Amica-Bilanz: Deutsche Tochter stärker als der Markt

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Martin Büttner will mit Amica weiter kräftig zulegen.
Martin Büttner will mit Amica weiter kräftig zulegen.

Im Rahmen der strategischen Neuausrichtung fokussiert sich Amica seit 2010 in der Produktion auf den Kernkompetenzbereich Kochen. Damit verbunden war auch die Veräußerung der Werke für Kältegeräte und Waschmaschinen in 2010. Die Anzahl der Mitarbeiter lag Ende 2015 bei 2800, bei einem konsolidierten Weltumsatz von über 500 Mio. Euro im Gesamtjahr 2015. Der Exportanteil erreichte 65 %.

Für 2016 prognostiziert die Amica Gruppe ihren Umsatz auf mehr als 600 Mio. Euro. Schwerpunkt der Investitionen ist die Kapazitätserhöhung bei Herden und Backöfen sowie eine permanente Innovationsstrategie. Mit den vier Marken Amica, Hansa Haushaltsgeräte, GRAM und Premiere im Konzern konzentriert sich der Absatz auf Europa.

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Am Gesamtwachstum hatte die deutsche Tochter, Amica International GmbH mit Sitz in Ascheberg, entscheidenden Anteil. Hierzulande ist der Umsatz in nur drei Jahren von 83 Mio. Euro in 2013 auf 127 Mio. Euro in 2015 gestiegen. Geschäftsführer Martin Büttner: „Auch für 2016 wollen wir bei Amica International deutlich stärker als der Markt wachsen und mit über 100 Mitarbeitern den Umsatz zweistellig steigern. Mit der Umstellung der Vertriebsorganisation auf eigene Außendienstmitarbeiter – aktuell elf unter der Leitung von Andreas Hahne – zusammen mit sechs Key-Account-Managern haben wir die Weichen auf intensivere Kundenbetreuung gestellt.“ 2016 nutzt Amica zur Konsolidierung und Festigung der definierten Vertriebsregionen mit dieser Mannschaft.

Wie geplant, konnte in 2015 ein sehr erfreuliches Wachstum vor allem in den Vertriebskanälen des Elektro- und Möbelfacheinzelhandels, bei Kooperationen und im Großhandel verzeichnen. Mit der Zunahme der numerischen Distribution in diesen Kanälen wird auch die Marke in den Outlets noch besser wahrgenommen.