Geschirrspüler im „test“-Test: Rundum saubere Sache

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Geschirrspüler im „test“ von Stiftung Warentest
Neben Geschirrspülern hat die aktuelle Mai-Ausgabe von „test“ auch Geschirrspültabs im Fokus.

Das Fazit der „test“-Tester: Viele Maschinen spülen normal verschmutztes Geschirr auch im Sparprogramm sauber. Die Laufzeit von drei bis vier Stunden schreckt aber ab.“ Sieger bei den vollintegrierten Geschirrspülern wurde das Modell S51N65X6EU-GV 960 von Neff vor den baugleichen BSH-Modellen von Bosch (SMV68N20EU) und Siemens (SN66P080EU). Ebenfalls auf dem Treppchen ist Constructa mit dem Modell CG4A52V8.

Zanussi schmiert ab

Einen Verlierer gab es auch: Zanusssi bekam für den Geschirrspüler ZDT16016FA mit der „Haltungsnote“ 4,9 ein „Mangelhaft“. Begründung der Tester: „Das Gerät fiel im Automatikprogramm wiederholt aus. Das Sieb verstopfte, Wasser lief in die Bodenwanne, die Aquasafe-Einrichtung löste aus und stoppte das Gerät.“

Kaffee+ im Text

Für den Geschirrspüler-Test ausgewählt wurden teil- und vollintegrierte 60-Zentimeter-Geräte der Energieeffizienzklasse A++. Dabei weisen die Tester ausdrücklich darauf hin, dass das Label ausschließlich die Werte im Eco-Programm berücksichtigt: „Die Entwickler trimmen ihre Maschinen in diesem Spülgang auf einen möglichst niedrigen Verbrauch. Um damit sauber zu spülen, müssen die Maschinen sehr lange laufen.“

Geschirrspüler „Super Silence“ ActiveWater Modell von Bosch
Mit dem „Super Silence“ ActiveWater Geschirrspüler Modellen landete Bosch im Ranking ganz weit vorne.

Bosch: Sparsam und gründlich

Bosch stellt mit dem „Super Silence“ ActiveWater Geschirrspüler (SMI68N25EU) den Testsieger unter den teilintegrierten Modellen. Mit dem „Super Silence“ ActiveWater

(SMV68N20EU) bei den vollintegrierten Geräten landete man hinter Neff auf einem guten zweiten Platz. Der aktuelle Test bestätigt zudem frühere Ergebnisse: So wurde das Modell SPI69T45EU im Mai 2014 zum Sieger in der 45-Zentimeter-Klasse gekürt.

Dass die sparsamsten Spülprogramme mehr Zeit als ihre verbrauchsintensiveren Alternativen benötigen, ist laut Bosch „eine technische Notwendigkeit“. Die StiWa bestätigte jetzt: Bosch-Geräte waschen im Eco-Programm wirklich sauber. Einer der Gründe ist die ActiveWater-Technologie, die mit gezielter Wasserverteilung, optimierter Filtertechnik, schnellerer Aufheizung und höherer Pumpenleistung für „beste Spülresultate bei hervorragenden Verbrauchswerten“ sorgt.

Siemens: Niedrige Betriebskosten

iQ500 speedMatic Geschirrspüler von Siemens
Der teilintegrierte iQ500 speedMatic Geschirrspüler von Siemens erhielt im aktuellen „test“- Heft die Gesamtnote 2,1.

Naturgemäß fährt Siemens mit seinen baugleichen Modellen die gleichen Top-Platzierungen ein wie Bosch. Der teilintegrierte Testsieger iQ500 speedMatic Geschirrspüler (SN56P580EU) erhielt im aktuellen „test“- Heft die Gesamtnote 2,1. Unübertroffen niedrig sind dabei die Betriebskosten. Stiftung Warentest errechnete sie auf der Basis eines standardisierten Nutzerprofils: Demnach liegen sie bei nur 1140 Euro in zehn Jahren.

Beko: Attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis

Geschirrspüler DIN 5930 von Beko
Attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis: Geschirrspüler DIN 5930 von Beko.

Mit dem Gesamtergebnis „gut“ (Note 2,5) wurde der Geschirrspüler DIN 5930 von Beko bewertet. Der Geschirrspüler mit dem nach Unternehmensangaben attraktivsten Preis-Leistungs-Verhältnis unter den im Test mit „gut“ ausgezeichneten Modellen punktet mit seinem Sparprogramm, der Sicherheitsausstattung sowie benutzerfreundlicher Handhabung.

Interessanter Nebenaspekt des StiWa-Tests: Multitabs eignen sich für Kurzprogramme eher weniger. In der knappen Spülzeit würden sich manche Tabs nicht vollständig auflösen.