Energiemanagement: Miele erhält „Best Practice Label“

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An jedem Miele-Werkstandort gibt es Beauftragte, die zusammen das übergeordnete Energieteam bilden. Mit Dr. Eduard Sailer, Geschäftsführer Technik (links), freuen sie sich über das „Best Practice Label“ für Energieeffizienz.
An jedem Miele-Werkstandort gibt es Beauftragte, die zusammen das übergeordnete Energieteam bilden. Mit Dr. Eduard Sailer, Geschäftsführer Technik (links), freuen sie sich über das „Best Practice Label“ für Energieeffizienz.

Miele hat seit der Jahrtausendwende nicht nur Strom- und Wasserverbräuche seiner Produkte um die Hälfte gesenkt, sondern auch den konzernweiten Energiebedarf des Unternehmens durch zahlreiche Maßnahmen stark reduziert. Für sein erfolgreiches Energiemanagement erhielt Miele kürzlich das „Best Practice Label“ der Deutschen Energieagentur (dena), das Projekte mit Vorbildcharakter auszeichnet.

Die Zahlen sprechen für sich: Der spezifische Energieverbrauch, also der Verbrauch je Tonne Produkt, sank seit dem Jahr 2000 um 32,7 % – obwohl neue Werke entstanden und die Produktion ausgeweitet wurde. Zusätzlich setzte Miele über alle Standorte hinweg zwischen 2012 und 2014 über 50 Energieeffizienzmaßnahmen um. Mit 43 Maßnahmen, die sich eindeutig beziffern lassen, konnten über 2,8 Gigawattstunden Strom und damit 481.600 Euro pro Jahr eingespart werden.

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Die vorausgehende Ermittlung der Potenziale und die Umsetzung der Maßnahmen wurden maßgeblich durch das Energiemanagementsystem gesteuert, für das Miele bereits 2012 die Zertifizierung erhielt. Schon bei der Einführung wurde das System besonders „schlank“ gestaltet und mit einem zentralen Datenbanksystem verbunden, damit es die Akteure unkompliziert und effektiv zur Ermittlung, Dokumentation und Bewertung von Daten nutzen können.