Kritischer Weihnachtsgruß aus Frechen

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Weihnachtsgrüße gibt es in diesen Tagen wie Sand am Meer. Dieser ragt heraus, fasst er doch auf das Vortreffslichste das Wohl (Weiße Ware) und Wehe (UE-Markt) der Branche knapp wie präzise zusammen. Die Geschäftsleitung der Brömmelhaupt Großhandels GmbH kommt gleich im ersten Satz ohne Umschweife und Weihnachtsdeko zur Sache: „Wir alle mussten im Jahr 2014 miterleben, in welch massivem Strukturwandel sich unsere Branche befindet.“

Leider sei, so beklagen Dr. E.-Dieter Drosdek und Robert Drosdek, Berthold Beckmann und Michael Strempel, der Internetanteil bei Weißer Ware von 14,7 % auf 15,4 % und bei TV von 16,1 % auf 16,8 % gestiegen. Das sei um so bedauerlicher, da dafür auch Marktteilnehmer verantwortlich seien, die sich als „Partner des Fachhandels“ bezeichnen. Zwar werde nicht einmal jedes fünfte Gerät im Internethandel gekauft. „Die „gefühlte“ Bedeutung des Internethandels sei aber wesentlich größer. Schlimmer noch: „Die wirtschaftliche Auswirkung, das heißt der Druck auf die Preise, ist verheerend.“

Kaffee+ im Text

Selektive Vertriebssysteme seien daher notwendiger denn je, adressiert Brömmelhaupt an die Industrie: „Der Handel erwartet, dass die selektiven Vertriebssysteme mit Leben erfüllt werden, d.h. eine angemessene Preis- und Produktdifferenzierung geboten wird, um eine funktionsgerechte Spanne zu ermöglichen für die erbrachten Mehr-Wert-Leistungen.“

Erst der letzte Absatz der Weihnachtspost von Brömmelhaupt riecht nach Versöhnung und Vanillekipferln: „Für das entgegengebrachte Vertrauen und die partnerschaftliche Zusammenarbeit in einem schwierigen Jahr danken wir Ihnen recht herzlich.“

Den kompletten Wortlaut der Weihnachtspost von Brömmelhaupt lesen Sie » hier.