Das Jahr des Waschens kommt – Samsung begeistert mit AddWash

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AddWasch macht das (Wasch)leben leichter. Zusatzklappe öffnen, Wäsche nachlegen, schließen und weiter geht’s im Waschprogramm.
AddWash macht das (Wasch)leben leichter. Zusatzklappe öffnen, Wäsche nachlegen, schließen und weiter geht’s im Waschprogramm.

Samsung tritt kräftig aufs Gaspedal und will im kommenden Jahr im Bereich der Elektrogroßgeräte mit zahlreichen Innovationen Handel und Konsumenten begeistern. Besonders bei Waschmaschinen hatten die Samsung-Entwickler eine geniale Idee und bringen mit AddWash ein Feature auf den Markt, das zusätzlichen Mehrwert verspricht.

Emotionen wecken und Begeisterung vermitteln sind Eigenschaften, die Alexander Zeeh, Head of Home Appliances der Samsung Electronics GmbH, von seinen Produkten fordert und die er auch von seinen Mitarbeitern erwartet. Dabei geht er mit bestem Beispiel voran und versteht es, seine Zuhörer mitzureißen. Wie jetzt Anfang Dezember auf dem Event zum 10-jährigen Bestehen des Samsung European Research Centre (ERC) in Stuttgart. Nach einem Jahr mit vergleichsweise wenigen Neuheiten und einer Straffung des Portfolios, kommen in 2016 vor allem durchdachte Neuheiten im Bereich Waschen auf den Markt.

Kaffee+ im Text
Alexander Zeeh, Head of Home Appliances Samsung: „2016 wird Samsung bei Hausgeräten seine Position durch Investitionen in den Handel signifikant stärken.“
Alexander Zeeh, Head of Home Appliances Samsung: „2016 wird Samsung bei Hausgeräten seine Position durch Investitionen in den Handel signifikant stärken.“

„Wir haben unseren Kunden genau zugehört, welche Herausforderungen es tagtäglich bei der Bewältigung der Wäscheberge zu meistern gilt„ so Zeeh. „Herausgekommen ist eine im Grunde simple Sache: vergessene Wäschestücke müssten einfach nachgelegt werden können.“ Resultat ist die neue AddWash-Funktion, eingebaut in einem brandneuen Top-Modell, das ab Anfang Februar 2016 (KW5/6) ausgeliefert werden soll. Bei AddWash handelt es sich um eine zusätzliche Klappe, welche in die Fronttür integriert ist. Stellt man nun fest, dass mal wieder eine Socke auf der Treppe liegen geblieben ist, lässt sich diese durch Öffnen der Zusatzklappe einfach in die Trommel werfen – ohne das Waschprogramm neu starten zu müssen.

Die Sicherheit kommt dabei natürlich nicht zu kurz. „Das laufende Programm wird durch Betätigen der Pause-Taste unterbrochen“, so Alexander Zeeh. „Die AddWash-Klappe lässt sich auch nicht eher öffnen, bis die Trommel stillsteht. Das ist echter Mehrwert, denn der Händler auch verkaufen kann.“

Samsung propagiert den Paradigmenwechsel: Addwash - das neue Wort für Frontlader.
Samsung propagiert den Paradigmenwechsel: Addwash – das neue Wort für Frontlader.

Nur gemeinsam stark

Endlich also mal Geräte, die Konsumenten echten praktischen Nährwert bieten. Doch damit nicht genug: „Wir bieten mit der AddWash-Funktion nicht nur ein weiteres Feature, sondern dem Fachhandel die Chance, etwas anschaulich direkt am Produkt seinen Kunden zeigen zu können“, führt Zeeh aus, der Anfang September an die Spitze der Home Appliances der Samsung Electronics GmbH, berufen wurde. „AddWash bringt dem Konsumenten einen echten Mehrwert und dem Fachhandel eine tolle Story, um die Samsung-Waschmaschinen besser verkaufen zu können. Das hat Charme! Trotz allem liegen die Geräte im mittleren Preissegment, auf das wir uns mit unseren Geräten fokussieren.“ Klar ist aber auch, dass der Fachhandel Produkte wieder aktiv verkaufen muss. „Überleben können Fachhandel und Industrie nur gemeinsam“, bekräftigt Zeeh. Und der Hausgeräte-Manager euphorisch weiter: „2016 rufen wir das Jahr des Waschens aus. Und unser Anspruch dabei ist groß: „Wir wollen das Waschen revolutionieren.“

