 Prozent der befragten Unternehmen geben an, dass in der Weihnachtszeit nicht nur Artikel, die in diese Zeit passen gekauft werden. Die Geschenkezeit rund um Weihnachten steigert folglich den Verkauf des gesamten Produktportfolios.

Wer mehr über die Bedeutung des Weihnachtsgeschäfts wissen möchte, findet den gesamten Report als PDF-Datei unter: www.tendence.messefrankfurt.com/weihnachten-einzelhandel

Alle Management Reports, die im Rahmen der Konsumgütermessen Ambiente und Tendence herausgegeben wurden, gibt es unter: www.tendence.messefrankfurt.com/management-reports