Konsumverhalten: So ticken die „Smart Natives“

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„Smart Natives“, also junge Menschen im Alter von 20 bis 25 Jahren, shoppen selektiv – mal online, mal offline. Eine klare Präferenz für einen Einkaufskanal gibt es nicht, die Kanaldenke ist out. Vor allem in den Branchen Lebensmittel, Kosmetik und Technik nimmt die Präferenz für einen bestimmten Kaufkanal – online oder stationär – erkennbar ab. Das sind die Ergebnisse der Kurzstudie „Digital geboren: So ticken Smart Natives“ des ECC Köln. Im Vergleich zu 2013 ist der Anteil derer, die gerne in beiden Kanälen kaufen, gestiegen. Trotz steigender Online-Umsätze, nimmt der Anteil der Smart Natives, die Wohnartikel, Fashion und Technik lieber im stationären Handel kaufen möchten, zu. Ein möglicher Grund: Fehlt das Angebot im stationären Handel, wird problemlos in den Online-Kanal gewechselt, obwohl der Artikel vielleicht lieber im Geschäft vor Ort gekauft würde.

„Spätestens die neuen, stark digital-affinen Kundengenerationen zeigen dem Händler, was Unberechenbarkeit bedeutet, sollte er immer noch in einzelnen Kanälen und spezifischen Kundeneinkaufsmustern denken. Die Studienergebnisse zeigen aber auch, dass Bedürfnisse wie persönliche Beratung bleiben – in Zukunft aber anders transportiert werden müssen“, sagt Michael Hubrich, Senior Vice President MEE, hybris und SAP Customer Engagement and Commerce. „Für die Bindung dieser neuen Generationen ist es unumgänglich, ein kanalübergreifend einheitliches und kontextuelles Einkaufserlebnis zu schaffen.“

Kaffee+ im Text

Kanalpräferenzen 2015

 

Über die Kurzstudie

Die Kurzstudie „Digital geboren: So ticken Smart Natives“ des ECC Köln in Zusammenarbeit mit hybris software beschäftigt sich mit der Frage, welche Faktoren das zukünftige Konsumverhalten beeinflussen und welche Auswirkungen damit auf den Handel zukommen. Die Kurzstudie kann unter folgendem Link abgerufen werden: https://www.hybris.com/de/downloads/white-paper/ecc-digital-geboren-smart-natives/573