Die Raumpfleger der Zukunft: Fliegende Mini-Roboter

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Electrolux Gewinnerkonzept Fliegende Mini-Roboter

Wie sieht die Zukunft unserer Wohnungen aus? Anpassungsfähige Wände zur Luftfilterung, holografische Kocherlebnisse und fliegende Mini-Reinigungsroboter: Das sind nur einige der Visionen, die im Rahmen der mittlerweile 11. Auflage des Electrolux Design Lab vorgestellt wurden. Den ersten Platz erzielte jüngst auf der Finalveranstaltung des Wettbewerbs im Fotografiska Museum in Stockholm das Reinigungsroboter-Konzept Mab.

Das Gewinnerkonzept Mab von Adrian Perez Zapata aus Kolumbien sieht ein automatisiertes Reinigungssystem mit Hunderten von fliegenden Mini-Robotern vor, die der täglichen Reinigungsarbeit einen Hauch von Magie verleihen. Das System soll mithilfe der fliegenden Mini-Roboter die unterschiedlichen Bereiche im Haus erfassen und die Reinigung der entsprechenden Umgebung anpassen. Die Mini-Roboter ind so konzipiert, dass sie die Schmutzpartikel auf Oberflächen einschließen und abtransportieren. Staubtuch adé, für Staub-Allergiker, die es ja in Zukunft auch verstärkt geben wird, wäre dieses Konzept sicher eine Wohltat, wenn es denn produziert wird.
Doch wie kommt man auf sowas?

Kaffee+ im Text

“Während ich im Garten meiner Universität saß, beobachtete ich, wie kontrolliert Bienen Blumen zur Bestäubung anfliegen. Es ist fast magisch, wie die Schwärme zusammenarbeiten“, erklärt Perez Zapata. „Mein Konzept Mab benötigt lediglich eine kurze Anfangskonfiguration um anschließend automatisch zu laufen. So könnte man nach Hause kommen und der Schwarm der Mini-Roboter ist bereits bei der selbstständigen Reinigung. Dies bietet einem Zeit zum Relaxen, Zurücklehnen und zum Beobachten, wie die Mab „Putz-Feen“ die Hausarbeit von alleine erledigen.“
Und wie sah die Jury das?

„Das diesjährige Gewinnerkonzept zeigt einen neuen Blickwinkel auf das Verständnis eines Roboters. Es sieht ihn nicht als Einheit an, die lediglich die Handlungen einer Person nachahmt, sondern ist vielmehr inspiriert von der Gruppenintelligenz und der logischen, gemeinschaftlichen Zusammenarbeit, wie man es in der Natur erleben kann“, sagt Stefano Marzano, Electrolux Chief Design Officer und Juryvorsitzender. „Mab ist ein innovatives Konzept, dass die täglichen Reinigungstätigkeiten von Konsumenten und Unternehmen minimieren und zeitgleich die Resultate maximieren könnte.“
Die Idee gefällt mir – solange sie sich nicht zusammenrotten und sich etwas überlegen, wie sie uns Menschen irgendwie in den Griff kriegen, damit wir nicht so viel Dreck machen.
Oder wie sehen Sie das?