Warum gibt es eigentlich den „Frühjahrsputz“?

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(Bild: AEG)
(Bild: AEG)

Kommende Woche steht mit dem 1. Mai – Tag der Arbeit – ein Feiertag an und wer den Frühjahrsputz vor Ostern nicht hingekriegt hat, sieht in den letzten Apriltagen vielleicht einen Grund endlich damit anzufangen.

Woher kommt eigentlich die Tradition des Frühjahrsputzes?

Kaffee+ im Text

Als die Zimmer noch über Kohleöfen beheizt wurden, sammelte sich über den Winter sehr viel Staub und Ruß auf den Böden, Möbeln, Textilien, Wänden und Fenstern. Es wurde  nicht oft gelüftet, um die Wärme im Haus zu halten. Die Fenster schlossen nicht so dicht wie heute, ein natürlicher Luftaustausch war so  immer gegeben.

 

Aber wenn im März/April die ersten wärmenden Sonnenstrahlen in die Zimmer schienen, fiel der Schmutz sofort auf. Außerdem haben Mensch und Tier ein natürliches Bedürfnis, im Frühjahr Ballast abzuwerfen, sei es in Form von Fellwechsel oder Hausrenovierung. Der Frühjahrsputz putzte die Altlasten des Winters weg und machte das Haus startklar fürs neue Wachstumsjahr.

 

Auch wenn wir heute nicht mehr hauptsächlich mit Kohle heizen, der Frühjahrsputz ist weiter berechtigt. Unsere Zentralheizungen blasen den Staub in der winterlichen Heizperiode immer wieder auf und entfeuchten die Luft. Für Allergiker wird die Welt dadurch nicht besser.

 

Um den Frühjahrsputz leicht und mit wenig Zeitaufwand zu bewältigen, sollte in diesen Tagen der Staubsauger in den Blickpunkt rücken. Braucht er einen Beutelwechsel, läuft er glatt und sauber über den Boden oder ist vielleicht ein neuer fällig? Wer  Haustiere oder ein Baby hat, sollte auch hier Rücksicht walten lassen. Die neuesten Staubsaugermodelle sind mit 63 db flüsterleise und saugen auch hartnäckige Tierhaare gut auf. Eine Übersicht finden Sie hier.