Keine Zeit zum Kochen? Wie Sie mit Fertigprodukten richtig umgehen

TEILEN
Eine Fertigpizza freut sich auch über eine Prise Pizza-Kräutergewürz. (Bild: Selbst; pixelio.de)

Es gibt viele Gründe, sich nicht gesund zu ernähren: Da ist die fehlende Zeit, das fehlende Wissen, das fehlende Durchhaltevermögen, der fehlende Wille – und die Tatsache, dass es Fertigprodukte gibt. Schließlich kann man auch hier einen Salat dazu anmachen oder wenigstens ein paar Tomaten und Gurkenscheiben dazustellen.

Wenn es denn schon Fertigpizza und Pasta sein muss, beachten Sie beim Kauf einfach drei goldene Regeln:

Kaffee+ im Text

•    Unterbrechen Sie die Kühlkette nicht zu lange! Heißt, die Produkte müssen nach dem Kauf so schnell wie möglich zurück in einen Kühlschrank oder in ein Gefrierfach, denn sonst entstehen krankmachende Keime.
•    Erhitzen Sie die Gerichte bei hohen Temperaturen, um bereits entstandene Keime abzutöten. Dabei öfter mal umrühren versteht sich von selbst.
•    Beachten Sie das Mindesthaltbarkeitsdatum. Man kann Produkte auch noch essen, wenn das MHD abgelaufen ist. Leicht verderbliche Speisen wie Mischsalate aus der Tüte, Fleisch-, Fisch- und Geflügelprodukten sollten nach Ablauf des Datums allerdings nicht mehr gegessen werden.

Andere Produkte sind auch über das Datum hinaus noch länger essbar, wenn sie richtig gelagert werden. Und auch hier kann man sich langsam dazu bringen, seine Fertiggerichte und Zutaten selbst herzustellen. Wenn Sie zum Beispiel frische Kräuter übrig haben, nehmen Sie eine Eiswürfelschale, geben Sie die Kräuter hinein, füllen Sie die einzelnen Buchten mit Olivenöl auf und geben Sie die Schale in den Gefrierer. Bei Bedarf lassen sich die einzelnen Olivenöl-Kräuter-Würfel entnehmen  – als Basis für eine schmackhafte Salatsoße.