Die Chancen für das kommende Jahr stehen gut. Laut dem Samsung Trendreport 2015 wird die Küche mehr und mehr zum Statussymbol und hat das Auto in dieser Funktion bereits abgelöst. Für 57 Prozent der befragten Personen steht diese Aussage. Ein Grund hierfür ist die steigende Anzahl der Single-Haushalte, ein weiterer die anziehende Nachfrage nach Ein-Familien-Häusern. Zunehmend lassen sich auch junge Familien frühzeitig nieder und erwerben Eigentum. „Studien zeigen, wer ein eigenes Haus besitzt, bleibt meistens auch in diesem wohnen. Entsprechend steigt die Nachfrage nach hochwertigen Küchen und entsprechenden Geräten aus den Bereichen Kühlen, Gefrieren, Waschen, Kochen und Backen“, so der Samsung-Macher.

Haben über zahlreiche Prämierungen Grund zur Freude: Alexander Zeeh (Head of Home Appliances), Diana Diefenbach (Head of Communications Home Appliances) und Michael Laue (Leiter des ERC).
Haben über zahlreiche Prämierungen Grund zur Freude: Alexander Zeeh (Head of Home Appliances), Diana Diefenbach (Head of Communications Home Appliances) und Michael Laue (Leiter des ERC).

Das Jahr des Wachsens und Waschens

Samsung, so die eigene Einschätzung, ist eine Marke voller Kraft, Dynamik und hohem Entwicklungspotenzial. Um dieses Credo noch besser im Handel zu verankern und dabei den Handel noch intensiver als bisher zu unterstützen und betreuen zu können, hat Samsung den Außendienst verstärkt. 2014 war das Bundesgebiet in 20 Gebiete unterteilt, die von 26 Außendienstmitarbeitern bereist wurden. In diesem Jahr hat das Unternehmen die Vertriebsgebiete verkleinert und auf 31 ausgebaut. Folgegemäß stehen nun 31 Außendienstmitarbeitern dem Handel zur Seite. Und für 2016 soll noch einmal mehr Power für die Betreuung bereitgestellt werden. Darüber hinaus ist geplant, Exklusivgeräte für den Fachhandel auf den Markt zu bringen. „Wir fühlen uns mitverantwortlich für die Marge unserer Handelspartner“, betont Zeeh, „doch den Verkaufspreis setzt letztendlich der Händler selber fest.“

Nah ran an die Praxis im ERC

Im Stuttgarter European Research Centre (ERC) setzen die Ingenieure Ideen wie beispielsweise AddWasch in praxistaugliche Features um. „Wir entwickeln Haushaltsgeräte und Produkte, die den Konsumenten ansprechen“, so Michael Laue, Leiter des ERC. „Dabei steht für uns die Alltagstauglichkeit unserer Haushaltsgeräte an oberster Stelle. Neben den bestehenden Prüfstandards erarbeiten wir weitergehende Verfahren, die näher an den praktischen Alltagsgegebenheiten der Haushalte liegen.“

Anhand der standardisierten Prüfverfahren lassen sich die Geräte etwa gemäß dem Energielabel klassifizieren, was für die Vergleichbarkeit im Laden unabdinglich ist. „Dennoch erweitern oder verfeinern wir für weitergehende eigene Untersuchungen unserer Verfahren, um detailliertere Informationen zur Qualität der eigenen Produkte (aber auch des Wettbewerbs) zu erhalten.“ Ein Beispiel sind erweiterte Teststreifen für verschmutzte Stoffe, um die Reinigungswirkung der Waschmaschinen zu kontrollieren. „Wir verwenden zum Beispiel neben den Normteststreifen eigene Teststreifen, auf denen wir weit über die Normierung hinaus gehende Flecken simulieren, die täglich auf der Kleidung landen“, ergänzt Laue.

Bestens gerüstet für 2016

Der Wettbewerb sollte wachsam sein. Nicht nur, dass Samsung im nächsten Jahr wirklich spannende Elektrogroßgeräte in den Handel bringt. Mit Alexander Zeeh steht auch ein erfahrener Mann (ex Bauknecht / Whirlpool) an der Spitze, der zu begeistern versteht sowie mit Spaß und vor allem Sachverstand zu Werke geht. Wir sind gespannt, wie sich das „Jahr des Waschens“ für Samsung entwickelt.