Hat Ihr Haar genug Bewegung?

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(Bild: Rainer Sturm/pixelio.de)
(Bild: Rainer Sturm/pixelio.de)

Es ist schon erstaunlich, womit manche so ihr Geld verdienen. Wissenschaftler zum Beispiel. Im Pariser Labor von L’Oréal zum Beispiel habe zwei Wissenschaftler herausgefunden, dass Haare Bewegung brauchen. Und zwar in einer speziellen S-Form. Rausgefunden haben sie das mit speziellen Geräten wie der Move-Hair-Maschine, bei der eine blonde Haarsträhne, gerade mal drei Gramm schwer und naturblond, an einer Schiene aufgehängt durch den Raum saust und Kameras ihre Bewegungen bis ins allerkleinste Detail verfolgen. Seit sieben Jahren tüfteln die Forscher hier, um herauszufinden, wie sich Haare eigentlich bewegen. Wenn man läuft, springt oder sich dreht. Denn das ist bislang noch wenig erforscht.

„Wie man Haarbruch eindämmt, Farbe konserviert oder Glanz verstärkt, wussten wir. Aber die Haarfasern dazu zu bringen, wieder so zu fallen wie im kerngesunden Urzustand, war eine echte Herausforderung“, sagt Guillaume, einer der Wissenschaftler. Genau das soll eine neue Kérastase-Linie können, die hier im Labor entwickelt wurde. Wie? „Wir haben herausgefunden, dass sich unsere Haare von Natur aus eher s-förmig bewegen, sie schlängeln sich. Und das nehmen wir auch als besonders schön wahr.“ Kaputtes Haar dagegen pendle nur lustlos von einer Seite zur anderen. „Wie eine Gardine.“

Kaffee+ im Text

Das S.(O.S.)-Programm bei Kérastase: ein Wirkstoffkomplex mit Keratin, der nicht glättet, sondern eher für einen kontrollierten, frizzfreien Fall sorgt. Auch gut: eine nicht chemische Keratinbehandlung beim Friseur, die das Haar umhüllt (ohne es zu beschweren) und dann etwa zehn Haarwäschen hält.  (Quelle: grazia)

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