Ein Allesschneider schneidet doch nicht alles?

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Holz ist was Feines. Es sieht schön aus, riecht gut, fühlt sich toll an und macht die Wohnung behaglich – als Kaminholz zum Beispiel. Die dafür benötigte Form erreichen wir bekanntlich durch Zerkleinern mit Axt oder Säge – derer es viele gibt: Laubsägen, Kreissägen, Stichsägen, Kettensägen … und offensichtlich auch Allesschneider, wie Michael Schüller jetzt weiß. Der Geschäftsführer des bayrischen Hausgeräteherstellers ritterwerk bekam kürzlich von einem Kunden einen Holzklotz zugeschickt, der von besagtem Kunden in Ermangelung einer der erwähnten Sägen mit einem ritter-Allesschneider bearbeitet worden war. Nun steht dieser Holzklotz zwar als untrüglicher Beweis für die Qualität der ritter-Produkte auf Schüllers Schreibtisch. Dennoch beeilt sich der Geschäftsführer zu bekunden, dass die ritter-Allesschneider zwar genug Kraft „für alles“ haben, die Schneidblätter doch eher für Brot, Wurst und Käse ausgelegt sind. Und wie um die Geräte aus seinem Haus vor weiterem Missbrauch zu schützen, legt er gleich noch mal nach:  Es komme beim richtigen Umgang mit dem Allesschneider nicht nur darauf an, was geschnitten wird, sondern ebenso wie lange und wie oft. Typische Hausgeräte sind nur für einen maximal fünfminütigen Kurzbetrieb ausgelegt. Soll heißen: Wenn täglich Wurst und Brot für eine sechsköpfige Familie geschnitten werden, schaffen das die Hausgeräte problemlos. Wer eine Pension oder einen Feinkostenladen betreibt, muss allerdings von Anfang an auf Gewerbegeräte setzen.

Kaffee+ im Text

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